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Schlagwort-Archive: Jugendroman

[Rezension] Cassandra Clare „Lord of Shadows – Die dunklen Mächte“

Lord of ShadowsZu viele chaotische Beziehungsdramen

Malcolm Fade ist tot. Die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian wird vertuscht, in dem Emma eine Beziehung mit Mark vortäuscht. Jedoch ist die Situation mit Julian recht angespannt. Auch bahnt sich etwas zwischen Mark und Christina an. Und die Feen schmieden hinterhältige Pläne.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bekamen in diesem Band deutlich mehr Tiefe, so dass ich ihre Handlungen besser verstehen und nachvollziehen konnte. Mark mag ich wie im ersten Band noch immer am Liebsten J Ebenso freute ich mich ganz besonders über Magnus und Alec, Clary und Jace, die hier ihren Auftritt in kurzen Szenen hatten. Ich habe mich gefreut, dass Kit endlich akzeptiert hat, dass er ein Nephilim ist und sich mit Ty und Livvy gut versteht. Dennoch bringt gerade diese Freundschaft die drei Kids ein ums andere Mal in Gefahr. Gespannt habe ich das geheimnisvolle Treiben der lichten und dunklen Feen verfolgt, bin aber noch nicht ganz hinter ihre dunklen Pläne gestiegen, weshalb ich mich auf den 3. Band freue.

Der Plot war weniger actionreich, dafür aber umso emotionaler als der erste Band. Mich hat das ewige hin und her zwischen den jeweiligen Paaren nach einer Weile nur noch genervt. Besonders die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian. Das war das reinste Gefühlschaos. Leider wurden in diesem 2. Band die meisten Probleme aus dem ersten Band nicht gelöst, weshalb ich auf den 3. Band hoffe. Dafür drehte sich die Geschichte vielmehr um die Charaktere, deren Entwicklung und Reife, ihre Beziehungen untereinander. Manches war dann aber doch etwas zu viel, zu dramatisch und zu kitschig. Vergangenheiten wurden ebenfalls auch aufgearbeitet, was ich als gut empfand und man als Leser mehr über die Hintergründe mancher Handlungen erfuhr. Neue Freundschaften wurden geknüpft, was mich sehr freute, andere zerbrachen.

Einige Abschnitte konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da die Erklärung dafür fehlte. Ich hoffe, wir erfahren darüber mehr im Folgeband.

Am Ende dieses Buches gab es einen fiesen Cliffhanger, der einem das Warten auf den 3. Band nicht gerade erleichtert. Zu viele Fragen sind offen, zu viele Dinge sind geschehen, die ich gern gelöst wissen möchte bzw. die mein Herz bluten ließen. Ich kann die VÖ des Folgebandes deshalb kaum erwarten!

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein und erlebt sagenhafte Abenteuer mit den Protagonisten, beinahe so als wäre man selbst direkt vor Ort. In den Kapiteln wechseln manchmal die Sichtweisen, so dass man schnell umdenken muss, was ein wenig den Lesefluss stört.

Kritikpunkte:

– Es gab einfach zu viele Beziehungsdramen, Dreiecksbeziehungen, Parabatei-Drama, sexuelle Orientierungen etc. Das wirkte alles zu konstruiert auf mich.

– Meiner Meinung nach zu viele Handlungsstränge gleichzeitig, so dass man ggf. schnell den Überblick verliert.

Das Cover passt optisch gut zu seinem Vorgänger. Es ist dunkel gehalten und zeigt die düstere Seite der Schattenjäger, bei denen man den Eindruck gewinnt, dass sie immer mehr in die Tiefe stürzen.

Fazit:

In diesem zweiten Band gab es so viel Spannung, Ereignisse und (teils verbotene) Beziehungsdramen, dass es teilweise etwas überladen wirkt. Aber es gab auch viele schöne Momente, Augenblicke, die ich gern beim Lesen genossen habe und gern ein weiteres Mal in diese Szenen abtauchen möchte. Ich sage nur: Mondpfad, wilde Jagd und Feenreigen. Das war toll und wunderbar bildhaft beschrieben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Dennoch hätte ich mehr von diesem Folgeband erwartet und deutlich weniger Gefühlschaos und nervige Dreiecksbeziehungen.

Alles in allem ist es eine gute Fortsetzung, der ich gute 4 von 5 Punkten vergebe.

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Verfasst von - 13. Dezember 2017 in Allgemein, Fantasy, Jugendbuch

 

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[Rezension] Ana Woods „Fallen Queen“

fallenqueenLangweilig und enttäuschend

Klappentext
Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt?
Um den Thron betrogen und zum Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen.

Die Grundidee mit dem bösen Schneewittchen und den mächtigen bösen Zauberspiegeln finde ich gut. Allerdings ist die Umsetzung ziemlich zäh, langatmig und dadurch spannungslos verlaufen. Ich habe mich permanent gelangweilt, weil die Story einfach nicht wirklich aus dem Knick kommt. Spannung habe ich nur mal ganz kurz bei der einen Verfolgungsszene empfunden. Dann war es aber auch schon vorbei und die Langeweile setzte wieder ein bis zum Schluss. Fantasy-Elemente, wie das Cover dem Leser weiß gemacht hat, sucht man hier fast vergebens, leider.

Die Protagonisten sind eher flach gehalten, besonders Eira, das böse Schneewittchen. Ich verstehe ihre Beweggründe immer noch nicht ganz, sie sind zu flach, nicht tiefgründig genug. Und was Nerina, die ältere Schwester betrifft, ist sie mir trotz der Vielzahl an Kapiteln merkwürdig vorgekommen. Erst ist sie mega naiv und tollpatschig, kann nicht mal eine Kartoffel schälen und plötzlich kocht sie im nächsten Moment gleich ganze Menüs. Das erschien mir doch sehr unrealistisch. Ebenso hatte sie keine Ahnung von vielen Dingen und urplötzlich wusste sie, welche Beeren sie in einem Wald essen konnte. Aus Büchern, die sie früher mal irgendwann als Kind gelesen hatte. Ja nee, ist klar. Das kommt mir alles zu konstruiert vor. Besser wäre gewesen, wenn sie als Königin, die nie einen Fuß in einen Wald ohne Begleiter/Aufpasser gesetzt hatte, halb verhungert durch den Wald geirrt, auf der Suche nach Hilfe/etwas Essbarem, ggf. findet sie etwas bitteres oder so. Aber doch nicht gleich so konstruiert wie hier. Das glaubt doch keiner! Die Nebendarsteller empfand ich jetzt auch nicht als DIE großen Helden, sie sind eher austauschbar und blieben mir nicht lange in Erinnerung, kaum, dass ich das Buch bei Seite gelegt hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist zäh, leicht und flüssig. Die Liebesszenen stellt sie gekonnt dar und konnte mir hin und wieder einige kleine Mini-Emotionen hervorlocken. Aber am Spannungsaufbau sollte Die Autorin definitiv noch üben bzw. besser plotten, um den Leser zu fesseln und nicht zu einzuschläfern. Alles schien viel zu konstruiert, als würde sie einfach eine Liste abhaken, die sie zuvor erstellt hatte.

Erzählt wird der Roman aus zwei Sichtweisen – einmal Nerina, Königin von Arzu, zum anderen von Eira, böses Schneewittchen und jüngere Schwester von Nerina.

Das Ende dieses ersten Teils der „Fallen Queen“-Reihe macht neugierig und lässt auf mehr aufkochende Emotionen und schwere Entscheidungen hoffen.

Das Cover, das Marie Graßhoff gestaltet hat, ist traumhaft und verspricht eine verheißungsvoll düstere Geschichte mit einem Hauch von Liebe. Ich mag das Cover sehr. Schade, dass der Inhalt so enttäuschend langweilig war.

Fazit:

Mich konnte dieser erste Band absolut nicht überzeugen und definitiv nicht fesseln. Es kam weder Spannung in dem Buch auf noch Neugierde bei mir. Ich konnte das Buch problemlos über mehrere Tage bzw. Wochen aus der Hand legen und später weiterlesen, wobei ich mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen musste. Den Hype um dieses Buch kann ich absolut nicht nachvollziehen. Selbst nach diesem Ende nicht.

Ich kann deshalb nur 2 von 5 Punkten vergeben, da dieses Buch trotz des wunderschönen Covers und meines Lieblingsmärchens mich mehr als enttäuscht hat. Echt schade! Ich hatte deutlich MEHR erwartet!

Ich hoffe, dass der Folgeband dieser Trilogie an Spannung zulegt und nicht so langatmig, zäh und spannungslos daher kommt wie „Fallen Queen 1“.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 7. Dezember 2017 in Allgemein, Jugendbuch, Rezensionen

 

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[Rezension] Serena Avanlea“Das Flüstern der Träume“

SerenaAvanleaGefühlvoll und spannend

„Das Flüstern der Träume“ ist bereits der dritte wunderbare Roman der Autorin Serena Avanlea.

Der Einstieg in diesen Roman gelang mir sehr gut. Ich fühlte und litt mit der Protagonistin Emma mit. Sie ist so ein herzensguter Mensch und erlebt immer nur Schlechtes. Umso schöner fand ich es, als sie ihre Leidenschaft entdeckte und ein Ziel vor Augen hatte. Ich freute mich über ihre Erfolge und kleine Radio-/Mail-Abenteuer mit Blake, lachte und weinte und bin begeistert von Emmas tollen Freunden. Zu ihnen gehört sie, denn sie sind ihre Familie. Emma ist ein gut ausgebauter Charakter genau wie Jayden und auch Blake, ihre Radiobekanntschaft hat mich auf Anhieb fasziniert und begeistert. Jayden kam mir anfangs zwar wie ein Idiot mit seiner Grummellaune vor, aber er hatte seine Gründe dafür, irgendwie mochte ich ihn trotzdem gern. Jayden ist ein faszinierender Charakter.

Serena Avanlea versteht es, die Gefühle des Lesers zu beeinflussen. Denn ich empfand immer wieder tiefes Mitgefühl für Emma und schöpfte mit ihr Hoffnung und kämpfte. Ein andermal hätte ich Emma gern an den Schultern gepackt und wach gerüttelt, weil sie teilweise auch naiv und blauäugig war.

Das Wiedersehen mit Cassie und Peter hat mich besonders gefreut. Sie sind und bleiben meine absoluten Lieblingscharaktere der Autorin ❤

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir bereits in ihren beiden vorangegangenen Romanen sehr gut, da er sehr leicht, locker und flüssig ist, man dadurch schnell in die Geschichte einsteigen kann und das Buch unmöglich aus der Hand legen möchte. Ich hätte zu gern eine Fortsetzung dieses Romans, um zu erfahren, wie es Emma und Jayden nach dem Ende des Buches weiter ergeht und ob und wie Jayden seinen Doktor besteht. Denn von ihm hat man nur seine Dienstzeiten im Erdbeerigel erfahren.

Dieser Roman wird aus zwei Sichtweisen geschrieben – einmal erfahren wir mehr über Emma, dann gibt es wieder Szenen von Jayden. So lernt der Leser beide Hauptprotagonisten sehr gut kennen und kann sprichwörtlich in ihre Köpfe sehen. Der Wechsel zwischen den beiden Charakteren ist der Autorin gut gelungen, es gibt keine unnötigen Szenenwiederholungen. Allerdings war die Geschichte im Großen und Ganzen ein wenig vorhersehbar, was beim Lesen jedoch keinen Abbruch tat. Ich mochte die Entwicklung der Charaktere, die Stärke von Emma und die Hilfsbereitschaft ihrer Freunde sehr gern. All diese Protagonisten wirkten sehr authentisch und sympathisch auf mich, so dass ich alle nur allzu gern ins Herz schloss.

Die Handlung des Romans empfand ich als spannend, unterhaltend, emotional und abwechslungsweich.

Kritikpunkte:

Manche Szenenwechsel sind ein wenig sprunghaft, so dass ich erst einmal überlegen musste, an welchem Ort/zu welcher Zeit sich der jeweilige Protagonist gerade befindet.

Das letzte Kapitel empfand ich ein wenig zu kurz. Ich hätte mir hier mehr Infos gewünscht. Immerhin hat Emma jetzt ihren großen Tag und da hätte ich sehr gern erfahren, ob sie mega nervös und aufgeregt war und ob es ggf. Schwierigkeiten bei den Proben oder kleinere „Unfälle“ etc. gab. Das war mir doch ein wenig zu kurz. Ebenfalls hätte ich mir gern MEHR Szenen – vor allem die romantischen, in denen die Funken zwischen Emma und Jayden flogen – gewünscht. Das kam leider auch viel zu kurz.

Cover:

Das Cover ist wunderschön geworden. Es hat mich sofort auf magische Weise in seinen Bann gezogen. Das schöne Himmelblau, das dunkelhaarige Mädchen , die funkelnden Näh-Utensilien wie Nadel, Zwirn, Knöpfe harmonieren wunderbar miteinander. Alles passt perfekt auf Emma. Ich habe sie sofort in dem Cover wiedererkannt J

Fazit:

„Das Flüstern der Träume“ ist eine wunderschöne und gefühlvoll erzählte Geschichte, die den Leser auf eine Reise um Freundschaft und die Liebe mitnimmt und verschiedene Emotionen wachruft.

Ich vergebe diesem schönen Roman über das Erreichen seiner Träume 4 von 5 wunderbaren Punkten.

 

 
 

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[Rezension] Rena Fischer „Chosen 2 – Das Erwachen“

chosen2Nervenaufreibend spannend

Der Anfang: Emma wird in Senvus Corvi von Fion Farran manipuliert, während Aidan nach seinem Gedächtnisverlust ohne Erinnerungen umherirrt.

Der Einstieg in diesen zweiten Teil gelang mir gut, ich konnte mich problemlos wieder in die Geschichte um Emma, Aidan und Fion Farran einfinden. Dieser Teil startet damit, dass Emma von Fion weiter manipuliert wird, während Aidan versucht, sich in seinem neuen Leben ohne Gedächtnis zu Recht zu finden. Und dann wird es richtig spannend. Es folgt ein Ereignis auf das Nächste, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Hier gibt es Entführungen, Verfolgungne, Kämpfe, Manipulationen, Mobbing (zählt leider auch dazu), Tribunale, Verräter etc. Aber es gibt auch schöne Momente, in denen Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.

Mein geliebter Jared aus Band eins wird hier in einigen Szenen erwähnt, was mich sehr freute. Auch wird für eine Szene Schneewittchen mit eingewoben, was ich auch toll fand.

Emma wird in dieser Fortsetzung allmählich erwachsen und zeigt Charakter. Das hat mir gut gefallen. Ich mochte ihre Entwicklung gern, auch wenn ich sie in manchen Szenen gern gepackt und wachgerüttelt hätte, da sie sich irgendwie immer ALLEINE in gefährliche Situationen stürzt bzw. stolpert. Aber das machte irgendwie auch die ganze Spannung aus. Aidan… tja, in Band eins hatte ich weniger Bezug zu ihm, Jared gefiel mir da wesentlich besser. Aber in diesem Band entwickelte sich Aidan und zeigte auch mal seine andere, weichere Seite, die ich gern schon im ersten Band kennengelernt hätte. Aidan zeigt wieder einmal, wie mutig und hilfsbereit er ist, wenngleich er seine Gabe verloren hat. Er steht trotzdem immer Emma zur Seite und kämpft für und mit ihr. Das bewundere ich an ihm.

Fion Farran war von Anfang an nicht so mein Fall, da ich nie wusste, was er wie und warum im Schilde führte – bis zum Schluss nicht. Allerdings fand ich es schön zu erfahren, warum Fion zu dem geworden ist, der er war, das hat seinem Charakter mehr Tiefe verliehen.

Jack ist eine weitere undurchsichtige Person für mich gewesen. Ich wusste und ahnte, dass er irgendetwas im Schilde führte, aber ich stieg anfangs nicht dahinter … bis zum Showdown natürlich … und dieser hatte es in sich.

Emmas Mom mit ihren hilfreichen Ratschlägen etc. vermisste ich genauso wie Jared. Es sind für mich beide lieb gewonnene Charaktere aus Band 1, die ich hier gern irgendwie mehr wiedergesehen hätte. Denn die Ratschläge von Katharina fand ich toll. Diese wurden allerdings von Fion Farrans Ratschlägen ersetzt.

Im hinteren Teil des Buches gibt es auch endlich die von mir herbeigesehnte Aufstellung der aufgeführten Personen mit ihren Gaben und Positionen sowie den Rangordnungen von Farrans Schulen. Das hätte ich mir gern schon im ersten Band gewünscht, da es im ersten Band ohne dieses Verzeichnis sehr verwirrend war. In einem Ebook macht sich das Verzeichnis am Ende des Buches sicher nicht so gut.

Kritikpunkte:

An manchen Stellen fehlten mir einige Erklärungen, die somit ein paar Fragen aufwarfen und ich manche Szenen nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Glück konnte ich diese Fragen in der Lovelybooks-Leserunde der Autorin stellen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese Erklärungen direkt ihren Weg in den zweiten Teil gefunden hätten.

Mich verwirrten auch öfter die Namen, denn Jacob, James, Jamie, Jack, Jared klingen alle irgendwie ähnlich und ich musste an manchen Stellen erst einmal überlegen, wer denn jetzt welche Person mit welchem Hintergrund war. Gut, bei Jared wusste ich, wer er war, da Jared mein Favorit aus Band 1 ist. Schade, dass er es nicht direkt in diesen zweiten Teil geschafft hat. Ich habe ihn echt vermisst.

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal leicht und flüssig, so dass ich sofort in das Buch eintauchte und die beschriebenen Bilder in meinem Kopf entstanden. Die Orte in New York und Irland gefielen mir. Es machte mir Spaß, sie mit Emma zu erkunden und mehr darüber zu erfahren – besonders Irland. ❤ Hier wurde sehr gut recherchiert, wobei ich auch glaube, dass die Autorin selbst vor Ort war, um das Feeling einzufangen und für uns niederzuschreiben. Interessant fand ich, dass diesmal aus 3 Perspektiven geschrieben wurde. Emma und Aidan erzählten selbst ihre Geschichten, während die von Jacob (Emmas Vater) in der dritten Person geschrieben wurde. Diese drei Handlungsstränge laufen letztendlich alle zusammen und ergeben wieder ein rundes Ganzes, auch zeitlich gesehen. Der Verlauf des Buches war an vielen Stellen für mich unvorhersehbar, so dass ich gezwungen war, das nächste Kapitel und das nächste zu lesen, obwohl ich das Buch eigentlich beiseite legen und ins Bett schlafen wollte. Die Autorin versteht es geschickt, mit den Emotionen ihrer Protagonisten und die des Lesers zu spielen.

Das Cover „Chosen – Das Erwachen“ ist silbern 😀 und das ist genau MEINE Farbe und es schillert wunderschön und glänzt und funkelt. Zudem passt es optisch mit dem weiblichen Portrait sehr gut zum ersten Band und harmoniert fantastisch. Es ist eindeutig der Gegensatz zum ersten Cover und der pinke Schrifzug des Haupttitels ist toll. Ich mag den geschwungenen Schrifzug des Autorennamen. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst es direkt auf dem Cover signiert hat ❤ Die Farben des Covers sind gut gewählt und ich freue mich schon wahnsinnig, dieses Buch in den Händen zu halten und neben Teil 1 ins Regal zu stellen ❤

Das Ende … Das habe ich so nicht kommen sehen und zeigte mir auf, dass Fion Farran vielleicht doch ein wenig anders war, als ich zu glauben dachte. Ich hatte Tränen in den Augen und eine Gänsehaut breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Und doch konnte ich diese Buchreihe mit dieser Abschlussgeschichte zufrieden zuklappen, denn Fragen blieben kaum mehr offen. Dankeschön.

Fazit:

„Chosen – Das Erwachen“ ist eine gelungene Fortsetzung zu seinem Vorgänger mit mehr Spannung und Action, einem abwechslungsreichen Plot und guter Recherche. Und doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass er ein wenig gegenüber „Chosen – Die Bestimmte“ schwächelt. Mir fehlten manchmal Erklärungen, die nicht vorhanden waren und ich nachfragen musste. Aber alles in allem war es ein guter Abschluss dieser Dilogie, die ich garantiert nochmals lesen werde.

Ich verleihe dieser Fortsetzung gute 4 von 5 Punkte.

 

Ich bin sehr gespannt, welche Geschichten uns die Autorin Rena Fischer in Zukunft präsentieren wird J

 

PS: Ich bin noch immer im #TeamJared *kicher*

 
 

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[Rezension] „Magic Girls 1 – Der verhängnisvolle Fluch“ von Marliese Arold

mg1Schöner Auftakt zu einer magischen Reihe

Der Vater wurde in einen grünen Leguan verwandelt, die Familie dank der verrückten Großmutter ins Hexil zu Recherchezwecken geschickt und dann wird der Vater entführt …

Elena und ihre Familie (Mutter und Geschwister) wurden in die Menschenwelt geschickt, um einerseits über die Menschen zu recherchieren, andererseits um den Ruf ihrer Familie wieder herzustellen. Einzig ihre beste Freundin Miranda kann Elena über diese dramatische Erfahrung hinwegtrösten, da sie die Familie begleitet und gemeinsam mit Elena die irrwitzigsten Abenteuer in der Menschenwelt besteht.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bereitete mir Freude beim Lesen. Die Wortwahl ist leicht und verständlich gewählt, so dass sie für junge Leser gut zu verstehen ist. Es war spannend zu lesen, welches dramatische Ereignis die Familie ins Hexil gezwungen hat und wie sie damit versucht haben umzugehen. Es gibt einige schöne und witzige magische Elemente, bei denen ich schmunzeln musste. Spannung kam allerdings erst im letzten Teil auf, bei dem ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Die Lösung war mir jedoch zu einfach gewählt. Ich hätte mit mehr Action und Magie gerechnet, um die Spannung zu erhöhen. So war es eher lahm gelöst.

Allerdings geriet ich was die Freundschaft in der Menschenwelt zwischen Elena und Miranda und den Menschen Nele und Jana etwas Kopfzerbrechen. Denn anfangs sind Nele und Jana sehr skeptisch und neugierig und wollen unbedingt hinter das Geheimnis um Elenas Familie kommen und wollen sie ausspionieren. Und umgekehrt wollen Elena und Miranda über die Menschen mehr in Erfahrung bringen. Und ganz plötzlich sind die 4 die besten Freundinnen? Sorry, aber fehlt hier ein Teil der Geschichte, in der sich die 4 Mädchen besser und näher kennenlernen und aneinander herantasten. Es wirkt unrealistisch und erzwungen. Man kann mit niemandem urplötzlich befreundet sein, selbst wenn Magie wie hier im Spiel war. Ich hatte eher erwartet, dass die Menschenmädchen erst einmal entsetzt/schreiend davonrennen. Aber nein. Sie nehmen alles vollkommen cool hin, als wäre es das normalste der Welt, dass Miranda, Elena samt Familie Hexen sind.

Das Cover mit seiner knalligen rot-pinken Farbe zog meine Aufmerksamkeit direkt auf sich und dann dieser wunderbare samtige Aufdruck. Ich liebe es und konnte selbst während des Lesens kaum widerstehen, über den Samtaufdruck zu streichen. Das ist Magie die bezaubert J Auch die Gestaltung innerhalb des Buches mit seinen pinkfarbenen Ornamenten und den pinkfarbenen Seiten passt optisch sehr gut zum Buch. Allerdings lassen sich die pinken Seiten etwas schwer lesen, hier hätte eine hellere Farbe besser gewirkt. Toll finde ich die kleinen Schaukästen als Zusammenfassung bzw. Rezeptvorstellungen zum Nachmachen. Das gibt sicherlich Anreize, die Rezepte selbst einmal auszuprobieren. Ich mochte auch die einfallsreichen und teils humorvollen Kapitelüberschriften sehr.

Die Charaktere um Elena, Miranda, Jolanda und die verrückte Oma Mona fand ich gelungen. Ich konnte Elena und Miranda sogleich ins Herz schließen, die verrückte Oma hingegen weniger, die allerdings für einige Schmunzler im Buch sorgte. Nele und Jana waren mir zu oberflächlich dargestellt. Ich hoffe, dass sie in den Folgebänden besser ausgearbeitet sind.

Ich vergebe gute 3 Punkte von 5 an diese Geschichte und bin schon auf die Folgebände gespannt, in der Hoffnung, dass hier mehr Spannung und Action angesagt sind und die Charaktere mehr Tiefe haben (besonders Nele und Jana).

 

 

 
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Verfasst von - 12. Oktober 2017 in Allgemein, Jugendbuch, Rezensionen

 

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[Rezension] Marah Woolf „Götterfunke 2 – Hasse mich nicht“

götterfunke2Gelungene Fortsetzung

Darum geht es:

Jess ist mit gebrochenem Herzen aus dem Camp in ihre Heimat Monterey zurückgekehrt. Doch Ruhe vor den Göttern findet sie nicht. Denn sie sind ihr gefolgt und das Gefühlschaos und die göttliche Wette gehen in die nächste Runde.

Apoll und Kalchas mag ich auch in „Hasse mich nicht“ sehr und habe mich regelrecht nach Szenen mit den beiden gesehnt und gehofft, dass sie viel mehr Auftritte haben. Ich finde Apoll und Kalchas toll ❤. Athene mag ich auch ganz gern, sie ist ein sehr liebenswerter Charakter. Trotz dessen hätte ich mir gewünscht, dass die drei wenigstens ehrlich mit Jess umgegangen wären …

Robin ist ein Biest, das wusste ich ja schon im ersten Band, aber im Zweiten wurde es noch deutlicher. Ich hätte sie manchmal echt … Cayden kam mir im Gegensatz zu Band eins diesmal wie ein Schoßhündchen und Klette vor. Aber als Jess ihn dringend brauchte – oder einen der anderen Götter – war wieder mal keiner da. Ständig geriet sie unnötig in Gefahr. Das war ziemlich nervenaufreibend. Manchmal hätte ich sie echt schütteln können.

Mateo war für mich von Anfang an ein fragwürdiger Charakter. Ich hatte immer bei ihm das Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmt. Er war irgendwie zu aufmerksam, zu fürsorglich und irgendwie immer zur Stelle, wenn es Cayden oder einer der Götter nicht war. Das machte mich äußerst misstrauisch…

Ariadne war für mich ein schwacher Charakter. Ich weiß noch immer nicht recht, auf welche Seite ich sie einordnen soll. Anfangs dachte ich, sie sei auf der „bösen“ Seite, dann änderte es sich mal kurzfristig, aber irgendwie bin ich mir noch immer nicht ganz sicher, da wir als Leser auch nicht sonderlich viel über diese Frau erfahren. Ich glaube, da kommt noch was in Band 3 auf uns zu und sie spielt eine wichtige Rolle darin.

Mir gefiel gut, dass wir diesmal Jess und ihr Umfeld näher kennen lernen durften und somit auch die alltäglichen Probleme mit Familie, Freunden, Schule, Nebenjob etc. Besonders gut gelungen, ist die Darstellung der Alkoholsucht von Jess´ Mom und die damit verbundenen Probleme, die diese auslösen. Ich finde es nicht unbedingt gut, dass ihre Mom sogleich den nächsten Mann am Hals hat und um sie wirbt. Ich hatte eher gehofft, dass sie sich erst einmal von ihrer Sucht und ihrem Ex emotional löst und zu sich selbst findet ehe sie einen neuen Mann in ihr Leben und das Leben ihrer Kinder lässt. Aber ich hoffe, die Autorin findet auch hier einen guten Weg in Band 3.

Ich mochte, dass Jess in diesem Band stärker war und ihre Entwicklung voranschritt. Sie wirkte erwachsener. Ihre Emotionen waren deutlich zu fühlen, besonders ihre Wut und ihr Hass auf Cayden und Robin. Manchmal hätte ich sie gern in den Arm genommen und getröstet. Da war ich froh, dass sie in Leah eine gute Freundin gefunden hat.

Genervt hat mich tierisch, dass die Götter Jess nicht in die Geheimnisse eingeweiht haben, obwohl sie doch für die Götter so unendlich wichtig ist. Klar, dass es schließlich so kommen musste, wie es letztendlich kam. Ich kann Jess´ Reaktion von daher ziemlich gut verstehen. Da wäre wohl jeder „angepisst“ gewesen. Auch empfand ich Jess erwachsener und reifer, wenn sie sich um ihre Freunde und Familie kümmerte und dann wurde sie wieder zum Kind, das wütend mit dem Bein aufstampfte, wenn es seinen Willen nicht bekam, sobald Cayden auftrat. Da war kein Gleichgewicht vorhanden und ich wurde dank Jess emotional hin und her geworfen.

Ich kann auch nicht ganz verstehen, wie die Mädchen – insbesondere Jess, Robin, Julie etc. –  immer wieder vorgeführt werden und auf die Götter reinfallen. Nur weil sie toll aussehen und es verstehen, sich einzuschleimen? Wo bleibt da der Charakter? Tiefgründig denken diese Mädchen scheinbar nicht ganz …

Gelungen fand ich, dass immer wieder die echte Geschichte der Götter in diesen Roman mit eingeflochten wurde, so dass man als Leser mehr über die Götter und die griechische Geschichte erfährt. Davon hätte ich bitte gern mehr J

Der Schluss: Was für ein Ende! Mir entfährt jetzt noch ein entsetzter Aufschrei aus meiner Kehle, wenn ich daran denke! So ein fieser Cliffhänger aber auch! Ich bin echt neugierig darauf, wie die Geschichte in Band 3 fortgesetzt wird. Leider muss ich mich noch bis 19. März 2018 gedulden … und dann ist die göttliche Geschichte um Cayden alias Prometheus und Jess leider auch vorbei … schnief… Ich frage mich, wie Cayden in Band 3 aussehen wird – wie der Gott Prometheus oder wie Cayden in seiner menschlichen Gestalt?!??

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar. Ich fand mich schnell in die Fortsetzung ein und fühlte und litt mit Jess mit. Manche Szenen waren sehr vorhersehbar und klar, dass sie so ausgehen / kommen würden. Aber dafür gab es andere, die mir einen Schmunzler oder ein Kreischen entlockten. An Spannung mangelte es diesem Roman nicht, denn ich hatte keine Chance, das Buch nur einen Moment aus der Hand zu legen, ohne mich zu fragen, wie es mit Jess weitergeht und ob sie Cayden verzeihen kann/wird.

Das Cover passt optisch gut zu seinem Vorgänger. Allerdings gefällt mir persönlich die abgebildete Person nicht. Aber das ist nur meine Meinung. Farblich finde ich das Cover gelungen und der Buchumschlag fasst sich auch toll an. ❤ Mich stört allerdings, dass der Titel und der Autorenname so durcheinander aufgedruckt wurde. Hier hätte ich mir eine ordentliche Reihenfolge gewünscht, die Schrift hätte auch kleiner und geschwungener sein dürfen.

Fazit:

„Götterfunke 2 – Hasse mich nicht“ ist eine gelungene Fortsetzung mit einem fiesen Cliffhanger, der es mir echt schwer machen wird, auf den letzten Teil zu warten – schon allein wegen der Leseprobe zu Band 3! Ich habe die Szenen mit Jess, Apoll, Kalchas und Cayden sehr genossen und freue mich auf mehr. Hoffentlich finden alle ihr Happy End und die Welt der Götter findet zum Frieden zurück.

Ich vergebe wundervolle 4 von 5 Punkten für diese Fortsetzung um Jess und Cayden!

 

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[Rezension] Nina MacKay „Plötzlich Banshee

indexPotenzial verschenkt und extrem nervig

Ich wurde mit der Hauptprotagonistin Alana absolut nicht warm, sie ging mir ehrlich gesagt tierisch auf die Nerven. Denn sie war großschnäuzig, extrem tollpatschig, sehr oft kindisch und trotzig und so gar nicht meins. Zudem ging es mir tierisch auf die Nerven, dass sie den Detective Dylan Shane ständig Sockenschuss nannte. Klar hieß es im Roman, dass Banshees bis zu ihrem 21. Lebensjahr das Unglück regelrecht anziehen, aber ich fand es einfach zu übertrieben.

Detective Shane gefiel mir anfangs noch relativ gut bis er urplötzlich charakterliche Wendungen von jetzt auf gleich hinlegte und zum absoluten Weichei/Typen mit rosaroter Brille mutierte. Das hat mich eher verschreckt und verstört als mich an Dylan Shane gebunden. Keine Ahnung, was sich die Autorin hier gedacht hat, aber so eine 180°-Wendung in Nullkommanichts macht kein Mann mit, selbst wenn er verliebt ist. Das war einfach zu unrealistisch und extrem übertrieben.

Außerdem hat die Autorin mit ihrer Geschichte echt viel Potenzial verschenkt. Sie hat so viele tolle magische Wesen in ihrem Roman erwähnt und aufgezählt, aber man bekam von ihnen bzw. ihren Fähigkeiten nur sehr wenig mit. Das finde ich megaschade. Hier hat sie wirklich Potenzial verschenkt, was die Geschichte endlich mal richtig spannend und fantastisch gemacht hätte. Stattdessen quälte ich mich mit einer nervigen Banshee und Detective Sockenschuss bis zum Ende des Buches.

Die Idee mit den roten Zeituhren über den Köpfen der Menschen und magischen Wesen erinnert mich stark an den Film „In time“ mit Justin Timberlake, in dem alle zukünftigen Menschen grüne Zeituhren auf ihrem linken Unterarm tragen.

Wortwahl und Schreibstil der Autorin in „Plötzlich Banshee“ haben mich absolut nicht ergreifen können. Teilweise war es sogar nervig, so dass ich das Buch weglegen musste oder zum wiederholten Male genervt die Augen verdrehte.

Den Titel fand ich ehrlich gesagt nicht passend. Denn Alana ist nicht spontan über Nacht zur Banshee geworden, sondern sie ist seit Geburt eine. Hier hätte ich mir mehr logisches Denkvermögen der Autorin gewünscht.

Das Cover gefällt mir gut, da es mal etwas anderes ist als die Standard-Schönheiten vor einer Stadt oder in den Armen eines halb nackten Mannes. Das Cover hat mich neugierig gemacht, wie auch der verheißungsvolle Klappentext. Doch beides hat nicht geholfen, mich von dem gesamten Buch zu überzeugen.

Was das Ende des Romans betrifft, bin ich ernsthaft verwirrt. Denn über Morgan`s Kopf leuchtete trotz ihrer Erkrankung noch 19 Monate. Und doch soll sie unter der Kirche verschüttet und tot sein? Ernsthaft? Trotz der 19 Monate? Oder lebt diese Verräterin noch und es gibt eine Fortsetzung des Romans?

Fazit:

Alana, die Hauptprotagonistin ist recht nervig, kindisch und eingebildet. Ich wurde weder mit ihr noch mit der Geschichte warm, obwohl der Roman nur so von magischen Wesen strotzt. Ich bin trotz des schönen Covers und des verheißungsvollen Klappentextes enttäuscht und verwirrt über die Protagonisten und das Ende.

Ich kann diesem Werk nur 3 von 5 Punkten verleihen. Einer für das Cover, einer für den tollen Klappentext und einer für die Vielzahl magischer Wesen.

 

 

 
 

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