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Schlagwort-Archive: Menschenwelt

[Rezension] Amy Erin Thyndal „SnowRose. Tochter der Feen (Königselfen-Reihe 3)“

snowroseBezaubernder Abschluss der Trilogie

Beschreibung:

**Wie Flammen und Wellen**
Als einzige Fee in der Elfenwelt fühlt sich Luna stets wie eine Außenseiterin, denn als Kind der Menschenwelt hat sie keine Kontrolle über ihre Magie. Mithilfe des charmanten Sommerkönigs Soleil versucht sie ihre einzigartigen Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl Luna sich insgeheim zu ihm hingezogen fühlt, weist sie Soleils Eroberungsversuche hartnäckig zurück. Doch nur gemeinsam sind sie imstande die Erfüllung einer alten Prophezeiung aufzuhalten, die den Untergang der Elfen bedeuten könnte. Bei der Rettung des Reiches lernt sie den Sommerkönig nicht nur von einer anderen Seite kennen, sondern erfährt auch mehr über ihr eigenes Schicksal…

Mit Sehnsucht habe ich dem dritten und letzten Band der Snow-Reihe entgegengefiebert, da mir „SnowFyre. Elfe aus Eis“ und „Snow Crystal. Königin der Elfen“ bereits so gut gefallen hatten.

„Snow Rose. Tochter der Feen“ reiht sich nahtlos an den zweiten Band „Snow Crystal“ an, so dass man gleich wieder problemlos in die Geschichte eintauchen kann. Diesmal geht es mehr um Luna, Skye und Soleil, über den ich gern mehr erfahren wollte, da er mich neugierig gemacht hat. Hier lernen wir ihn mal von einer anderen Seite kennen und ich fragte mich immer wieder, welche Absichten er verfolgt. Spannend ist die Frage, was es mit der Prophezeiung auf sich hat. Ich war regelrecht gepackt und fasziniert von der Geschichte, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte und selbst die Nacht durchgelesen habe.

Der Schreibstil ist wie in den beiden Vorgängerbänden angenehm leicht, flüssig und magisch. Dank der wechselnden Erzählperspektiven (Soleil, Luna, Skye) erfährt man mehr über die Protagonisten und kann Handlungen und Gefühlsleben aller besser verstehen. Der Wechsel zwischen der Elfen- und Menschenwelt ist gut gelungen, so dass man den Zwiespalt von Luna, die in beiden Welten beheimatet ist, gut nachvollziehen kann. Es muss schwer für sie als einzige Fee in der Elfenwelt zu sein. Noch dazu, wo sie lernen muss, ihre Magie zu kontrollieren. Die Protagonisten sind realistisch dargestellt und haben eine gewisse Tiefe bekommen, sie wuchsen miteinander und wurden stärker. Auch gefällt mir die Verbindung zwischen Sommerkönig Soleil und Luna sehr gut.

Das Cover ist echt schön. Es passt optisch perfekt zu seinen Vorgängern. Titel und Cover sind stimmig aufgrund der Rose in Wort und Bild. Ich mag den Schriftzug von Snow Rose und die gewählten Farben.

Fazit:

„Snow Rose“ ist ein fesselnder, faszinierender Nachfolger voller Emotionen und Herz (Angst, Verrat, Liebe, Freundschaft), in der die Zukunft aller eine größere Rolle einnimmt.

Deshalb absolute Kaufempfehlung! Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!

Alle Bände der Königselfen-Reihe:
— SnowFyre. Elfe aus Eis (Königselfen-Reihe 1)
— SnowCrystal. Königin der Elfen (Königselfen-Reihe 2)
— SnowRose. Tochter der Feen (Königselfen-Reihe 3)

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Vielen herzlichen Dank 🙂

 

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[Rezension] Marah Woolf „Federleicht – Wie fallender Schnee“

Federleicht 1Ich bin verliebt in einen arroganten besserwisserischen Elf – Vorsicht! Suchtgefahr!

Federleicht ist für mich die erste Geschichte, die ich von der Autorin Marah Woolf gelesen habe und ich bin absolut BEGEISTERT.

Eliza ist ein ganz normales Menschenmädchen, das sich mit den üblichen Teenagerproblemen (erste heimliche Liebe Frazer, der sie keines Blickes würdigt und ein absoluter Frauenheld ist), einer besten Freundin namens Sky, die ihr in allem beisteht sowie ihrer strengen Mutter, ihrem Zwillingsbruder Fynn, der in eine überhebliche Schnepfe verknallt ist sowie ihrer Tarotkarten legenden Großmutter und ihrem Kater Socke, der Angst vor allem und jeden hat, in einem schottischen Dorf durchs Leben schlägt. Zumindest bis zu dem Tage als Eliza von einem magischen Schmetterlings-Tor angezogen wird, versehentlich hineinstolpert und sich gleich darauf in der Welt der Elfen wiederfindet. Kurzerhand muss sie sich nun mit einem arroganten, eingebildeten und besserwisserischen und göttlich aussehenden Elfen namens Cassian herumschlagen und die Welt der Elfen retten. Doch es dauert seine Zeit bis Eliza durch Cassian und andere Elfen und einen freundschaftlichen Troll etwas über die Elfenwelt und ihre bevorstehende Aufgabe erfährt, denn Cassian hält sich mehr als bedeckt.

Die Geschichte startet mit einem schönen Gedicht, welches 7 Gegenstände der Elfen benennt und der Leser etwas über ihre magische Kraft erfährt. Ebenso lernt man gleich zu Beginn m Prolog den Troll Quirin kennen, der mir im Laufe der Geschichte als Freund ans Herz wuchs. Quirin wirkt nicht wie man sich einen typischen Troll vorstellt, denn er ist die „Ausnahme“ des Trollgeschlechts, selbst wenn er wie ein typischer Troll (kleinwüchsig, behaarte Arme und Hände, große Klappe etc.) auftritt. Ich mochte ihn von Anfang an sehr.

Mit Eliza musste ich erst einmal ein wenig warm werden, da sie etwaszu naiv und tollpatschig war und sich typischerweise in Frazer, den Frauenhelden der Schule verkuckt hatte, der absolut keine Notiz von ihr nahm. Bis dann Cassian auftauchte und sich alles für Eliza veränderte und sie zunehmend reifte … und sich in Cassian, den arrogantesten, selbstsichersten und allwissendsten Elfen aller Zeiten verliebte. Ich verkuckte mich ebenfalls so schnell in Cassian, wie Eliza und sehnte jeden noch so winzigen Moment mit ihm herbei, nur um wieder das Gemotze zwischen ihm und Eliza mitzuerleben oder zu erfahren, was in seinem Kopf vorging. Es ist ein sehr interessantes Spiel zwischen Cassian und Eliza, das die Autorin mit dem Leser und ihren Protagonisten anstellt. Als Leser und auch Eliza konnte sich nie sicher sein, wo Cassian überhaupt steht. Ist er auf Elizas Seite? Hegt er auch Gefühle für Eliza? Treibt er ein falsches Spiel? Steckt er evtl. hinter allem? Cassian ist irgendwie eine unsichere Konstante, dennoch gefiel mir dieser Protagonist am Meisten … Ich bin also auch dem Bad Boy oder eher Bad Elf verfallen.

Ich mochte an dieser Geschichte neben Cassian besonders Elizas tolle Grandma sehr gern, die mit ihren Tarotkarten in die magische Welt sehen und Zukunftsvorhersagen treffen konnte. Das hat mich sehr fasziniert, und ich mochte ihre Art wie sie die Streitigkeiten zwischen ihrer Tochter und ihrer Enkelin Eliza beilegte und Eliza in ihrer magischen Aufgabe unterstützte.

Sehr gern wäre ich tiefer und am Liebsten persönlich in die Elfenwelt abgetaucht und hätte mir Leylin, die Stadt der Elfen, als Tourist fasziniert angeschaut und das Theater besucht, die magische Schule angeschaut etc., denn diese Welt ist so ganz anders und magischer als die Menschenwelt. Ich würde mir wünschen, dass sich auch für mich solch ein Elfentor öffnet und mich hereinbittet … schon allein wegen Cassian 😉

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gern, auch wenn ich hin und wieder über einige kleine Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehler gestolpert bin. Aber diese bezaubernde Geschichte machte das glatt wieder wett mit ihrer Spannung und ihrer sanft aufflammenden Liebe zwischen Cassian und Eliza und der Freundschaft mit Quirin, Jade und Sky.

Frazer gefiel mir hingegen weniger. Anfangs war er „nur“ der Schwarm und plötzlich war er auf einmal der beste Freund von Eliza, das ging mir dann doch etwas ZU schnell. Ich mochte zwar seine Art von Humor und dass er nie aufgab und Sky umwarb, dennoch war die plötzliche „beste-Freund-Schiene“ zu schnell da. Solch eine Freundschaft muss erst einmal in Ruhe wachsen – ja ähnlich wie die Liebe zwischen Cassian und Eliza, selbst wenn Cassian es sich nicht eingestehen will.

Mich begeisterten die überraschenden Wendungen, das ständige Hinterfragen, welchem Elf Eliza überhaupt trauen kann, die Gefahr und die Suche und auch die aufkeimende Liebe zwischen Cassian und Eliza. Als dann das Ende kam und mich im Schockzustand zurückließ, dachte ich nur: „Diese verdammten arroganten Elfen!“ und war froh, als ich dankbarerweise gleich in den 2. Band eintauchen konnte und so erfuhr, wie es weiter um Cassian und Eliza bestellt war.

Ich habe mir das Taschenbuch gekauft und mag den samtigen, glatten Griff wenn man über das Cover streicht. Es fühlt sich beinahe an, als würde man dem eingebildeten und dennoch verliebten Elfen Cassian über das Gesicht streicheln… Ich mochte auch die bläulich-violett angehauchte Farbe, die mich an Saphire und Cassians eigentlichen Namen erinnerten, und zeigt alle 7 magische Aureolen der Elfen, die in der vermutlich 7-teiligen Buchreihe eine große Rolle spielen werden.

 

Mein Fazit vom ersten Teil:

Elfen können echte arrogante Zicken sein, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen und alles daran setzen, zu verhindern, das mehr daraus werden könnte. Und dennoch bin ich ihnen wie Eliza verfallen!

Wer Tolkiens Elben mochte, wird diese bezaubernden Elfen lieben … und Cassian vielleicht noch ein wenig mehr 😉

Ich werde die ersten beiden Bücher garantiert noch mal zu Weihnachten lesen, viel zu faszinierend ist die Geschichte, als dass ich mich lange davon fern halten könnte 😉

 

Die Federleicht-Saga spielt nach der MondLichtSaga von Marah Woolf und kann unabhängig davon gelesen werden.

Von mir gibt es volle 5 Punkte! Danke Marah Woolf für dieses wundervolle Erlebnis 🙂

 

Mehr Infos zu Marah Woolf und ihren tollen Büchern findet ihr >> HIER << oder auf Facebook.

Eine Leseprobe zum Buch findet ihr >> HIER << und dort könnt ihr es auch als E-Book oder Taschenbuch erwerben.

 

 

 

 

 

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