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Schlagwort-Archive: Kerstin Gier

Rezension „Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier

Gier - Silber 1Buchinhalt

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen. (Quelle)

Rezension

Ich habe mir das E-Book zu diesem 1. Band der Trilogie von Kerstin Gier gekauft, weil mich der Buchinhalt und auch das Video von Kerstin Gier zum Buch sehr begeistert hatten. Doch während des Lesens wurde ich immer mehr enttäuscht.

Anfangs lief es mehr als schleppend und die Story plätscherte mehr als nur dahin. Es dauerte über die Hälfte des Buches (über 53% lt. E-Book-Reader), damit die Geschichte endlich mal interessant wird. Spannung gab es dennoch wenig. Humor und Sarkasmus und die Gedankenspielereien der Protagonisten – besonders um Olivia Silber (hier meist Liv genannt) ist amüsant und unterhaltend, so dass ich nicht umhin kam, das ein oder andere Mal zu schmunzeln. Auch die Idee mit den Traumtüren kam mir sehr bekannt vor – ich sag nur „Monster AG“, denn dieser Film zeigte auch Türen zu träumenden Kindern. In Film und Buch hat jede Person seine eigene individuelle Tür durch die man schreiten kann. Für mich war diese Idee also nichts Neues eher nur etwas anders interpretiert und ein wenig verändert.

Die zarten Bände einer neuen Liebe zwischen Liv und Henry entwickelte sich irgendwie merkwürdig, so dass ich es nicht so recht nachvollziehen konnte. Erst ist Henry in den Träumen so „zuckersüß“, dass Liv dahinschmelzen könnte und real verhält er sich wie ein A…, der sie ignoriert. Ebenso merkwürdig verhielt sich die Beziehung zwischen Grayson und Liv. Ich hoffe, das im Folgeband näher darauf eingegangen wird. Auch könnten die Charaktere der Protagonisten noch weiter ausgearbeitet werden, weshalb ich sehr auf Teil 2 und 3 dieser Trilogie setze.

Das Cover finde ich zum Buchinhalt passend gestaltet und daher sehr ansprechend. Das Schwarz macht es mysteriös und lockt mit Geheimnissen, was leider im Buch selbst nur wenig vorhanden war. Irgendwie fehlte der Gruselfaktor im Buch selbst. Ansprechend fand ich die kleinen Zeichnungen sowie den integrierten Tittle-Tattle-Blog von Secrecy mit ihren Gedanken und entlockten Geheimnissen, der an aktuelle Probleme wie an Cyber-Mobbing anlehnt (erinnert irgendwie an „Gossip Girl“).

Fazit

Ich hatte ehrlich gesagt mehr von diesem Buch erwartet, da ich die Werke von Kerstin Gier bisher gern gelesen hatte – und auch wegen des Titels „Silber“, der mich magisch anzog. Doch dieser entpuppte sich letztendlich leider nur als Liv`s Nachname. Auch wegen dem Video und dem riesigen Hype um diese Trilogie wollte ich dieses Buch gern lesen. Irgendwie kann ich diesen Hype um dieses Buch nicht ganz verstehen und nachvollziehen. Ich hatte mehr Spannung, mehr Nervenkitzel, mehr Tiefgang etc. (besonders in der ersten Buchhälfte) sowie bessere und ausführlichere Erläuterungen, welcher Dämon sich genau heraufbeschwören lässt, erwartet. Ggf. Latein-Übersetzungen für Leute, die diese Fremdsprache nicht beherrschen, wären wünschenswert, und auch das Ende kam irgendwie zu plötzlich und irgendwie zu glatt rüber. Ich fragte mich nach dem letzten Satz: >War es das etwa schon?< Okay, es gibt noch den 2. und 3. Teil und deshalb hoffe ich, dass diese Kritikpunkte behoben werden. Dieses Werk ist ein gutes Buch mal für Zwischendurch, an welches man seine Erwartungen eher nicht so hoch schrauben sollte.

Ich gebe diesem Werk 3 / 5 möglichen Punkten.

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Verfasst von - 25. August 2014 in Fantasy, Jugendbuch, Rezensionen

 

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10 FRAGEN an Kerstin Gier

 

 

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Interview mit Kerstin Gier zu ihrem neuen Buch “Silber – Das erste Buch der Träume”

Am 20. Juni 2013 erscheint eine neue Trilogie auf dem Markt von Kerstin Gier, von der ich selbst sehr gern Bücher lese und “verschlinge”.

Für mich hört es sich so an, das ich den 20. Juni 2013 kaum erwarten kann und am liebsten jetzt schon den Buchladen stürmen wollen würde. Besonders das mit den Träumen und Albträumen und wie die Autorin sie in ihre Geschichte eingeflochten hat, interessiert mich brennend – immerhin schreibe ich ja auch an einer Geschichte, in der ich viele Träume einbaue. Ihr erinnert euch sicherlich an “Mein Therapeut und ich“.

Jetzt muss ich mich nur noch ein bisschen in Geduld üben bis zum Erscheinen des neuen Buches “Silber – das erste Buch der Träume”.

 

 

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Kerstin Gier „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“

Vergangenen Freitag stellte die Autorin Kerstin Gier ihr neuestes Werk „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ in einer kleinen gemütlichen Leserunde mit viel Charme und Humor vor.

Ich hätte mir diese Lesung auch sehr gern live angesehen, doch leider liegt Köln doch etwas sehr weit weg von mir. Aber das oben gezeigte Video ist auch vielversprechend und macht wirklich sehr neugierig auf das Buch. Meint ihr nicht auch?

 
 

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Rezension: Kerstin Gier – Die Patin

In Kerstin Giers „Die Patin“ geht es um Constanze, eine Frau in Scheidung, die einen Herren kennenlernt – ihren Scheidungsanwalt – und die mit ihren Freundinnen durch dick und dünn als „Müttermafia“ geht. Die „Müttermafia“ ist eine absolut supergeheime Organisation, die immer da ist, wenn Not am Mann oder der Frau ist. So helfen sie z. B. einem kleinen Mädchen und dessen hilflosen Vater Jo gegen die böse Mutter, die ihr Kind vernachlässigt. So wird u. a. auch die Kleine vor blutrünstigen riesigen mit Zähnen fletschenden Hunden namens Hannibal und Lektor (die Namen erinnern sehr an „Das Schweigen der Lämmer“) gerettet. Eine sehr witzige Szene, bei der ich mehr als einmal schmunzeln musste! J

Es gibt auch – wie in „Ein unmoralisches Angebot“ von Kerstin Gier – wieder eine mehrfach betrogene Ehefrau, die durch einen Zufall einen One-Night-Stand hat und spontan davon schwanger wird. Ich hatte das Gefühl einer Wiederholung der Story, da gleiches in dem bereits zuvor erwähnten Buch schon existierte. Dennoch wurde es gut und humorvoll beschrieben.

Die Tagebuchauszüge der Tochter waren etwas verwirrend und auch irgendwie nervig, weil man die ganze Zeit eigentlich von der Hauptperson Constanze ausgeht und plötzlich ist man mitten in den Gedanken der Tochter. Da muss man ganz schön „umschalten“. Das passt irgendwie nicht rein.

Die Geschichte um Constanze und ihre Freunde und Freundinnen ist spritzig, unterhaltsam witzig und spannend geschrieben, dass ich doch öfters schmunzeln musste und mich fragte, wie die Autorin es nur wieder schafft, ihre Figuren so unterhaltsam zum Leben zu erwecken.

Allerdings empfinde ich es dennoch als eine teilweise vage und mittelmäßig gute Wiederholung der Story, der betrogenen Ehefrau, die spontan durch einmal Fremdgehen gleich schwanger wird. Warum musste dieses Thema wieder auftauchen? Das gab es doch bereits in einem ihrer Werke? Irgendwie ahnte ich bereits beim Lesen wie es mit der betrogenen Ehefrau und ihrem One-Night-Stand ausgeht… Es war vorherzusehen, besonders, wenn man „Ein unmoralisches Sonderangebot“ zuvor gelesen hatte. Ich finde, die Autorin sollte sich vielleicht einmal etwas anderes ausdenken, sonst wird es evtl. etwas langweilig auf Dauer.

Ich finde, dieses Buch ist spitzig und unterhaltsam geschrieben, obwohl es an einigen Stellen vorhersehbar bzw. eine Story-Wiederholung ist. Deshalb gibt es von mir für dieses Werk 3/5 Herzen.

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: OA (27. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783404154623
  • ISBN-13: 978-3404154623
  • Preis: 7,99 Euro
 
 

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Kerstin Gier – Die Patin

Zurzeit lese ich u. a. Kerstin Giers „Die Patin“, ein bisher amüsantes Buch über das Leben einer Frau in Scheidung, die ihrer neuen Schwiegermutter begegnet… Sehr witzig, gefällt mir bisher sehr gut! 🙂

Buchinhalt
Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nichts gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist „die Patin“ der streng geheimen Mütter-Mafia. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehende Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einsatz. Ein Angriff auf Ihre Lachmuskulatur.
Über die Autorin

Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt im Lübbe Verlag erfolgreich humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

 
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Verfasst von - 20. März 2011 in Allgemein, Unterhaltungsroman

 

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Rezension: Kerstin Gier – Ein unmoralisches Sonderangebot

Fritz, ein verwitweter alter geiziger und tyrannischer Vater und Familienoberhaupt in einer „Sahnetortenvilla“, die er tierisch hasst, macht seinen beiden Söhnen ein unmoralisches Angebot: Er bietet seinen Söhnen 1 Mio. Euro, wenn sie für 6 Monate ihre Frauen tauschen, damit diese feststellen, zu wem sie eigentlich gehören und mehr aus ihrem Leben machen. Eben die etwas andere Art von Frauentausch. Da bei beiden verheirateten Paaren u. a. auch die finanzielle Lage nicht besonders rosig ist, gehen sie letztendlich auf das Angebot des alten Herren ein und schon nimmt das chaotische Familienleben seinen Lauf mit kuriosen Folgen für alle Beteiligten.

Die verträumte leidenschaftliche Gärtnerin Olivia soll sich für 6 Monate von ihrem Mann Stefan, der optisch Brad Pitt ähnelt, trennen und zu dessen Bruder Oliver ins Penthouse in die Stadt ziehen. Olivers arbeitslose Frau hingegen soll zu Stefan ziehen, in die alte Bruchbude von Haus, was sie kurzerhand umgestaltet und in der Gärtnerei von Olivia und Stefan mitarbeitet, weil sie eine neue Beschäftigung benötigt.

Eifersucht, irrwitzige Gedanken, interessanter Pflanzenanbau, weitere Verwicklungen und unerwartete Wendungen bringen diesen mehr als unmoralischen Frauentausch zu einer unterhaltsamen und humorvollen Geschichte, die ich nur all zu gern gelesen habe.

Die Autorin Kerstin Gier schreibt humorvoll und überzieht die Charaktere der Hauptdarsteller ein wenig, was jedoch gerade den Reiz der Geschichte ausmacht, wie ich finde. Die Spannung bleibt in dem ganzen Buch auf unterhaltsame Art erhalten, die Charaktere sind zum Schmunzeln und das Ende ist doch etwas unerwartet.

Fazit: Ich finde, dieses Werk ist eine humorvolle Geschichte zum Abschalten, Schmunzeln und nichts für Romantiker, die hier nach der großen Liebesromanze suchen. Hier herrscht einfach mehr Chaos als in jeder anderen beschriebenen Familie…

Von mir gibt es 4/5 Punkten, da ich dieses Buch gern gelesen habe!

 

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