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Schlagwort-Archive: Vampire

Kurzgeschichte “Verliebt in einen Vampir”

Ich entdeckte noch eine interessante Geschichte in meinem “Buch der Träume“, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Sie ist eine Vampir-Kurzgeschichte mit dem Titel “Verliebt in einen Vampir“, die ich am 02. Dezember 2012 niederschrieb. Bitte stöhnt nicht auf, denn bei mir gibt es eine interessante gefährliche Wendung, die euch vielleicht interessieren könnte. Ich schreibe aus dem Blickwinkel einer jungen Frau, die so sehr in den Bann ihres Vampirs gezogen wurde, dass sie ihre eigenen körperlichen Veränderungen gar nicht mehr wahrnimmt… Seid also gespannt ;)

Hier geht es zur Kurzgeschichte “Verliebt in einen Vampir” – wie üblich wieder von mir auf wattpad.com gepostet.

Ich hoffe, euch gefällt diese Kurzgeschichte! :)

 

 

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Rezension “Unter dem Vampirmond – Schicksal Bd. 4″ von Amanda Hocking

Langatmig, absolut nervig, vorhersehbar!

Buchinhalt

Mae und Peter flüchteten mit dem Kindervampir Daisy nach Australien, damit Daisy unerkannt bleibt. Alice, Milo und Bobby fahren sie besuchen, doch Daisy ist unberechenbar und stürzt sich auf alles, was sich bewegt, sobald sie Hunger hat. Und sie hat ständig Hunger! Zudem geschieht ein Unglück und Alice kehrt zurück nach Hause, um sich auf die Suche nach Janes Mörder zu machen, die sich nicht als einfach erweist. Als dann auch noch Mae, Peter und Daisy aus Australien zurückkehren, droht die gesamte Situation zu eskalieren.

Die Charaktere entwickelten sich teilweise vorwärts, teilweise auch zurück. Was ich nicht schön fand, war, dass Jacks Charakter sich immer mehr zum Weichei verwandelte, obwohl er anfangs immer der Stärkere in der Beziehung zwischen Alice und ihm war. Selbst Peter, der Jähzornige, fiese Bruder verwandelt sich im letzten Buch zu einer netten Heulsuse und Frauenversteher, was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte.

Extrem nervig war Alice Unentschlossenheit bezüglich ihrer Liebe zu Jack und zu Peter. Sie wollte sich einfach nicht zwischen den beiden entscheiden. Die Protagonistin Alice springt immer wieder von Jack zu Peter und wieder zurück. Das nervt auf Dauer und besonders durch diese gesamte Geschichte hindurch. Im ersten Band war dies noch erfrischend, aber diese Masche durch alle 4 Bände zu ziehen, langweilt zutiefst!

Die Autorin verband auch im 4. und letzten Band ihre Ideen mit denen anderer Vampirreihen, erwähnte diese teilweise sogar namentlich. Zu Beginn des Buches erfreute ich mich über ihre eigenen Ideen, die allerdings nur so langatmig dahinplätscherten bis sie sie mit bereits bekannten Vampir-Ideen (aus Buch und Film) aufputschte. Spannend wurde es, als aus dem Hin und Her zwischen Alice und den beiden Townsend-Brüdern Jack und Peter ein Mordfall wurde und Alice sich auf die Suche machte. Hier kam ein wenig Schwung in die Sache, so dass man als Leser wissen wollte, wer der Mörder ist.

Es tauchten immer wieder diverse Ungereimtheiten in der Story auf. So z. B. schreibt die Autorin auf der Seite 268, dass Jack Milo ins Bett brachte und auf der Folgeseite 269 hieß es plötzlich, dass Alice ihren Bruder Milo ins Bett brachte. Ich zitiere: „Als ich Milo ins Bett gebracht hatte…“ Die Autorin kennt scheinbar ihre eigene Geschichte nicht! Sehr verwirrend das Ganze!

Dann werden andere großartige Filme zitiert wie in diesem Beispiel als Leif Alice anschrie:

„Ich bin dein Vater!“ Das erinnerte sehr stark an Star Wars…

Zum Ende der Geschichte hin steigert sich die Spannung zum großen Finale, bei der auch Alice eine Entscheidung treffen muss. Allerdings fiel diese eher mehr als Cliffhanger aus. Das Ende des Buches war vorhersehbar, ebenso die Entscheidung von Alice, wie sie ihre Zukunft gestalten will. Ich fürchte jedoch, dass die Autorin aufgrund dieser Entscheidung eine neue Buchreihe ins Leben ruft – vielleicht mit dem Titel „Alice, die Vampirjägerin“ oder dergleichen. Diese werde ich hoffentlich nicht rezensieren müssen! Mehr von diesen schrecklichen Bücher von Amanda Hocking vertrage ich einfach nicht

Für mich besteht weiterhin die Frage, wie diese Bücher um Alice von Amanda Hocking überhaupt so erfolgreich sein konnten, dass die Autorin als selbstverlegte Millionär-Verlegerin gilt. Für mich sind diese Bücher zum Großteil nur billiger und schlechter Abklatsch wirklich guter und erfolgreicher Buch- und TV-Serien.

Das Cover entwickelt von Bürosüd° München ist wie die ersten drei Bände dunkel gehalten mit einem düster wirkenden Laubbaum, der von schwarzen Vögeln umschwirrt wird, während der Himmel in pinke Farbe getaucht und im Hintergrund die Silhouette einer Stadt dargestellt wurde.

Mein Fazit

Dieser 4. und vermutlich letzte Band ist langatmig, der sich gegen Ende noch etwas steigert, jedoch zu viele Parallelen zu anderen Vampirserien aufweist und eine nervige Protagonistin in den Vordergrund stellt, die durch ihre Unentschlossenheit glänzt.

Von mir gibt es – wie bereits für den 3. Band – nur 1 von 5 Punkten. Der eine Punkt ist für die Story, die an einigen Stellen doch gute Ideenansätze aufwies. Schade nur, dass es in vielerlei Hinsicht stark an der Umsetzung, dem Ideenklau, der Unentschlossenheit der Protagonistin Alice und der Wortwahl scheiterte.

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161404
  • ISBN-13: 978-3570161401
  • Preis: 12,99 Euro (D)

Folgende Bücher gehören zu der Buchreihe “Unter dem Vampirmond”

Band 1: “Unter dem Vampirmond – Versuchung”

Band 2: “Unter dem Vampirmond – Verführung”

Band 3: “Unter dem Vampirmond – Verlangen”

Band 4: “Unter dem Vampirmond – Schicksal”

 

 

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Rezension „Unter dem Vampirmond – Verlangen Bd. 3“ von Amanda Hocking

Größte Mist aller Zeiten!

Achtung: Spoiler!

Nachdem Alice zu einem Vampir geworden ist, verkompliziert sich ihr Leben weiterhin. Ihre Bindung zu Peter ist zwar gelöst, aber dennoch hegen beide Gefühle für einander, was Jack nicht entgeht und er seine Eifersucht nicht in den Griff bekommt. Schließlich verschwindet Peter zu einer Selbstmordmission nach Finnland, um sich hochgefährlichen Vampiren zu stellen. Alice und Ezra machen sich auf den Weg, um ihn zu retten, was extrem gefährlich ist.

Die Autorin Amanda Hocking steigt mit dem 3. Band ihrer Geschichte um Alice und Jack sogleich in die Zeit ein, als Alice bereits 3 Wochen ein Vampir ist, so dass wir die ersten Wochen ihrer Verwandlung „verpassen“. Dennoch ist Alice eher ein Trampel und unkontrolliert, selbst nach 3 Wochen.

Als erklärt wird, dass Peter auf einer Selbstmordmission ist und Ezra versuchte, ihn immer wieder zu finden und zurück zu holen, klingt es so, als seien Monate vergangen. Stattdessen sind es „nur“ 3 Wochen – seit Alice Verwandlung. Hier hätte die Autorin die Versuche über den recht kurzen Zeitraum erklären können. Denn die Verfolgung nach Finnland dauert über 10 Tage!

Ebenso unlogisch wird auf Seite 13 geschrieben, dass Alice sich von Jack rosarote Koffer schnappt (welcher junge Mann besitzt rosafarbene Koffer, der nicht schwul ist?!), und auf der Folgeseite 14 heißt es plötzlich Reisetasche statt Koffer. Was ist denn nun korrekt?

Unlogisch ist ebenfalls, wieso ein gebildeter weiser Mann wie Ezra, der immer alles unter Kontrolle hat, einen jungen Vampir mit Blutgier mit auf eine Flugreise mit Menschen nimmt?! Hier hätte ebenfalls etwas mehr Zeit vergehen müssen! Ebenso die Versuche, Alice von ihrer Blutgier abzulenken, in dem Ezra ihr Angst macht. Die Erklärungen sind diesbezüglich mehr als dürftig, falls es überhaupt Erklärungen gibt.

Ebenfalls unlogisch ist die Tatsache, dass die Begegnung mit den Lykanen gleich in der ersten Hälfte des Buches abgehandelt wurde, nachdem sich einer der Familie Townsend geopfert hatte. Somit war dieses Thema eigentlich erledigt. Doch die Autorin griff gegen Ende des Buches erneut auf die Lykanen zurück, wohl, um die Spannung wieder herzustellen, die ständig im Buch verloren geht, und weil ihr nichts Besseres einfiel, obwohl es noch einige Charaktere gegeben hätte, die Grund gehabt hätten, Alice töten zu wollen. Für diesen letzten Angriff gab es allerdings wieder keine Erklärung.

Fast alle Charaktere werden in diesem 3. Band öfters als Weicheier dargestellt und schwächeln. Selbst Ezra, Mae, Jack und Peter, obwohl sie bisher immer als starke Persönlichkeiten auftraten auf die sich die anderen Protagonisten verlassen konnten. Alice ist die größte Heulsuse der Welt und faul ohne Antrieb, so dass sie kein Vorbild für die jungen Leser dieses Buches darstellt. Jack hingegen entwickelt sich ebenso wie Milo etwas positiv und wachsen durch ihre Aufgaben – egal ob beruflich oder privat. Dennoch gibt es einige Situationen, die ihren Charakteren absolut nicht gerecht werden und sie als Schwächlinge darstellt.

Die Beziehung zwischen Ezra und Mae wird auf eine harte Probe gestellt, was deutlicher werden würde, jedoch schwächelt auch hier wieder die Erzählweise der selbst ernannten Schriftstellerin.

Absolut nervig im gesamten Buch – ja auf beinahe jede 2. oder 3. Seite – waren Sätze bzw. Wortgruppen wie:

„… biss sich auf die Lippen/Wange…“

„… berührte meinen Rücken…“

„… fuhr sich durch sein Haar…“

„… fummelte am Saum meines T-Shirts…“

Diese Sätze deuten alle auf die Unsicherheit der Autorin hin und darauf, dass sie selbst keine Ahnung von starken Charakteren hat, keine Beobachtungsgabe besitzt und nur diese 4 Gestiken kennt, dabei gibt es so unglaublich viele Arten von Mimik und Gestik.

Genervt war ich ebenso von den unzähligen „Geht es dir gut?“, Entschuldigungen, Beschreibungen von den tollen Körpern von Peter und Jack etc., die manchmal extrem unpassend waren und hier ebenfalls die Unsicherheit, Unerfahrenheit und Schüchternheit im Umgang mit Menschen der Autorin widerspiegeln.

Der Schreibstil von Amanda Hocking ist recht einfach und leicht gehalten, keine fremdartigen oder neuen Begriffe, die man nicht schon irgendwo gehört oder gelesen hatte, so dass man diese Geschichte rasch durchlesen kann.

Die Übersetzung von Anne Emmert war an einigen Stellen unpassend und ungünstig gewählt. Es gibt bessere Worte als immer wieder „machen“ und „tun“ für Handlungen zu verwenden. Hier sollte noch mal ein anderer Lektor über die Übersetzung lesen ehe so ein Mist veröffentlicht wird.

In einigen Szenen erinnert die Story an die innerliche Zerrissenheit ihrer Liebe zwischen zwei Brüdern eher an Vampire Diaries, wobei Vampire Diaries viel besser von Lisa J. Smith dargestellt wird, als es eine Amanda Hocking überhaupt zu Stande bringt. Ich wünsche mir sehr, dass sich die Autorin endlich eigener Ideen bedienen würde und nicht ständig aus anderen Vampirserien und Vampirfilmen Ideen „klaut“ und diese miteinander vermischt, denn auf Dauer wird dies extrem langweilig.

Das Cover entwickelt von Bürosüd° München ist wie die ersten beiden Bände dunkel gehalten mit einem düster wirkenden Laubbaum, der von schwarzen Vögeln umschwirrt wird, während der Himmel in leuchtend grüne Farbe getaucht wird.

Fazit

Für mich ist dieser dritte Band das bisher schlechteste Buch dieser Vampirsaga, so dass ich allmählich glaube, dass auch der 4. Band schwächeln wird.

Von mir gibt es für diese Fortsetzung der „Unter dem Vampirmond“-Reihe nur 1 von 5 Punkten. Der eine Punkt ist für die Story, die an einigen Stellen doch gute Ideenansätze hatte. Schade nur, dass es in vielerlei Hinsicht stark an der Umsetzung und der Wortwahl scheiterte.

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161390
  • ISBN-13: 978-3570161395
  • Preis: 12,99 Euro (D)

Folgende Bücher gehören zu der Buchreihe „Unter dem Vampirmond“

Band 1: „Unter dem Vampirmond – Versuchung“

Band 2: „Unter dem Vampirmond – Verführung“

Band 3: „Unter dem Vampirmond – Verlangen“

Band 4: „Unter dem Vampirmond – Schicksal“

 

 

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„Seelenglanz“ – Neue Geschichte

Als ich heute morgen erwachte, hatte ich eine neue Idee für eine neue Geschichte zum Thema „Seelenpartner“ im Kopf, die ich unbedingt schreiben musste. Es erfüllte mich beim Schreiben der ersten Worte eine Euphorie, dass ich nach der Einleitung und dem Prolog gleich noch das 1. Kapitel zu schreiben begann… Dazu erstellte ich noch ein schönes passendes Buchcover zu „Seelenglanz“ und hoffe, es gefällt euch.

Buchinhalt

Nur zwei Mal im Leben begegnen wir unserem Seelenpartner. Es kann nur wenige Sekunden andauern ohne, dass wir es wissen, oder ein Leben lang. Was würdest du machen, wenn du deinem Seelenpartner begegnest? Weitergehen oder dich ihm zuwenden?

Diese Geschichte könnt ihr bereits auf Wattpad “Seelenglanz” lesen, wenn ihr möchtet. Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare – positive wie auch negative sind mir willkommen, denn nur so lerne und verbessere ich mich! Ich danke euch!

 

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Jaden – Behind red Eyes

Vor einiger Zeit begann ich eine Geschichte, die ich euch nicht länger vorenthalten möchte, denn sie geht mir heute irgendwie den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.

Buchinhalt

Ich bin Jaden Swanson.

Eines Nachts wurde ich brutal ermordet und wiedergeboren.

Das ist meine Geschichte.

Den ersten Teil könnt ihr bereits auf Wattpad “Jaden – Behind red Eyes” lesen, wenn ihr möchtet. Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare – positive wie auch negative sind mir willkommen, denn nur so lerne und verbessere ich mich! Ich danke euch!

 

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Bücherpost #33, 34, 35

Heute erhielt ich das seit Tagen sehnsüchtig erwartete Päckchen von Bücherkinder, welches gleich 3 Bücher für mich beinhaltete, die ich lesen und rezensieren darf. Darin waren die Bücher:

„Sternensturm“ von Kim Winter – der Fortsetzungsroman zu meinem Lieblingsbuch aus 2011 „Sternenschimmer“

Buchinhalt

Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst. Eine Liebe überbrückt alle Welten. Die packende Liebesgeschichte von Iason und Mia geht weiter…..

Produktinformationen

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (22. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522503090
  • ISBN-13: 978-3522503099
  • Preis: 16,95 Euro (D)
  • E-Book: ja

 

„Unter dem Vampirmond – Verlangen Bd. 3“ von Amanda Hocking

Buchinhalt

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …

Alice’ Leben als frischgebackener Vampir ist alles andere als einfach. Die Bluts-Bande zwischen Alice und Peter sind zwar gelöst und eigentlich steht einem glücklichen Leben mit Jack nichts entgegen. Doch dann gibt es schlechte Nachrichten: Offensichtlich ist Peter in einer Art Selbstmord-Mission unterwegs und hat sich ein paar hochgefährliche Vampire zu Feinden gemacht. Kurzentschlossen packt Alice ihre Sachen und begleitet Ezra auf seiner Mission, Peter zurückzuholen, bevor es zu spät ist …

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161390
  • ISBN-13: 978-3570161395
  • Preis: 12,99 Euro
  • E-Book: ja

 

„Unter dem Vampirmond – Schicksal Bd. 4“ von Amanda Hocking

Buchinhalt

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …

Zu ihrem achtzehnten Geburtstag reist Alice nach Australien, um Mae zu besuchen. Doch als ein brutaler Mord geschieht, kehrt sie in die Staaten zurück. Vor Ort versucht Alice, die Hintergründe der grausamen Tat aufzudecken. Prompt kriselt es deswegen zwischen ihr und Jack. Zu allem Überfluss ist Maes Vampirkind kaum zu kontrollieren und droht, ungewollte Aufmerksamkeit auf alle zu ziehen, die Alice am Herzen liegen. In einer immer gefährlicheren Welt muss Alice lernen, sich selbst zu verteidigen – und sie muss lernen, mit Entscheidungen zu leben, die für die Ewigkeit gelten …

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161404
  • ISBN-13: 978-3570161401
  • Preis: 12,99 Euro
  • E-Book: ja

Über die Autorin

Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt. Vor Kurzem schloss die Autorin mit dem US-Verlag St Martin’s Press einen Vertrag über eine mehrbändige Jugendbuchreihe ab.

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Ich werde mich anstatt auf Cat Clarks „Vergissdeinnicht“ sofort auf „Sternensturm“ von Kim Winter stürzen, denn ich möchte UNBEDINGT wissen, wie es mit Loodaner Iason und dem Erdling Mia weitergeht. Viel zu lange musste ich auf diese Fortsetzung warten, deshalb kann ich es nun nicht mehr erwarten, diesen 2. Teil in mich Wort für Wort aufzusaugen.

Selbstverständlich gibt es von allen 3 Büchern wieder Rezensionen von mir, wobei ich inständig hoffe, dass die beiden Bücher Bd. 3 und 4 von Amanda Hocking wesentlich bessere Fortsetzungsromane sind als es der 2 Band war, bei dem ich mehrfach versucht war, dieses Buch einfach in die Ecke zu pfeffern und mich aufzuregen wegen all seiner unlogischen und fehlerhaften Denkfehler. Es war ein Graus es bis zum Ende zu lesen und eines der schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe, überhaupt. Wie die Autorin es überhaupt mit solch einen Mist geschafft hat Millionärin über Nacht in Amerika zu werden, grenzt echt an ein Wunder!

Ich bedanke mich bei Bücherkinder für die Bereitstellung dieser 3 Rezensionsexemplare!

 

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Ich höre… “EVERMORE Bd. 1 – Die Unsterblichen” von Alyson Noel

Wahre Liebe ist unsterblich

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre gesamte Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither ist sie in sich gekehrt und kapselt ihre verletzte Seele von der Außenwelt ab. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Denn Damen sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat etwas, was Ever zutiefst berührt. Aber irgendetwas an ihm irritiert sie. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie nämlich die einzigartige Fähigkeit, die Gedanken der Menschen um sie herum hören und ihre Aura sehen zu können. Doch nicht so bei Damen: Er scheint diese Gabe auf mysteriöse Weise außer Kraft zu setzen. Sie sieht und hört nichts – für sie ein untrügliches Zeichen, dass Damen eigentlich tot sein müsste. Er wirkt aber alles andere alles leblos, und am liebsten würde Ever sich nie mehr von seinem warmen Blick lösen. Wenn sie sich nur nicht ständig fragen müsste, wer er eigentlich ist und was er ausgerechnet von ihr will …

 

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Black out

Diese Geschichte schrieb ich vor einiger Zeit, welche ich nun auch auf wattpad.com hochgeladen habe und euch nicht mehr vorenthalten will. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Schweiß gebadet schreckte ich verängstigt hoch.

Ein Albtraum.

Wieder einmal, wie in den vergangenen Nächten.

Feuchte Haare klebten mir im Gesicht. Ich schob sie hastig bei Seite. Sie störten. Mein weißes Damenhemd klebte an meinem schlanken Körper, das Bettlacken unter mir war feucht. Ich fühlte es, als meine Hand darüber glitt.

Es war dunkel im Raum, zu dunkel. Ich wollte sehen, sah aber nichts als Schwärze um mich herum.

Ich tastete nach meinem Nachtschrank und dem kleinen Lichtschalter für die asiatische Nachttischlampe darauf, doch ich fand ihn nicht.

>Wo steckt er nur? Er muss doch hier irgendwo sein?<

Ich fand den Nachttisch und auch den Lichtschalter nicht. Ich tastete vorsichtig um mich.

Ein Bett. Weich, gefedert. Nicht meins, meins war härter.

Metallgestell.

Kalt.

Einfache Form.

Definitiv nicht mein Bett.

Ich schwang meine Beine links aus dem Bett und spürte nichts weiter außer kühle Luft und den nackten kalten Fußboden zu unter meinen Füßen, kein Teppich.

Nicht mein Schlafzimmer.

Rechts von mir im Bett lag eine Person.

Männlich, muskulös, teilweise nackt. Ich spürte seine Brustbehaarung und seine warme weiche Haut unter meinen zitternd kalten Fingern.

Mich interessierten jetzt 2 Fragen brennend:

>Wo bin ich? <und

>Wer ist der Typ im Bett neben mir?<

An Vergangenes erinnerte ich mich nicht mehr. Ich sah immer nur wieder diesen furchtbaren Albtraum vor meinem inneren Auge, der mich ständig verfolgte.

Es war noch immer stockduster im Raum. Ich konnte nichts sehen, nichts erkennen. Nicht einmal meine Hand vor Augen so düster war es.

Vorsichtig stand ich auf und ging einige Schritte vorwärts. Ich tastete mich mit Händen und Füßen gerade aus. Irgendwo musste schließlich eine Wand oder eine Tür sein.

Krach.

Autsch!

Ich knallte mit meinem rechten Fuß gegen etwas. Es fühlte sich hölzern an. Ein Schrank?

Ich griff sofort nach unten und stieß mir dabei meinen Kopf.

Aua! Verdammt!

>Könnte mal bitte jemand das Licht einschalten ehe ich mich noch mehr verletze?<

Es geschah nichts. Das Licht blieb aus und ich stand weiterhin im Dunkeln. Allein.

Immerhin hatte ich jetzt einen Holzschrank gefunden, also musste auch eine Wand dahinter sein. Theoretisch zumindest.

Ich hatte Glück. Neben dem Schrank fühlte ich etwas Kaltes, Starres. Eine Wand. Es fühlte sich an, als wurde sie irgendwann einmal tapeziert, denn ich konnte die Raufasertapete unter meinen Fingern spüren.

An der Wand entlang tastend bewegte ich mich vorsichtig und leise seitwärts bis ich einen Holzrahmen spürte. Gut, das hieß, hier war eine Tür. Ich erspürte den Rahmen deutlich und auch die Tür selbst. Ich suchte nach der Türklinke und fand sie auch recht schnell. Der Lichtschalter sollte auch in greifbarer Nähe sein.

>Ah, da ist er ja. Endlich!<

Ich drückte, es klickte und es wurde hell. Ich blinzelte.

Das helle Licht brannte für einen kurzen Augenblick in meinen Augen, denn sie hatten sich wohl schon zu sehr an die Dunkelheit gewöhnt.

Langsam sah ich mich um. Ein Zimmer, einfach eingerichtet. Ein attraktiver Mann im Bett schlafend. Er hatte meinen Aufschrei und meine Sucherei nicht bemerkt. Gut so, denn ich konnte mich noch immer nicht erinnern wo ich war und wer der schlafende Typ dort vorn war.

Ich sah mich rasch weiter um, auf der Suche nach meiner Kleidung. Ich fand sie ordentlich zusammengelegt auf einem Stuhl in der Nähe und streifte sie mir über. In Jeans und Shirt fühlte ich mich wohler.

Leise öffnete ich die Zimmertür und blickte hinaus in den Gang. Es war kein Hotel- oder Motelflur. Es schien eine Wohnung zu sein. Vorsichtig schlich ich aus dem Zimmer und schloss die Tür behutsam wieder hinter mir, nachdem ich im Flur das Licht eingeschaltet hatte. Noch einmal so eine Dunkelaktion überstünde ich vermutlich nicht.

Es war ein ganz normal eingerichteter Flur mit einer kleinen Garderobe, einem Schuhschrank, ein paar davorstehenden Schuhen (meine waren darunter), einem Regal und einigen Landschaftsbildern an der Wand. Nichts Persönliches, das mir etwas über den Mann im Bett verraten hätte.

Gar nichts.

Mein Kopf tat weh, ich fühlte bereits, wie sich eine Beule an der Stelle entwickelte, an der ich mich am Schrank im Dunkeln gestoßen hatte. Und mein Hals brannte als hätte ich einen Stacheldraht verschluckt. Ich war total ausgetrocknet und musste etwas trinken.

Meine Augen huschten umher, auf der Suche nach einer Küche oder dem Bad. Das Bad fand ich zuerst. Es war nur wenige Schritte rechts von mir entfernt und weiter vorn sah ich auch endlich die Wohnungstür. Die Tür in meine Freiheit.

Ich eilte ins Bad, nahm mir eines der sauberen Gläser vom Spiegelregal, füllte es mit kaltem Wasser und spülte es meine trockene Kehle hinunter. Eigentlich hätte man es zischen hören müssen, so ausgedörrt kam ich mir vor. Ich trank noch ein zweites Glas kalten Wassers ehe ich mich im Spiegel ansah und erschrak. Ich sah fürchterlich aus.

Zerzauste Haare, total bleich, mager und todmüde.

Ich suchte nach einem Kamm oder einer Bürste und kramte im Bad ein wenig herum, fand ein gut duftendes Parfüm, dessen ich mir annahm, und auch einen Kamm, mit dem ich mein schwarzes langes Haar zu bändigen versuchte. Einen Haargummi trug ich immer um mein linkes Handgelenk, so dass ich ihn jederzeit benutzen konnte. So ein Moment war jetzt.

Ich verließ das Badezimmer in einem besser aussehenden Zustand, griff meine Schuhe, suchte meine Jacke an der Garderobe und zog sie an. In meiner rechten Jackentasche fand ich noch etwas Kleingeld und ein paar Scheine.

>Das müsste bis nach Hause reichen.< dachte ich mir, obwohl ich nicht einmal wusste, wo ich genau war.

Ich zog die Wohnungstür hinter mir leise zu. Sie fiel kaum hörbar ins Schloss. Der schlafende Mann sollte noch nicht merken, dass ich fort war. Ein kurzer Blick noch auf das Namensschild und dann hastete ich die Treppen des Hausflures hinunter, jagte auf die leere dunkle Straße und sah mich um. Ich hatte keine Ahnung wo ich mich befand. Die Gegend kam mir total unbekannt vor. Ich konnte mich nicht erinnern, hier schon einmal gewesen zu sein.

Eine einsame Straßenlaterne stand mir gegenüber, ein riesiges Wohnhaus hinter und ein weiteres vor mir. Dazwischen eine Straße, die auch schon mal bessere Zeiten erlebt hatte so übersät von Schlaglöchern war sie. Einige verknöcherte Bäume säumten die marode Straße und warfen düstere Schatten, die mir ein wenig Angst machten und mich schneller laufen ließen. Wohin wusste ich nicht, Hauptsache hier weg.

Ich lief so schnell ich konnte weiter in Richtung Kreuzung. Es war eine kleine Kreuzung, dennoch führte mich von dort aus eine Straße direkt zu einem Taxistand. Ich war überrascht, dass es hier überhaupt einen Taxistand gab und noch dazu ein Taxi anwesend war. Das kannte ich eher selten. Ich kletterte in das Taxi hinein und sagte, wohin ich wollte: Nach Hause. Meine Adresse kannte ich zum Glück. Aber wo ich mich jetzt gerade befand, war mir unbekannt. Den Fahrer wollte ich nicht fragen und schaute mir ein wenig unauffällig die Gegend an, während wir zu meiner Wohnung fuhren.

 

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Ein Karton voller Bücher als Sonderedition zum Verschenken!

Wie ich euch bereits am 14.03.2012 berichtete, habe ich bei einer Aktion der  Lesefreunde mitgemacht und darf nun 30 Mal eines der Werke verschenken. Zur Auswahl standen für mich folgende Bücher:

  • About a Boy Adressat unbekannt Agnes Am kürzeren Ende der Sonnenallee Biss zum Morgengrauen
  • Chuzpe Der Name der Rose Deutschlandalbum Die Drachen der Tinkerfarm Die Sünde der Engel
  • Die Vermessung der Welt Ghost In meinen Träumen läutet es Sturm Kim Novak badete nie im See von Genezareth Kleiner Mann – was nun?
  • Mein deutsches Dschungelbuch Mondscheintarif Schneemann Schneewittchen muss sterben Schuld
  • Schweigeminute Stolz und Vorurteil Süden und der Luftgitarrist Suite française Wunschloses Unglück

(Bildquelle)

Ich hatte somit die Auswahl aus den o. g. Büchern, wovon ich mir 3 auswählen durfte. Ich hatte mehr als 3 Bücher in die engere Wahl genommen, weil mir irgendwie alle gut gefielen und ich sie am Liebsten alle genommen hätte. Aber das ging leider nicht. Ich erhielt dann Mitte März eine Bestätigung, dass ich einer der Buchverschenker mit dem Buch “Biss zum Morgengrauen” von Stephenie Meyer geworden bin und einen Buchhandel meiner Wahl zum Abholen der Bücher ab dem 16.04.2012 aussuchen durfte. Heute ist nun der Starttag der Abholung (bis zum 23.04.2012) und da ich so aufgeregt war, musste ich gleich heute in dem Buchladen meiner Wahl anrufen und nachfragen, ob der riesige Bücherkarton von den Lesefreunden schon bei ihnen angeliefert wurde. Es hieß “JA” und ich raste mit meinem Auto hin, so aufgeregt war ich! Und dann bekam ich den riesigen Karton mit 30 (!) Büchern von Stephenie Meyer`s “Biss zum Morgengrauen – Twilight Band 1″ vom Carlsen-Verlag in einer extra dafür angefertigten Sonderedition einer Initiative der UNESCO zum “Welttag des Buches” am 23.04.2012.

Damit ihr euch vorstellen könnt, wie groß der Karton und sein Inhalt sind, habe ich für euch gleich meine Kamera gezückt und Fotos gemacht.

Um euch zu zeigen, wie groß der Bücherkarton ist, war mein Kater Tommy so süß und setzte sich direkt daneben. Ich glaube, er wollte sich auch ein Buch holen ;)

So schwer hatte ich an dem Karton zu schleppen: 13.500 g! Kein Wunder bei den dicken Büchern!

Als ich den Karton öffnete, blickte ich – wie ihr hier selbst – auf die obersten Bücher der Sonderedition von Stephenie Meyers Werk “Biss zum Morgengrauen”, wovon ihr heute eins erhalten könnt.Ihr braucht nur bis 23.04.2012 einen Kommentar unter diesen Artikel setzen, die Versandkosten übernehmen und schon gehört euchein Buch diese Sonderausgabe, die es SO nie wieder geben wird!

 

Front- und Backcover dieser einmaligen Sonderausgabe!

Wer also ein Buch dieser Sonderedition von Stephenie Meyer`s “Biss zum Morgengrauen / TWILIGHT 1″ haben möchte, braucht sich wie oben bereits erwähnt, nur bei mir melden – entweder über die Kommentarfunktion oder per Mail. Die Versandkosten tragt ihr. Sobald diese bei mir eingegangen sind und ich eure aktuelle Postanschrift habe, geht das Buch zu euch auf die Reise, so dass ihr euch von Stephenie Meyers Worten einfangen lassen und in die Geschichte abtauchen könnt!

 
 

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Reisen ohne Buch – Geschichten für unterwegs

Auf der Suche nach schönen E-Books für mein Smartphone und meine Reisen, die ich öfter mache, entdeckte ich ein tolles App für Smartphones namens Wattpad, welches schöne Geschichten, meist von unbekannten Autoren bietet – egal ob Fantasy, Romance, Vampire, Horror, Werewolfs, Fanfiction, Gedichte, Thriller etc. Auf diesem App bzw. auf der Wattpad.com-Seite findet ihr alles, was das Herz begehrt als kostenloses E-Book direkt aufs Handy oder auf euren PC.

Ich habe mich sogleich auf Wattpad.com angemeldet und eine meiner Lieblingsgeschichten hochgeladen, damit sie euch allen auch für unterwegs zur Verfügung steht. Sie heißt “Falling Angel“. Das Cover habe ich ebenfalls selbst gestaltet. Ich hoffe, die Story gefällt euch.

Wenn ihr Geschichten gelesen habt, könnt ihr sie sogar bewerten und abstimmen. oder ihr veröffentlicht selbst eure eigenen Storys.

Ich finde diese Idee spitze, so hat man immer ein Buch dank seines Smartphone-Apps einstecken und kann sich immer und überall belesen, neues entdecken, neue Ideen sammeln, seine Fantasie anregen etc. Ich bin nun doch froh, mir ein Smartphone gekauft zu haben. 🙂

 

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Rezension „Die dunkle Chronik der Vanderborgs Band 2 – Amanda, deine Seele so wild“ von Bianka Minte-König

Packend, gefühlvoll, mitreißend, mystisch, historisch, genial!

Estelles Tochter Amanda wird aufgrund eines vampirischen Unglücks als sie 14 Jahre war durch ihren Onkel Hansmann in die Psychiatrie für mehrere Jahre eingewiesen, wo neumodische Techniken wie Elektroschocks sie zur Vernunft bringen sollen. Aufgrund dieser menschenunwürdigen Quälereien verfällt Amanda in eine katatonische Starre, aus der nur Dr. Conrad Lenz – ein Anhänger der Freud`schen Wissenschaft herausholt. Mit Hilfe von ihm, ihren Großvater Jakob Vanderborg und ihrem tod geglaubten Onkel Friedrich macht sich Amanda auf die Suche nach ihrer Mutter in die Karpaten auf zum düsteren Schloss von Utz`Vorfahren. Jedoch werden sie hier nicht liebevoll empfangen und so nimmt die dunkle Chronik der Vanderborgs erneut ihren Lauf.

Amandas seelische und körperliche Folterungen sowie ihre Gefühle diesbezüglich veranschaulicht die Autorin sehr deutlich, so dass ich regelrecht mit Amanda mitlitt und mitfieberte und mit ihr kämpfte, um schlimmeres zu verhindern. Es ist sehr gefühl- und emotionsvoll geschrieben, so dass man als Leser das Gefühl bekommt, selbst Amanda zu sein. Sehr gelungen war auch die Geschichte in der Psychiatrie selbst aus Amandas Sicht und wie Amanda auf Dr. Conrad Lenz stieß, er sie zurück ins Leben holte, wie sie sich zu einer wunderschönen Frau wandelte und ihre vampirische Natur Stück für Stück entdeckte, ihre Vergangenheit immer mehr in Erinnerung brachte und ihre Liebe zu Conrad Lenz entdeckte. Kurz gesagt, wie Amanda erblühte. All diese Dinge machten mir diese Geschichte unwiderstehlich, so dass es mir schwer fiel, dieses Buch aus der Hand zu legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Sehr spannend wurde die Befreiungsaktion von Estelle, Amandas Mutter, bildlich dargestellt, so dass ich sehr mitfieberte und über den Ausgang mehr als betrübt war – wie die Charaktere selbst.

Die Charaktere wurden auch in diesem 2. Band wieder sehr anschaulich dargestellt, so dass ich mich als Leser gut in Amandas Situation einfand und alte Bekannte wieder auftauchten, was mich sehr freute. Es kamen auch neue Darsteller in dieser Geschichte hinzu, die mir ebenso angenehm wie auch sympathisch waren. Andere hingegen (z. B. Utz und Radke) hatten wie im ersten Band weiterhin einen negativen Nachgeschmack und waren mir extrem unsympathisch, was die Spannung im Buch jedes Mal wieder magisch ansteigen ließ.

Sehr gelungen fand ich, dass Amandas (Familien-)Leben mit der deutschen NS-Geschichte rund um die „Goldenen Zwanziger“, die Hitlerjugend, Judenverfolgung etc. miteinander verknüpft wurden, die sehr anschaulich und gefühlsintensiv erzählt wurde. Hier bekam man einen guten Einblick in die damalige Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg, so dass man das Gefühl hatte, dass die Autorin selbst zu dieser Zeit gelebt haben musste. Dieser geschichtliche Hintergrund wurde sehr gut von der Autorin Bianka Minte-König recherchiert und in wirklich guten bildlichen Sätzen veranschaulicht, so dass ich selbst noch immer eine Gänsehaut bekomme, wenn ich nur an die deutsche geschichtliche Vergangenheit denke.

Die Spannung nahm noch einmal zu, als von einem alt bekannten fiesen Charakter gegen Ende des Buches wieder die Rede war, wobei ich wie die Hauptdarstellerin hoffte, dass dieser nie wieder auftreten würde. Nun bin ich dadurch schon sehr gespannt auf den 3. Band und auf die Fortsetzung der Geschichte um Amanda, ihre Freunde und Familie in „Louisa – Mein Herz so schwer“.

Die Gestaltung des Buches ähnelt dem 1. Band, so dass man die Zusammengehörigkeit deutlich erkennt. Auch hier wurde der Name des Hauptcharakters durch Herausstanzen weiß hervorgehoben. Wölfe zieren das Cover, welche einen dezenten Einblick auf die mystische Überraschung im Buch hinweist. Eine zierliche junge Frau mit blonden gelockten Haaren und sternenblauen Augen ziert im oberen Drittel das Gesamtbild. Amanda.

Das Buch ist in 4 Abschnitte mit einem Zitat und wölfischer Gestaltung untergliedert:
1)    Irrsinn
2)    Wiederkehr
3)    Verwandlung
4)    Blutrausch

Die Geschichte um „Die dunkle Chronik der Vanderborgs“ ist noch nicht beendet und wird im 3. Band „Louisa – Mein Herz so schwer“ fortgeführt und den Abschluss der Familiensaga bilden. Diese Geschichte spielt allerdings einige Jahrhunderte später und wurde im September 2011 veröffentlicht.

Fazit
Dieser 2. Teil der Familiensaga der Vanderborgs ist wie der erste Band gespickt mit historischem Hintergrundwissen, mystischen und familiären Überraschungen und sehr viel Spannung und Gefühl geschrieben, so dass man als Leser sich sehr gut in die Hauptprotagonistin Amanda einfühlen kann. Ich mag diese Fortsetzung sehr gern, vor allem auch aufgrund des historischen Geschehens, so dass man als junger Leser, der diese Zeiten nicht miterlebt hat, einen guten Eindruck bekommt. Wer also den ersten Band mochte, wird diese Fortsetzung der Geschichte ebenfalls gern lesen.

Dieses Buch erhält von mir 5/5 Herzchen!

Produktinformationen

  • Broschiert: 467 Seiten
  • Verlag: Otherworld Verlag; Auflage: 1. (März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800095343
  • ISBN-13: 978-3800095346
  • Preis: 16,95 Euro (D)

Ich bedanke mich bei Otherworld für die Bereitstellung dieses tollen Rezensionsexemplares.

 

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Bücherpost #20

Ein Tag vor Weihnachten überraschte mich die Administratorin von Bücherkinder.de erneut mit einer Büchersendung. Diesmal erreichte mich der 2. Band von Amanda Hockings „Unter dem Vampirmond“ mit dem Titel „Verführung“.

Buchinhalt

Alice hat die perfekte Balance zwischen ihrem normalen Leben und dem Leben mit einem Haufen hochattraktiver Vampire gefunden – glaubt sie. Doch als ein tragischer Unfall passiert, steht Alice erneut vor der Wahl: Jack oder Peter? Jack liebt sie, doch Peter hat nach einem uralten Gesetz ausschließlichen Anspruch auf Alice. Denn Alice ist durch ihr Blut an Peter gebunden, auch wenn Peter sie hasst. Ihre Entscheidung birgt Konsequenzen, die sich Alice in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt hätte …

Produktinformationen

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161366
  • ISBN-13: 978-3570161364
  • Preis: 12,99 Euro

Da ich es nicht erwarten konnte die Fortsetzung zum ersten Band zu lesen, musste ich natürlich gleich damit beginnen und habe auch schon meine Rezension gepostet – ja ich weiß, ich war schneller mit rezensieren, als meinen Bücherpost abzugeben, lach… Meine Rezension zu diesem Buch findet ihr hier.

 
 

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Rezension „Unter dem Vampirmond – Verführung Bd. 2“ von Amanda Hocking

Ein Mädchen, von dem Vampir angezogen, nachdem ihr Blut verlangt; in den Vampir verliebt, bei dem ihr Herz zu rasen beginnt.
Ein Mädchen.
Zwei Brüder.
Scheinbar tausend Probleme.

Buchinhalt

Das Leben der Hauptdarstellerin Alice mit ihrer Freundschaft zu den Vampiren wird zur Normalität, so dass alles ruhiger zugeht und sie sich immer mehr an das Zusammensein mit Jack & Co. anpasst. So schläft sie tagsüber und unternimmt nachts mit ihren Vampirfreunden etwas während sie Ferien hat. Irgendwann wäre dies sowieso ihr Leben, so dass sie sich daran gewöhnt, bis plötzlich ein Unfall alles verändert und Alice innerhalb weniger Sekunden um Tod oder Leben entscheiden muss.

Nachdem Amanda Hocking im ersten Band „Versuchung“ die Handlung in einem rasanten Tempo mächtig voranbringt, plätschert die Fortsetzung der Geschichte anfangs eher allmählich dahin, so dass ich mich anfangs aufrappeln musste, dieses Buch überhaupt weiter zu lesen. Einzig der Gedanke an Peters Auftauchen, brachte mich zum Weiterlesen. Erst ab etwa der Mitte des Buches gelingt der Autorin wieder der Aufbau der Spannung, so dass es hier schon schwerer fiel das Buch überhaupt aus den Händen zu legen.

Die Beziehungen zwischen Alice und ihrem Bruder Milo sowie zwischen ihr und Jack werden ausgebaut. Ein Charakter wird nach einem Unfall verwandelt, mit dem ich nicht im geringsten gerechnet hatte, was allerdings Alice Welt völlig auf den Kopf stellt und den Leser überrascht. Alice muss sich über ihre Zukunft erneut Gedanken machen und hadert nun damit, ob sie überhaupt verwandelt werden möchte. Ebenso für wen sich Alice entscheidet – Jack oder Peter? Oder gar keinen von beiden?

Es tauchen zudem auch neue Figuren auf, die für einen frischen Wind und Action sorgen, auch, wenn einige alte bekannte Probleme weiterhin für Zündstoff sorgen.

Die Charaktere verlieren in diesem Teil der Vampirmond-Saga leider an Tiefgründigkeit. So ist Alice meist am Schlafen, rummeckern oder Warten auf ein Zeichen ihrer Vampirfreunde oder hängt betrunken mit ihrer Freundin Jane herum. Von Jack erfährt man diesmal leider sehr wenig – außer, dass er verantwortungsbewusster wird und nicht mehr all zu kindisch auf den Leser wirkt. Zu meiner freude taucht man in diesem 2. Band mehr in das Leben von Peter ein und erfährt so einige – leider zu oberflächlich und kurz beschriebene – Details über sein Leben als junger Vampir und welche Umstände zu seiner Verwandlung führten. Ebenso erfährt man von Ezras Vergangenheit und seinen daraus resultierenden Entscheidungen, welche ihn mir als Charakter sympatischer erscheinen ließ. Mae hingegen entwickelte sich für mich zu einer Glucke, die ständig Alice betütelt und behütet wie ein rohes Ei. Das nervte mich auf Dauer etwas und ließ sie für mich eher unrealistisch wirken. Sehr unsympatisch und unrealistisch wirkt die Mutter von Alice und Milo weiterhin auf mich, so dass ich mich immer wieder frage, wieso bisher noch niemand dieser Rabenmutter das Jugendamt auf den Hals gehetzt hat, so oft wie diese Frau durch Abwesenheit glänzt und ihre noch minderjährigen Kinder allein lässt.

Nachvollziehen konnte ich ebenfalls nicht, wie 2 junge Vampire einen Menschen mit in eine Vampirbar genommen haben, obwohl diese damit rechnen mussten, dass dies nicht gut ausgehen konnte.

Hin und wieder traten Ungereimtheiten wie bereits im ersten Band „Verführung“ auf, die einiges trotz eventuell nachträglicher Erklärung unlogisch erschienen ließen. Was sich mir jedoch nicht erschließt, ist der Grund für Alice` Verwandlung. Geschah es aus Liebe, Egoismus oder aus einem anderen Grund? Lebensgefährlich verletzt oder halb tod ist Alice jedoch nicht. Zudem sollte die Verwandlung von Alice erst nach ihrem Abschluss erfolgen. Warum dann plötzlich diese Eile? Ich hoffe, dass wir die Lösung im Nachfolger erfahren.

Parallelen zu 2 bekannten TV-Serien (Twilight und Vampire Diaries) gibt es auch in diesem 2. Band wieder, welche ich allerdings nicht als störend empfand.

„Verführung“ liegt in etwa auf wie sein Vorgänger „Versuchung“, da es u. a. auch die Handlung der Protagonisten um Alice und Jack herum voranbringt und mit seinem spannenden Ende (= Cliffhanger) Neugier auf den dritten Teil macht. Dieser soll allerdings erst im Frühjahr 2012 erscheinen, was leider bedeutet: Warten, warten, warten.

Die Covergestaltung fand ich bereits beim ersten Vampirmond-Roman ansprechend, weshalb mir dieses Cover ebenfalls sehr gut gefällt, da es mysteriös wie Peter wirkt und neugierig auf den Buchinhalt macht.

Fazit

„Verführung“ von Amanda Hocking bietet dem Leser eine leichte und unterhaltsame Kost, wobei der Handlungsverlauf ab etwa der Mitte des Buches an Geschwindigkeit zunimmt und den Leser immer wieder über die schwierige Entscheidung von Alice` Zukunft vor Augen führt.

Als 2. Band einer Serie ist dieser Teil in Ordnung, wobei ich mir eine Steigerung im nächsten Band erhoffe und die ungeklärten Fragen, die dieser 2. Teil der Vampirmond-Saga aufwirft, beantwortet werden. Aus diesem Grund bekommt diese Fortsetzung 4 von 5 Punkten.

Produktinformationen

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161366
  • ISBN-13: 978-3570161364
  • Preis: 12,99 Euro

Info zu Band 3 von Amanda Hockings „Unter dem Vampirmond – Verlangen“

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …
Alice’ Leben als frischgebackener Vampir ist alles andere als einfach. Die Bluts-Bande zwischen Alice und Peter sind zwar gelöst und eigentlich steht einem glücklichen Leben mit Jack nichts entgegen. Doch dann gibt es schlechte Nachrichten: Offensichtlich ist Peter in einer Art Selbstmord-Mission unterwegs und hat sich ein paar hochgefährliche Vampire zu Feinden gemacht. Kurzentschlossen packt Alice ihre Sachen und begleitet Ezra auf seiner Mission, Peter zurückzuholen, bevor es zu spät ist …
Erscheinungsdatum: 02.April 2012

 

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Rezension „Untot lebt es sich auch ganz gut“ von Mary Janice Davidson

Leichte Lektüre für Zwischendurch

Im vierten Roman um die Vampirkönigin Betsy und ihrem Verlobten Eric Sinclair dreht es sich diesmal um die Hochzeitsvorbereitungen, einen Frauenmörder, Streit und Versöhnungen und Weihnachten.

Nachdem der Hochzeitstermin erneut verschoben werden musste, steht nun die gesamte Planung der Hochzeit auf der Kippe, da Betsy in all der Hektik in ihrem Leben als Vampirkönigin einfach keine Zeit hat sich ihr Hochzeitskleid und die Blumen auszusuchen. Zudem wird Betsys Bruder Jon geboren, bei dem sie nun öfter Babysitten darf. Das ist jedoch nicht alles, denn ein ehemaliger Vampirkiller will eine Biographie schreiben, Betsy beantwortet Vampir-Leserbriefe, die plötzlich an die Öffentlichkeit geraten und ihre Schwester Laura, Tochter des Teufels, legt ein merkwürdiges brutales Verhalten ans Tageslicht. Zu allem Überfluss bekommt Betsy auch noch Besuch von einer Geister-Dame, die von einem Serienkiller ermordet wurde und nun darauf hofft, diesem Täter das Handwerk zu legen.

Die Autorin Mary Janice Davidson läd den Leser in eine unterhaltsame und spannende Geschichte um die Vampirkönigin Betsy mit viel Humor, Wortgefechten und Heiterkeiten ein. Es ist eine leichte Lektüre für Zwischendurch und unterwegs. Der Schreibstil der Autorin ist geprägt von Humor, Sarkasmus und etwas heftigen Ausdrücken, sobald es erotisch wird, so dass der Leser/Hörer anfangs schon etwas die Augenbrauen hochzieht. Die Streitereien zwischen Betsy und ihrem Verlobten Sinclair waren nicht immer nachzuvollziehen und teilweise auch übertrieben, ebenso die Versöhnung zwischen den beiden. Es waren eindeutig zu viele Streitereien und Versöhnungsszenen, so dass der Leser den Eindruck bekommt, dass die Seiten des Buches nur gefüllt werden sollten. Es nervte einfach nur.

Die Autorin hätte in diesem Fall evtl. mehr auf den Serienkiller eingehen können, der einen interessanten Charakter darstellte. Mich hätte zudem auch interessiert, wie dem Polizisten die Ermordung des Serienkillers mitgeteilt wurde und mit welchen Handlungen nun Betsy und ihre Schwester rechnen müssen.

Dieses Buch/Hörbuch ist eine leichte und schnell zu lesende Urlaubslektüre für Zwischendurch mit kleinen Schmunzelattacken. Eben genau das Richtige zum Entspannen. Leider kommen in diesem 4. Teil um die Vampirin Betsy einige Nebenfiguren zu kurz, so dass einige Fragen offen bleiben. Ich hoffe jedoch, dass diese ungeklärten Fragen im 5. Teil aufgeklärt werden. Dennoch ist es ein unterhaltsames Buch, selbst, wenn mich die Stimme der Sprecherin nervt. Bitte hier jemanden anderes suchen – wie wäre es mit Mirja Boes?!

Ich gebe diesem Buch/Hörbuch 3/5 Sterne.

Produktinformationen

  • Audio CD: 3 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag GmbH; Auflage: 1. (autorisierte Lesefassung) (18. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839810035
  • ISBN-13: 978-3839810033
  • Preis: 14,95 Euro

 

 

 

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Rezension „Estelle – Dein Blut so rot“ von Bianka Minte-König

Band 1 der „Dunklen Chronik der Vanderborgs“

Verflucht, verdammt, Vampirin bis in alle Ewigkeit

Estelle begleitet von ihrem Bruder Friedrich und ihrem Vater Jakob Vanderborg machten sich 1900 auf in die Karpaten (Polen), um einen leibhaftigen Vampir mithilfe einer Maschine zu fangen. Doch etwas ging schief. Anstatt einen Vampir zu fangen, übernimmt die Vampirin Eleonore, die in ihrer Vergangenheit mordete, pfählte und Männer kastriert und niedermetzelte, durch einen Blitz aufgrund eines heftigen Gewitters den Körper von der jungen Estelle und vertreibt deren Seele. Estelle stirbt, doch Eleonore lebt in ihr weiter… als Mensch mit vampirischen Eigenschaften. Doch keiner ahnt von diesem Ereignis, nicht einmal ihr Bruder oder ihr Vater. Blutdurst, Lichtscheu und aus einem anderen Jahrhundert versucht Eleonore das Leben von Estelle als Schwester und Tochter der Vanderborgs zu meistern. Doch auch als Estelle ist Eleonore das Glück nicht gegönnt. So verliebt sie sich in ihren „Bruder“ Friedrich. Die Anziehungskraft zwischen den beiden Geschwistern vergrößert sich, was auch dem Vater nicht entgeht und über eine normale Geschwisterliebe hinausführt.

Aus diesem Grund und der finanziellen Notlage heraus, wird Estelle/Eleonore gezwungen, einen Handelsunternehmer zu heiraten, der zwar das Vermögen besitzt, aber keine Liebe für Estelle. Liebe und Zärtlichkeiten erhält Estelle im Gegenzug von einem adligen Soldaten: Amadeus, der der beste Freund Friedrichs ist. Estelle und Amadeus verlieben sich ineinander. Anfangs ist es nur eine zarte Liebelei, die sich zunehmend vertieft und beide zu mehr antreibt. Doch Estelle ist bereits verheiratet… und ihr Ehemann fordert Amadeus zu einem Duell…

Die Autorin Bianka Minte-König entführt den Leser mit ihrem ersten Erwachsenenroman „Estelle – Dein Blut so rot“ in eine Welt der Vampire – einer gut gelungenen Mischung aus einer gefährlichen Liebesromanze, einem historischen Roman (Schauplatz ist u. a. der 1. Weltkrieg) und einer Geschichte über das Leben eines Vampirs in der damaligen Zeit. Beschrieben werden die Schauplätze (u. a. 1. Weltkrieg, Weltausstellung in Paris) zu der damaligen Zeit so genau und anschaulich, als sei die Autorin selbst direkt dabei gewesen, so dass man sich beinahe selbst in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Wirklich sehr gelungen und gut recherchiert! Schon aufgrund des historischen Sprachstils einer vergangenen Zeit, der alles so lebendig und real wirken lässt, hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl mitten im Roman zu stecken und mit Estelle/Eleonore mit zu lieben, fiebern, hoffen, bangen, fürchten, etc.

Wunderbar umgesetzt waren die erotischen Szenen zwischen den Liebenden, die schön umschrieben wurden, so dass nichts Anstößiges daran zu finden war. Umso grober war die Brutalität des Ehemanns Estelles dargestellt, bei der selbst ich beinahe mitzitterte.

Diese außergewöhnliche Idee der Komposition der ganzen Elemente verleiht der Geschichte einen wunderbaren Zauber, der einen dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen lässt.

Die Persönlichkeiten der einzelnen Figuren ist gut herausgearbeitet, so dass ich mir die einzelnen Charaktere bildlich vorstellen und ausmalen konnte – besonders bei Friedrich, Amadeus und Eleonore. Jedoch handelt die Figur Estelle/Eleonore manchmal ein wenig unverständlich und oftmals naiv. Vielleicht liegt es daran, dass 2 Charaktere in einer Figur verschmelzen und es somit hin und wieder zu inneren Konflikten kommt. Dennoch kann ich einige Reaktionen nicht nachvollziehen (Vergewaltigung durch ihren Ehemann, etc.).

Dieser Vampirroman und gleichzeitig auch Vampirdrama wurde in vier Kapitel unterteilt (1. Teil: Verirrungen, 2. Teil: Verbrechen, 3. Teil: Sühne, 4. Teil: Rache), die jeweils das Nachfolgende dramatisch und schaurig einleiten. Verziert wurden die jeweiligen Abschnitte mit Fledermäusen und einem passenden dramatischen Untertitel, der schon ein wenig mehr über das zu Erwartende verrät. Auch die Gestaltung des Covers wurde mit dem Titel gut verbunden – da wäre das Rot wie Blut, die Fledermäuse, ein blasses weibliches Gesicht mit faszinierenden anziehenden Augen. Ein faszinierendes einprägsames Werk!

Sehr ansprechend empfand ich die kursiv gedruckten Tagebuchauszüge/Erinnerungen Eleonores an ihre Vergangenheit aus über 400 Jahren. Hierbei wird der Leser in die Geschichte zurückversetzt, in der man erfährt, wie Eleonore zur Vampirin wurde, welcher Fluch auf ihr lastet und warum sie nach Rache dürstet. Ich empfand dies als angenehme Abwechslung, die sehr gut umgesetzt wurde.

Das Ende der Geschichte um Estelle und ihre Liebsten bleibt offen und lässt so manche Frage im Raum stehen, so dass ich mit Neugier die Fortsetzung „Amanda – Mein Herz so schwer“ lesen werde.

Mein Fazit

„Estelle – Dein Blut so rot“ ist eine gelungene Vereinigung aus historischem Liebesroman gepaart mit Intrigen und Fantasy-Elementen (Vampirismus), die mit gut recherchierten Fakten, anschaulicher Beschreibungen und historischem Sprachstil ein wirklich schönes Lesevergnügen bereitet.

Dieses schöne Werk erhält von mir 4/5 Punkte!

Autoreninfo
Bianka Minte-König, in Berlin geboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Professorin für Literatur-, Theater- und Medienpädagogik. Mit zwei Millionen Jugendbüchern hat sie sich in die Bestsellerlisten und die Herzen ihrer Leserinnen geschrieben und ist auch im All-Age-Bereich mit romantischen Mystery- und Frauenromanen erfolgreich. „Die dunkle Chronik der Vanderborgs“ ist Bianka Minte-Königs konsequenter Schritt ins Erwachsenensegment. Dem Genre des historischen Vampirromans fügt sie mit dieser opulenten, auf drei Bände ausgelegten Familiensaga eine überraschende neue Facette hinzu.

Produktinformationen

  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: Otherworld Verlag; Auflage: 1. (15. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800095246
  • ISBN-13: 978-3800095247
  • Preis: 16,95 Euro

Ich bedanke mich bei Otherworld für die Bereitstellung dieses tollen Rezensionsexemplares. 🙂

 

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Bücherpost #8

Ich habe bei Melanie Mitte Mai 2011 beim Liegestuhl-Wichteln teilgenommen, wo eine Art Büchertausch stattfand. Anfang Juni 2011 erhielt ich die Anschrift meiner Tauschpartnerin, also der Dame, die ein Buch von mir bekommt. Welches das ist, erfuhr sie erst mit meiner Büchersendung, die vor einigen Wochen bei ihr eingegangen ist. Ich hoffe, Conny hat sich über „Blutadler“ gefreut.

Gestern erhielt ich meine Bücherüberraschung von Anett per Post. Es waren die nachfolgenden 2 Bücher:

 

In diesen beiden Büchern geht es um Vampire und Feen, was mich sehr neugierig macht. Deshalb bin ich schon sehr gespannt darauf, sie zu lesen! 🙂

Wenn wieder einmal ein Liegestuhl-Wichteln ansteht, bin ich gern wieder mit dabei! 🙂

 
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Verfasst von - 2. Juli 2011 in Allgemein, Fantasy

 

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Bücherpost 7

Am Samstag wurde ich von meiner Postfrau mit einem riesigen Paket überrascht, welches keinen Absender aufwies. Neugierig öffnete ich dieses große Paket und erblickte gleich 5 tolle Bücher von der Autorin Brigitte Melzer, die mir der Ueberreuter- und Otherworld-Verlag zur Rezension zur Verfügung stellen.

 

   

Ich freue mich sehr über diese 5 Bücher von Brigitte Melzer, da ich bereits einige Bücher von ihr gelesen habe und mir ihr Schreibstil gut gefällt. Beginnen möchte ich von dieser Büchersendung am Liebsten mit dem Buch „Rebellion der Engel“, da schon der Titel sehr vielversprechend klingt.

Ich danke dem Ueberreuter- und Otherworld-Verlag herzlich für diese Bücher! Dankeschön 🙂

 
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Verfasst von - 13. Juni 2011 in Allgemein, Fantasy, Jugendbuch

 

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Rezension: Stephenie Meyer „Biss zum ersten Sonnenstrahl“

Stephenie Meyer hat mich mal wieder in ihren Bann gezogen. Wie ihr mitbekommen habt, wenn ihr meinen Blog in letzter Zeit verfolgt habt, sah ich mir die ersten 3 Twilight-Filme auf DVD an. Nur, um mir heute aus unserer Bibliothek trotz des Blitzeises und des Eisregens das 5. Buch „Biss zum ersten Sonnenstrahl“ auszuleihen.

Klar war, dass es diesmal mehr um die junge 3 Monate alte Bree Tanner geht, nicht um die Dreiecksbeziehung Bella-Edward-Jacob. Ich finde es toll mal die ganze Vampir-Neugeborenen-Situation aus Bree`s Sicht zu sehen und wie sie selbst mit dem ganzen klar kommt und versucht in der wilden Neugeborenenmeute zu überleben. Schön finde ich auch, dass Bree mit Diego einen guten Freund findet und sie so manche erstaunlichen Dinge über ihr eigenes Vampirleben herausfinden und sich auch auf die Suche nach der Wahrheit und dem Grund für ihre Erzeugung machen. Ich finde, es ist ein gelungenes Werk mal ohne die Liebelei zwischen Bella und Edward und dem verliebten aber verletzten Jacob, der mir übrigens echt leid tut und ich in jedem Buch und Film bisher tierisch mitgelitten habe…

Eigentlich müsste es noch ein Buch über Jacob oder die Werwölfe an sich geben. Immerhin ist es schon spannend was die Werwölfe in der ersten Zeit ihrer Verwandlung durchmachen müssen und sicherlich auch unterhaltsam ihre Gruppengedanken zu hören. Ich meine, es ist sicherlich nicht einfach gewesen als Jacobs Freund sich plötzlich Sam`s Gruppe anschloss oder als Jacob sich urplötzlich auch verwandelte und ebenfalls zu dieser Gruppe gehörte und somit die Wahrheit kannte… DAS wäre doch auch mal eine Geschichte wert – auch, wenn es nur eine kurze werden würde. Ich würde sie lesen wollen!!!

Zurück zum eigentlichen Thema: Bree Tanners Blick auf die Vampirwelt. Ich fand die Schreib- und Erzählweise sehr gut, denn so hat man eben eine ganz andere „blut-hungrigere“ Sicht auf das Leben von neugeborenen Vampiren, wie man es nicht in den ersten 4 Romanen lesen konnte. Ich konnte Bree`s Ängste und ihre langsam entstehenden Freundschaften mit Diego und Fred nachvollziehen und freute mich ein wenig darüber, dass sie Freunde gefunden hatte mit denen ihr alles klarer wurde und sie die Lügen von Riley aufdeckte. Schade fand ich allerdings, dass Diego verwand, Fred nun allein umherstreifen muss und Bree von den Volturi letztendlich doch nicht verschont wurde. Mich hätte brennend interessiert, wie ihr Leben bei den Cullens weitergegangen wäre, wenn sie überlebt hätte.

Mein Fazit: Ich bin froh über dieses 5. Werk und hätte es in dieser Buchreihe echt nicht missen wollen. Es ist eben eine andere Sichtweise auf die Neugeborenen mit ihrem Blutdurst, den auch Bella einmal spüren wird, wenn ihr Wunsch in Erfüllung geht. Auch wenn das bedeutet, das Bella, Jacob und Edward hierbei etwas zu kurz kamen. Aber sie gehörten auch nicht wirklich zu Bree`s Geschichte…

 
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Verfasst von - 9. März 2011 in Rezensionen

 

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