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Schlagwort-Archive: Freundschaft

[Rezension] June Perry „White Maze“

whitemazeSpannender Zukunftsthriller

Klappentext:

Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt – dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?

Wer „White Maze“ noch nicht gelesen hat, sollte hier nicht weiterlesen, da hier einige Spoiler auftreten könnten.

 

Ich bin auf „White Maze“ aufgrund des Klappentextes aufmerksam geworden, der Spannung und Fantasy-Elemente miteinander in einer faszinierenden und gleichzeitig beunruhigenden Zukunftsversion verwarb. Ich war sofort neugierig und wollte wissen, wie sich dieses Spiel „White Maze“ anfühlt, wie es sein könnte sich darin zu bewegen und welche Auswirkungen es haben könnte.

Die Geschichte um Sofia Tallert und ihre Tochter Vivian hat mich von den ersten Seiten an regelrecht gepackt. Man erfährt anfangs erst einmal von Vivians Lebensstil und nur sporadisch von White Maze und dem eigentlichen Geschehen. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr steigt die Spannung, Verfolgungen, Todesfälle, Verwüstungen, Faszinationen, Freundschaften etc. Ein Ereignis jagt das andere. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch gelesen.

Von Sofia Tallert erfährt man recht wenig, da sie nur zu Beginn auftaucht und später nur in den Erinnerungen von Vivian weiterlebt. Deshalb erscheint sie ein wenig blass. Gern hätte ich mehr über diesen kreativen Kopf erfahren, ihre Träume und Hoffnungen.

Vivian ist eine vielschichtige Person. Wir lernen sie aus zwei Perspektiven kennen. Einmal das Glamourgirl, das alles hat und Partys liebt und für einen Jungen an ihrer Schule schwärmt und dann dieses verlorene Mädchen, das für ihre Mom und die Menschheit gegen einen Wahnsinnigen kämpfen muss und dabei achtgeben muss, sich nicht selbst zu verlieren. Ihre Darstellung ist wirklich gut gelungen, auch, wenn ich sie manchmal nicht ganz verstehen konnte und sie gern mal wach gerüttelt hätte.

Tom … ein Romantiker. Irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass ein Hacker romantisch sein könnte und Bücher liest und rezitiert. Das hat etwas J Ich mochte Tom gleich, war mir gleichzeitig aber auch nicht ganz sicher, ob man ihm trauen kann.

Die Freunde Boot, Amelie und Surgery kommen leider etwas kurz, ich hätte sie gern näher kennenlernen wollen. Amelie ist eine gute Freundin, sie mochte ich gern. Boot … ein Angsthase und Feigling. Seine Vergangenheit hätte gern mehr beleuchtet werden können. Ebenso die von Surgery und von Tom, bei dem es meist nur leichte Andeutungen gibt. Ich frage mich selbst nach dem Ende des Buches, wer Tom eigentlich wirklich ist und wer seine Eltern sind.

Schade finde ich, dass man als Leser überhaupt nicht erfährt, wer Prepender in Wahrheit ist. Nicht einmal die Angestellten der Games-Firma kennt seinen Namen, was ich sehr merkwürdig finde. Denn die Geschichte hätte eine andere Wendung nehmen können, wenn die Identität des Prependers irgendwann aufgedeckt worden wäre und er von 2 Seiten angegriffen hätte werden können, d. h. einmal im Spiel White Maze und einmal in der Realität. So aber ist er noch immer auf freiem Fuß und kann noch immer versuchen, sein Ziel irgendwie irgendwann zu erreichen.

Ich selbst würde keine Lucent-Linsen tragen wollen, eher die Lucent-Brillen, die finde ich laut Beschreibung zwar ein wenig globig und unhandlich, aber sie wären mir lieber als komplett den Blick für die Realität zu verlieren. Sofia Tallert hatte Recht mit ihrem Notfall-Schalter. Ein eingebauter Timer ins Spiel White Maze wäre meiner Meinung nach auch hilfreich, um sich nicht für immer in dem Spiel zu verlieren. Dennoch würde ich gern mal einen Blick in White Maze riskieren, um mal abzuschalten, zu entspannen. Vielleicht dürfen wir diese virtuelle schöne Welt (ohne diese Bedrohung durch Prepender) eines Tages ja doch selbst live erleben, wer weiß …

Ich mochte die virtuelle Zukunftsversion sehr gern und tauchte gern mit Vivian in diese bezaubernde Welt mit Einhörnern, faszinierenden Welten und Stränden ab. Die Spannung war permanent greifbar, eine kleine Romanze bahnte sich auch an, war aber nicht vordergründig, was ich gut fand. Denn es geht hauptsächlich um die Rettung der Menschheit und die Abschaltung des Spieles.

Ebenso wichtig sind angesprochene Themen wie Verlust, Trauer, Trauerbewältigung, Freundschaft, Überwindung von Ängsten, Internetabhängigkeit, Realitätsverlust, Selbstfindung und Selbsterkenntnis.

Gern hätte ich gewusst, wie es mit Vivian und Tom etc. weitergeht und ob Vivian problemlos zurück in ihr altes Haus kehren kann oder für immer irgendwo untertauchen muss.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und der Plot gut gelungen. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben: Sofia Tallert, Vivian, Tom, Boot, Amelie, Prepender etc., so dass man immer aus der jeweiligen Sicht die Geschichte weiter erlebt und die Story vorangetrieben wird, vor allem durch Prepender und seine hinterlistigen Spielchen. Leider ist das Ende sehr offen und lässt den Leser mit vielen Fragen und unzufrieden zurück.

Das Cover ist farbenfroh und macht den Eindruck als habe der Betrachter bereits die Lucent-Linsen in Benutzung. Die Bedeutung des herzförmigen Chips im Zentrum des Covers kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Den halb durchsichtigen Schutzumschlag mit der Goldprägung in Form eines Chips finde ich schön, irgendwie halb real.

Fazit:

Die Geschichte um das virtuelle Spiel White Maze, das alle menschlichen Sinne bedient, hat mir sehr gut gefallen. Es wurden mehrere Themen angesprochen, die ich als wichtig erachte – nicht nur hinsichtlich Computerspiele – und die mehr Beachtung in unserer Gesellschaft finden sollten.

„White Maze“ von June Perry bekommt von mir gute 4 von 5 Punkten, denn mir fehlte ein wenig die Tiefe einiger Charaktere sowie die Auflösung wer hinter dem Pseudonym Prepender steckt und wie es mit Vivian weitergeht, da das Ende leider sehr offen gelassen wurde.

 

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[Rezension] Connie Glynn „Prinzessin undercover – Geheimnisse“

prucGelungener Auftakt

Eine Prinzessin, die keine sein will, und ein Mädchen, dass eine Prinzessin sein möchte, treffen in einem Internat aufeinander und geraten in Gefahr. Diese Idee hat mir sehr gefallen, vor allem durch die märchenhaften Einflüsse im Buch.

Ich mochte Lottie gleich von Beginn an. Sie hat ein gutes Herz und ist eine Kämpferin, wenn auch ein wenig zu sehr auf Märchen, Prinzessinnen und Märchenprinzen fixiert und ein wenig zu naiv und blauäugig. Aber dennoch ist sie ein liebenswerter Herzmensch, so dass ich mich nicht wundere, dass Ellie sie mochte.

Ellie ist das ganze Gegenteil von Lottie. Aufmüpfig, risikobereit, unabhängig. Ich musste anfangs erst einmal mit ihr warm werden, aber nach einer Weile verstand ich, wieso Lottie ihre Zimmergenossin sehr mag. Die beiden gehören als Team einfach zusammen, denn nur so meistern sie alles.

Die tiefe Freundschaft und das innige Vertrauen der beiden zueinander hat mich beeindruckt und auch ein wenig überrascht, da sie sich doch eigentlich erst an ihrem ersten Tag im Internat kennenlernten.

Jamie war für mich ein riesiges Geheimnis und ich wusste nie, ob man ihm trauen konnte oder nicht, weil man nicht wirklich viel über ihn erfuhr. Ähnlich ging es mir mit Anastasia, Saskia, Lola, Micky, Raphael etc. Sie tauchten plötzlich auf und waren manchmal auch wieder urplötzlich verschwunden und ich dachte, dass sie irgendwelche Geheimgänge kennen würden oder magisch begabt wären, da man über sie auch nicht wirklich viel erfuhr, was ich sehr schade fand. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Die Kapitel sind angenehm kurz, so dass man schnell in Verlegenheit kommt, schnell noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Nur um festzustellen, dass man fast das ganze Buch durchgelesen hat. Vielleicht lag das u. a. auch an dem gut ausgearbeiteten Handlungsbogen, dessen Spannung zum Ende hin immer mehr zunahm.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und ich fand mich schnell in die Geschichte ein. Das Spannungslevel nimmt nach und nach immer mehr zu und die Zahl der Verdächtigen steigt stetig an, so dass man gar nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann. Ich mochte es sehr, dass immer wieder kleinere Anspielungen auf verschiedene Märchen gab und, dass das Internat sehr an Hogwarts aus Harry Potter erinnerte (Schule, teils altmodische Fächer und Vereine, etc.). Trotz allem gibt es keine echte Magie wie in Hogwarts, aber dennoch ist dieses Internat etwas ganz besonderes. Eher ist es eine Art Detektiv-Geschichte, da Ellie, Lottie und Jamie herausfinden müssen, wer die Prinzessin aus dem Weg räumen will, da es viele Verdächtige gibt.

Ich mag das Motto von Lottie sehr, dass sie von ihrer Mutter mit auf ihren Lebensweg bekommen hat: “ Sei freundlich, sei mutig und gib niemals auf!“ (Im Buch S. 27)

Das Cover hat mich magisch angezogen, denn ich mag die violett-blauen Farben sehr gern, die alles magisch und geheimnisvoll erscheinen lassen. Es ähnelt auch dem englischen Cover sehr, was ich gut heiße.

Fazit:

Mir hat „Prinzessin undercover – Geheimnisse (Bd. 1“ aufgrund seines angenehmen Schreibstils und den Einflüssen von Märchen und Harry Potter sowie den Thematiken Mut, Vertrauen und Freundschaft sehr gut gefallen. Spannung und Humor waren ebenso vorhanden wie Geheimnisse und Rätsel. Deshalb kann ich guten Herzens 4 von 5 Punkten vergeben.

Ich bin schon sehr auf den 2. Band gespannt, der in deutsch leider erst 2019 erscheinen wird …

 

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Verfasst von - 16. September 2018 in Allgemein, Jugendbuch, Märchen, Rezensionen

 

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[Rezension] David M. Barnett „Miss Gladys und ihr Astronaut“

missgladysHerzerwärmend und humorvoll

Die Story ist gespickt mit einer Vielzahl von Ereignissen, beginnend mit dem Drama der Familie Major und dem Jungen, der anfängt die Menschen zu hassen. Gepaart wird dies mit der Geschichte der Familie Ormerod (der Demenz von Gladys, dem Verlust der Mutter, dem Knast-Vater, Mobbing, Alter, Trauer, verpasste Chancen, Belastung eines Teenagers, Freundschaft, Zusammenhalt, etc.) Also alles in allem teilweise sehr schwer lastende Themen, die aber alle dank des humorvollen und leichten Schreibstils weniger dramatisch wirken und trotzdem zum Nachdenken anregen.

Ellie mochte ich gleich zu Anfang, da sie eine intelligente junge und starke Frau ist, die ihre Familie eisern zusammenhält und versucht, alles irgendwie möglich zu machen und sich dabei selbst fast aufgibt. Delil mochte ich auch sehr gern, er ist ein cooler Typ und ein super Freund. So einen sollte jeder haben! Von ihm hätte ich gern noch ein bisschen mehr lesen wollen, aber er spielte leider nur eine Nebenrolle, wenn auch eine sehr gute! James und Gladys … ja… Gladys, ein wenig verrückt und chaotisch und doch echt liebenswert und ihr Enkel James ebenso liebenswert und manchmal eine kleine Heulsuse, wenn etwas nicht so lief, wie er es geplant hatte. Und trotzdem mag ich die Familie Ormerod sehr gern, weil alle perfekt auf ihre Art und Weise zusammenpassen.

Und Thomas Major alias Major Tom: Er machte in diesem Buch die wohl größte Veränderung durch. Anfangs war er noch total mürrisch und unausstehlich, auch wenn seine Witze echt cool waren und mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachten. Am Ende wurde er weicher, menschlicher, liebenswerter und freundlicher … Irgendwie mochte ich diesen mürrischen Kerl gern, der seine Ängste überwand und letztendlich doch Freunde gefunden hat, wenn auch Meilenweit entfernt auf der Erde. Irgendwie habe ich dank Thomas Major nun Lust, mir Musik von David Bowie anzuhören 😉

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig und ich fand mich problemlos in die Geschichte hinein. Geschrieben ist in Präsens aus mehreren Sichtweisen (Gladys, Thomas Major, Ellie, James) und die Kapitel sind angenehm kurz bis mittellang, so dass man schnell mal „noch ein Kapitel“ liest und dann noch eins, weil die Spannung ansteigt. Einige Szenen sind witzig und gut durchdacht, andere hingegen hervorsehbar, was aber meinen Lesefluss nicht störte. Man erfährt auch einiges über Chemie, was mir sehr gefallen hat. Spannend fand ich auch, dass ein Drama das nächste jagte, auch wenn es ein wenig übertrieben war und so viel Unglück real nicht auf einmal auf einen einprasseln. Über die Hauptfiguren erfährt man  – teilweise auch in Rückblenden – ihre Stärken und Schwächen, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen und Träume, was sie für mich noch echter wirken lässt.

Der englische Titel „Calling Major Tom“ fand ich viel passender zum Buch als den deutschen Titel. Schließlich telefoniert Thomas Major nicht nur mit Gladys, sondern auch viel mit James und Ellie.

Das Cover ist faszinierend. Es zeigt einen Astronauten in einer Teetasse, der eine Fahne festhält und irgendwo hineinstecken will. Umringt ist alles vom unendlichen Weltall. Irgendwie wirkt es ein wenig kitschig und doch witzig auf mich. Die Farben und der Astronaut in der Teetasse haben mich neugierig auf das Buch gemacht.

Fazit:

„Miss Gladys und ihr Astronaut“ ist eine wundervolle, herzerwärmende und leichte Unterhaltungslektüre für zwischendurch mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, die man zum Entspannen nutzen kann trotz all ihrer kleinen und größeren Dramen. Denn die Geschichte lädt zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkte.

 

 

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[Rezension] Bianca Iosivoni „Soul Mates, Band 2: Ruf der Dunkelheit“

soulmates2Ein guter Abschluss der Dilogie

 Beschreibung:

Er sieht das Dunkle in ihrer Schönheit.
Sie sieht das Schöne in seiner Dunkelheit.
Zwei Seelen – für immer verbunden.
Doch im Kampf zwischen Licht und Schatten bedeutet ihre Liebe den Tod.

Rayne und Colt sind Seelenpartner – und ihre Liebe bringt sie in größte Gefahr. Denn Lauren, die Anführerin der Dunkelseelen, hat Rayne auf ihre Seite gezogen und versucht auf jede erdenkliche Weise, ihren Willen zu brechen. Doch Colt kämpft weiterhin für die Lichtseelen und würde alles dafür tun, um Rayne zurückzugewinnen.

 

Meine Meinung:

Das Buch setzt etwa 6 Wochen nach Band 1“ Flüstern des Lichts“ an. Rayne hat in dieser Zeit ziemlich viel Leid und Schmerz erfahren müssen und nur durchgehalten, weil sie an ihre Freunde und Familie dachte, um sie zu schützen. Dies hat sie verändert. Rayne ist eine Kämpferin geworden, hat Kampftechniken erlernt und gelernt ihre Kraft zu kontrollieren und einzusetzen und ihre Ängste zu kontrollieren. Sie ist in diesem 2. Band erwachsener, selbstbewusster und stärker geworden, teilweise auch weiser als noch im Vorgängerband. Noch immer wird sie zwischen den Licht- und Dunkelseelen hin- und hergezogen, die Lichtseelen wollen sie auf ihrer Seite wissen, Lauren von den Dunkelseelen will die Prophezeiung erfüllen, der alle Licht-, Nebel- und Dunkelseelen unsterblich machen würde. Der Kampf zwischen den Licht- und Dunkelseelen ist spannend, es gibt unglaubliche Verluste, die mir sehr ans Herz gingen und mich teilweise zum Weinen brachten, mich geschockt, traurig und auch wütend auf die Autorin (wegen des Ablebens beliebter Charaktere) zurückließen. Ich fragte mich, wieso diese Charaktere sterben mussten und wollte gar nicht mehr weiterlesen. Doch gleichzeitig wollte ich wissen, wie die Geschichte endet und ob es Rayne und Colt schaffen, Lauren aufzuhalten.

Colt ist ein wenig weicher, herzlicher, nahbarer geworden. Ich entdeckte als Leser seine andere Seite kennen und mochte ihn ein wenig mehr als im Vorgängerband. Er hatte zwar auch im ersten Band eine Beschützerrolle, aber sie war hier deutlich ausgereifter, stärker.

Zur Handlung selbst möchte ich selbst nicht allzu viel verraten, um nicht zu spoilern. Aber:

Ein Problem folgt dem nächsten, das Spannungslevel war teilweise sehr hoch, dann sank es wieder ab und ließ mich kurz erholen ehe es wieder anstieg und mich kaum zu Atem kommen ließ, weil eine überraschende Wendung der nächsten folgte.

Zwischen Rayne und Colt entwickeln sich zarte Bande – wieder. Ich vermisste anfangs die Konstellation der beiden. Aber auch Liv und Miles vermisste ich sehr, da diese in Band 2 etwas zu kurz kamen. Leider wurden manche Szenen einfach zu rasch abgehandelt, ohne große Erklärung, ohne Entwicklung, ohne großen Kampf. Die Szenen waren da und schon wieder weg, was mich ein wenig verstört bzw. verwirrt zurückließ. Hier hätte ich mir mehr Zeit erhofft, Zeit zum Verstehen, Zeit für Trauer etc. Der Kampf und das Ende … vielleicht gibt es noch eine kleine Fortsetzung, zumindest hoffe ich das, da noch nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ich verstand auch nicht ganz den Grund für die Handlung der Nebelseelen, die doch eigentlich neutral sein sollten …

Der Schreibstil der Autorin ist wie im ersten Band angenehm flüssig und leicht in der Ich-Perspektive von Rayne zu lesen, das Spannungslevel ist größtenteils oben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe mitgefiebert, mitgebangt, mit gelitten und geweint … ja, die Autorin wusste, die emotionalen Knöpfe zu bedienen.

Das Cover hat mich nicht ganz so angezogen. Ich mag zwar das Spiel mit den Farben (Licht und Schatten, braun und grau) und die Lichtpunkte. Der Schriftzug des Titels gefällt mir, ich mag die geschwungenen Lettern gern. Aber es ist irgendwie nicht so ganz meins.

Fazit:

Ich habe sehnsüchtig auf diese Fortsetzung gewartet, um den Ausgang der Geschichte um Rayne und Colt zu erfahren. Leider überzeugte mich dieser Folgeband nicht so sehr wie der Erste. Trotz hoher Spannung fehlte mir irgendwie die „Magie“ wie aus Band eins. Außerdem kamen einige Nebencharaktere zu kurz, die mir sehr am Herzen lagen, und Raynes „Entscheidung“ war mir zu rasch abgehandelt, ich hatte eher mit einem inneren Kampf gerechnet als mit diesem Ergebnis. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Punkten für „Ruf der Dunkelheit“.

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[Rezension] T. Cooper & Allison Glock-Cooper „Changers 2 – Oryon“

oryonSpannende Fortsetzung der Changers-Reihe!

Beschreibung:

Bei ihrer zweiten Veränderung wacht die 15-jährige Drew als Junge auf. Drew ist jetzt Oryon, ein cooler afro-amerikanischer Skatertyp. Gerade, als sie sich an ihre weibliche Identität gewöhnt hatte!

Doch so ist das Leben für einen Changer, eine alte Menschenart, deren Angehörige jedes Highschooljahr als eine andere Person existieren müssen. Bis zum nächsten Sommer wird Oryon lernen, wie sehr die Welt um ihn herum versucht, ihn in das zu verändern, was sie in ihm sieht – und dass er nur er selbst sein kann, wenn er sich dem widersetzt.

„Changers 2 – Oryon“ ist noch etwas heftiger als Band 1 „Changers – Drew“, denn hier geht es noch viel deutlicher um Rassismus, Hass, Gewalt, Intoleranz, Verlust und sogar um Entführung. Dieser Roman ist voller Höhen und Tiefen, dass das Lesen nie langweilig wurde. Die Spannung ist besonders gegen Ende deutlich greifbar, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar, leicht, einfach und man kann sich schnell in Ethan/Drew/Oryon hineinversetzen, da es in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Ich mag Oryon genauso sehr wie Drew zuvor und finde Audrey noch immer hinreißend. Sie ist wirklich ein gutes und taffes Mädchen/cooler Typ. Ich mag sie/ihn sehr gern. Chase hingegen hat sich total in die RaChas-Sache verrannt, so wirkt es zumindest und es fühlt sich sektenmäßig an. Doch ich glaube, dass da viel mehr dahintersteckt als wir es als Leser aktuell vermittelt bekommen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf Band 3 „Changers 3 – Kim“.

Schade finde ich, dass die Verwandlung von Drew in Oryon leider übersprungen wurde und wir gar nicht richtig mitbekommen, wie es Ethan/Drew nach der Verwandlung in Oryon ergangen ist. Denn Oryon ist kein Weißer, sondern ein Afroamerikaner und genau da fangen die Probleme auch schon an. Oryon stößt immer wieder auf Rassismus, Hass und Gewalt und muss so einiges durchmachen. Aber er hat Freunde an seiner Seite und erfährt auch Liebe … Das hat ein wenig über die heftige Geschichte hinweggetröstet … zumindest bis zu den letzten Kapiteln hin. Ich frage mich, was aus Alex, Snoopy und Chase geworden ist … Ich kann es nicht erwarten, den Nachfolgeband zu lesen, ich muss weiterlesen, die Spannung ist einfach zu hoch! Vor allem dank des fiesen Cliffhangers am Ende … Ich hatte völlig aufgehört zu atmen und musste mich erst einmal wieder daran erinnern und Luft holen. Zu atmen.

Auch habe ich die Gespräche zwischen Drew/Oryon und Chase sehr vermisst. Chase hat mir sehr gefehlt, auch wenn er mir mit den RaChas ein wenig auf die Nerven ging, obwohl er wohl auf der richtigen Seite stand.

Bei Mr. Crowell war ich mir manchmal nicht sicher, ob er nicht doch irgendwie zu den Changers gehört oder nicht. Er war für mich in dieser Hinsicht ein rätselhafter Charakter, trotz dessen, dass ich ihn als Lehrer mochte und er sich für Oryon und Audrey einsetzte. Wie alt ist Mr. Crowell eigentlich und wie alt ist Tracy? Irgendwie kann ich beide nicht richtig einschätzen.

Was ich auch gern gewusst hätte: Wieso dürfen Changers immer nur ein Kind bekommen? Sie können doch 2 Kinder bekommen im Abstand von 5 bzw. 6 Jahren. Denn dann hätten sie genug Zeit sich um beide Kinder in ihrem V-Zyklus zu kümmern. Wäre doch nur logisch, wenn der Rat der Changers doch mehr Changers in der Menschenwelt haben will wegen der Toleranz etc. Oder?

Das Cover zeigt wie beim ersten Band mehrere Köpfe (vermutlich alle Versionen des Changers Ethan/Drew/Oryon), die ineinander übergehen, sich verändern. Es ist schlicht und einfach gehalten, ohne großen Schnickschnack. Hier wird einfach nur Wert auf die Veränderung, den anstehenden Change gelegt und ich finde, das genügt auch vollkommen. Außerdem passt es perfekt zu seinem Vorgängerband.

Fazit:

Supergut erzählte und authentisch dargestellte Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt, besonders in Hinsicht auf Rassismus, Hass, Gewalt, Freundschaft und Liebe. Ich bin noch immer richtig geflashed von diesem Roman um Oryon und seine 2. Verwandlung, dass ich gern weiterlesen möchte! Ich verleihe diesem Teil 5 von 5 Punkten.

 

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[Rezension] T. Cooper & Allison Glock-Cooper „Changers 1 – Drew“

changersdrewÜberzeugender Serienauftakt einer Tetralogie

Klappentext:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

Nachdem der Klappentext schon megaspannend klingt und mich unheimlich neugierig gemacht hat, wollte und musste ich endlich diese Buchreihe beginnen. Denn ich wollte wissen, was es heißt, ein Changer zu sein und welche Veränderungen er körperlich und seelisch durchmacht. Ich finde, dass die Verwandlung von Ethan in Drew sehr gut dargestellt wurde. Man bekam wirklich die anfänglichen Problemchen mit, wie z. B. den Wechsel von Jungsklamotten zu Mädchenkleidern, zum Wechsel der Denkweisen und Emotionen bis hin zu Dingen wie die erste Periode, die beste Freundin etc. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich Ethan mehr und mehr in Drew verwandelte und Ethan immer mehr verblasste, obwohl ich Ethan mochte. Er war ein cooler Typ, sein Kumpel Andy tut mir leid. Ethan/Drew hat mir wirklich gut gefallen, sie war realistisch dargestellt und sehr sympathisch.

Chase/Brooke … oh ja. Coole Socke, kann ich da nur sagen. Chase mochte ich vom ersten Moment an und habe jede Szene mit ihm herbeigesehnt. Ich hätte ihn zu gern noch mal gegen Ende der Story „lesen“ wollen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich vermisse Chase jetzt schon.

Und Audrey: Eine bessere Freundin hätte sich Drew nicht wünschen können. Sie ist so lieb und herzlich. Die beiden passen wirklich gut zusammen. Ich fand das Geschenk am Ende toll J

Ich mochte den leichten, flüssigen, fesselnden und mit Humor gespickten Schreibstil des Autoren-Duos in der Ich-Perspektive sehr gern, der mir den Einstieg in die Geschichte erleichtert hat. Manche Sätze waren jedoch ellenlang, mit mehreren Nebensätzen und Wortgruppen/Sätzen in Klammern. Das hätte nicht sein sollen. Das war einfach zu lang. Die Sätze hätten gekürzt werden können. Zum Glück gab es davon nicht allzu viele Abschnitte. Hin und wieder gab es auch vereinzelt noch einige Schreib- und Tippfehler, die noch ausgebessert werden können. Mich störten auch die Zeitsprünge zwischen den Tagebucheinträgen. Am Anfang waren es fast tägliche Einträge, doch später sprang man gleich mehrere Wochen weiter… Auch wäre einiges noch ausbaufähiger und gefühlvoller sein können. Immerhin ist der Changer gerade ein Mädchen! Mir hat an der Geschichte der Changers und des Rates etwas mehr Tiefe gefehlt. Ich hätte gern mehr über den Rat und die Changers erfahren und gern gewusst, ob der Rat so eine Art Sekte ist.

Im Anhang des Buches gibt es ein gekürzes Glossar (Auszug aus der Changers-Bibel), in dem alle Begriffe der Changers etc. ausführlich erklärt werden, inklusive der Symbole und Tattoos.

Das Cover zeigt das verschwommene Schattenbild zweier Köpfe, die ineinanderfließen, was wohl den Verwandlungsprozess der Changers darstellen soll. Mir gefallen die Farben und der einfache Schriftzug.

Fazit:

„Changers – Drew“ ist ein gelungener Auftakt einer Tetralogie, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Denn es werden neben dem Fantasy-Element der Verwandlung gleich mehrere Themen behandelt: Freundschaft, Missbrauch, Veränderungen, Rassismus, die erste Liebe, Teenagerprobleme, Vertrauen, Erwachsenwerden etc. Dieser Roman regt sehr zum Nachdenken an. Als Leser fragt man sich schlussendlich, welchen Weg und welche Version man letztendlich selbst gehen/wählen würde und wen Ethan/Drew nach dem Zyklus wählt.

Von mir gibt es klare 4,5 von 5 Punkten!

Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren 3 Verwandlungen …

 

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[Rezension] Rena Fischer „Chosen 2 – Das Erwachen“

chosen2Nervenaufreibend spannend

Der Anfang: Emma wird in Senvus Corvi von Fion Farran manipuliert, während Aidan nach seinem Gedächtnisverlust ohne Erinnerungen umherirrt.

Der Einstieg in diesen zweiten Teil gelang mir gut, ich konnte mich problemlos wieder in die Geschichte um Emma, Aidan und Fion Farran einfinden. Dieser Teil startet damit, dass Emma von Fion weiter manipuliert wird, während Aidan versucht, sich in seinem neuen Leben ohne Gedächtnis zu Recht zu finden. Und dann wird es richtig spannend. Es folgt ein Ereignis auf das Nächste, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Hier gibt es Entführungen, Verfolgungne, Kämpfe, Manipulationen, Mobbing (zählt leider auch dazu), Tribunale, Verräter etc. Aber es gibt auch schöne Momente, in denen Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.

Mein geliebter Jared aus Band eins wird hier in einigen Szenen erwähnt, was mich sehr freute. Auch wird für eine Szene Schneewittchen mit eingewoben, was ich auch toll fand.

Emma wird in dieser Fortsetzung allmählich erwachsen und zeigt Charakter. Das hat mir gut gefallen. Ich mochte ihre Entwicklung gern, auch wenn ich sie in manchen Szenen gern gepackt und wachgerüttelt hätte, da sie sich irgendwie immer ALLEINE in gefährliche Situationen stürzt bzw. stolpert. Aber das machte irgendwie auch die ganze Spannung aus. Aidan… tja, in Band eins hatte ich weniger Bezug zu ihm, Jared gefiel mir da wesentlich besser. Aber in diesem Band entwickelte sich Aidan und zeigte auch mal seine andere, weichere Seite, die ich gern schon im ersten Band kennengelernt hätte. Aidan zeigt wieder einmal, wie mutig und hilfsbereit er ist, wenngleich er seine Gabe verloren hat. Er steht trotzdem immer Emma zur Seite und kämpft für und mit ihr. Das bewundere ich an ihm.

Fion Farran war von Anfang an nicht so mein Fall, da ich nie wusste, was er wie und warum im Schilde führte – bis zum Schluss nicht. Allerdings fand ich es schön zu erfahren, warum Fion zu dem geworden ist, der er war, das hat seinem Charakter mehr Tiefe verliehen.

Jack ist eine weitere undurchsichtige Person für mich gewesen. Ich wusste und ahnte, dass er irgendetwas im Schilde führte, aber ich stieg anfangs nicht dahinter … bis zum Showdown natürlich … und dieser hatte es in sich.

Emmas Mom mit ihren hilfreichen Ratschlägen etc. vermisste ich genauso wie Jared. Es sind für mich beide lieb gewonnene Charaktere aus Band 1, die ich hier gern irgendwie mehr wiedergesehen hätte. Denn die Ratschläge von Katharina fand ich toll. Diese wurden allerdings von Fion Farrans Ratschlägen ersetzt.

Im hinteren Teil des Buches gibt es auch endlich die von mir herbeigesehnte Aufstellung der aufgeführten Personen mit ihren Gaben und Positionen sowie den Rangordnungen von Farrans Schulen. Das hätte ich mir gern schon im ersten Band gewünscht, da es im ersten Band ohne dieses Verzeichnis sehr verwirrend war. In einem Ebook macht sich das Verzeichnis am Ende des Buches sicher nicht so gut.

Kritikpunkte:

An manchen Stellen fehlten mir einige Erklärungen, die somit ein paar Fragen aufwarfen und ich manche Szenen nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Glück konnte ich diese Fragen in der Lovelybooks-Leserunde der Autorin stellen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese Erklärungen direkt ihren Weg in den zweiten Teil gefunden hätten.

Mich verwirrten auch öfter die Namen, denn Jacob, James, Jamie, Jack, Jared klingen alle irgendwie ähnlich und ich musste an manchen Stellen erst einmal überlegen, wer denn jetzt welche Person mit welchem Hintergrund war. Gut, bei Jared wusste ich, wer er war, da Jared mein Favorit aus Band 1 ist. Schade, dass er es nicht direkt in diesen zweiten Teil geschafft hat. Ich habe ihn echt vermisst.

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal leicht und flüssig, so dass ich sofort in das Buch eintauchte und die beschriebenen Bilder in meinem Kopf entstanden. Die Orte in New York und Irland gefielen mir. Es machte mir Spaß, sie mit Emma zu erkunden und mehr darüber zu erfahren – besonders Irland. ❤ Hier wurde sehr gut recherchiert, wobei ich auch glaube, dass die Autorin selbst vor Ort war, um das Feeling einzufangen und für uns niederzuschreiben. Interessant fand ich, dass diesmal aus 3 Perspektiven geschrieben wurde. Emma und Aidan erzählten selbst ihre Geschichten, während die von Jacob (Emmas Vater) in der dritten Person geschrieben wurde. Diese drei Handlungsstränge laufen letztendlich alle zusammen und ergeben wieder ein rundes Ganzes, auch zeitlich gesehen. Der Verlauf des Buches war an vielen Stellen für mich unvorhersehbar, so dass ich gezwungen war, das nächste Kapitel und das nächste zu lesen, obwohl ich das Buch eigentlich beiseite legen und ins Bett schlafen wollte. Die Autorin versteht es geschickt, mit den Emotionen ihrer Protagonisten und die des Lesers zu spielen.

Das Cover „Chosen – Das Erwachen“ ist silbern 😀 und das ist genau MEINE Farbe und es schillert wunderschön und glänzt und funkelt. Zudem passt es optisch mit dem weiblichen Portrait sehr gut zum ersten Band und harmoniert fantastisch. Es ist eindeutig der Gegensatz zum ersten Cover und der pinke Schrifzug des Haupttitels ist toll. Ich mag den geschwungenen Schrifzug des Autorennamen. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst es direkt auf dem Cover signiert hat ❤ Die Farben des Covers sind gut gewählt und ich freue mich schon wahnsinnig, dieses Buch in den Händen zu halten und neben Teil 1 ins Regal zu stellen ❤

Das Ende … Das habe ich so nicht kommen sehen und zeigte mir auf, dass Fion Farran vielleicht doch ein wenig anders war, als ich zu glauben dachte. Ich hatte Tränen in den Augen und eine Gänsehaut breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Und doch konnte ich diese Buchreihe mit dieser Abschlussgeschichte zufrieden zuklappen, denn Fragen blieben kaum mehr offen. Dankeschön.

Fazit:

„Chosen – Das Erwachen“ ist eine gelungene Fortsetzung zu seinem Vorgänger mit mehr Spannung und Action, einem abwechslungsreichen Plot und guter Recherche. Und doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass er ein wenig gegenüber „Chosen – Die Bestimmte“ schwächelt. Mir fehlten manchmal Erklärungen, die nicht vorhanden waren und ich nachfragen musste. Aber alles in allem war es ein guter Abschluss dieser Dilogie, die ich garantiert nochmals lesen werde.

Ich verleihe dieser Fortsetzung gute 4 von 5 Punkte.

 

Ich bin sehr gespannt, welche Geschichten uns die Autorin Rena Fischer in Zukunft präsentieren wird J

 

PS: Ich bin noch immer im #TeamJared *kicher*

 
 

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[Rezension] Michael Ende „Momo“

momoWunderbarer Klassiker für groß und klein, einfühlsam und zeitlos ❤

Vollständiger Titel: „Momo oder die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte“ von Michael Ende

 

Michael Ende schuf 1972 eine wundervolle, einfühlsame und tiefgründige Geschichte über Freundschaft, Magie, dem Zuhören, der Zeit und die grauen Zeitdiebe sowie die Schönheit des Lebens, die mich aufs Tiefste berührte.

Der Autor versteht es, den Leser mit seinen wunderbaren Einfällen, kleinen Geschichten in der Geschichte – auch im Nachwort das mir ein verheißungsvolles Kribbeln über meinen Nacken jagte – in einer leichten, flüssigen Sprache gefangen zu nehmen und in seine magische Welt zu entführen. Gern folgte ich Momo und der magischen Schildkröte Kassiopeia und Meister Hora durch die Geschichte und lauschte den fantastischen und märchenhaften Geschichten von Gigi und hörte Beppo nachdenklich zu.  Michael ist es gelungen, bildhaft, detailreich und farbenfroh geschwungen zu schreiben, so dass es ein Genuss ist, diese Geschichte zu lesen.

Die Geschichte um Momo spielt in keiner bestimmten Zeit und in keiner bestimmten Stadt(vermutlich aber irgendwo in Italien), was sie zeitlos macht und sowohl in der Vergangenheit, der Zukunft und im Hier und Jetzt spielen könnte… Und genau das macht diese Geschichte für mich so besonders.

Was uns dieser Klassiker sagen will? Ganz einfach: Nehmt euch Zeit für euch und für eure Lieben, sonst kommen euch die grauen Herren besuchen und ihr werdet selbst alle stumpf und grau. 😉 Lest sie! Sie wird euch die Augen öffnen und euch aufzeigen, dass wir alle dem Zeitdruck unterlegen sind – egal ob beruflich oder privat. Es ist ein Appell, eine Warnung – und das von 1972! Hier werden Elemente der Phantasie mit sozialkritischen Punkten gekonnt miteinander verwoben und dem Leser vor Augen geführt.

Fazit:

Dieses wundervolle Werk darf in keiner Hausbibliothek fehlen und sollte von jung und alt gelesen und geschätzt werden, da sie wahr sein/werden könnte und wunderbar zeitlos ist!

Ich werde diese fantastische Geschichte garantiert noch mehrmals lesen und mich an der coolen Schildkröte Kassiopeia und an Momo erfreuen ❤

„Momo“ sollte meiner Meinung nach häufiger in der Schule gelesen werden, schon allein der Botschaft wegen.

 

5/5 Punkte

 

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[Rezension] Christian Handel „Rosen und Knochen“

51GoDuIrzAL._SX350_BO1,204,203,200_Düster, schockierend und schön zugleich

Ich mag Märchen und Märchenadaptionen in all den verschiedenen Variationen sehr. Als ich hörte, dass Christian Handel eine düstere Version von Schneeweißchen und Rosenrot veröffentlicht, wurde ich neugierig. Schon der Klappentext klingt verheißungsvoll, spannend und gruslig! Darin heißt es, dass Muireann und Rose unter ihren Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot als Dämonenjägerinnen durch die Lande ziehen. Sie bekämpfen und jagen Wassermänner, Trolle, Hexen, Kobolde etc.

Schon allein diese Grundidee hat mir gefallen, um mich auf dieses Buch aufmerksam zu machen. Und dann dieses düstere, faszinierende Cover! Da konnte ich nicht widerstehen, ich MUSSTE dieses Buch unbedingt haben.

Mit seiner ganz eigenen Märchenversion entführt uns Christian Handel in den überaus gefährlich-geführchteten düsteren Märchenwald, der von kleinen Geisterkindern bevölkert wird und Unwesen ihr Unheil treiben. Mitten im finsteren Wald steht ein Hexenhaus, das grusliger nicht sein kann. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

Um der Geschichte einen Hauch Dramatik, Hintergrundinformationen und Emotionen beizumischen, ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Muireanns Sicht geschrieben.

Ich mag den bildhaften, wortgewandten, düsteren Schreibstil des Autoren sehr. Er schreibt leicht und flüssig und sehr bildreich. Manchmal ist es sogar so gut, dass mir dank seiner Worte und der bildhaften Beschreibung einiger Szenen regelrecht schlecht wurde wie den Protagonisten selbst. Ein andermal war mir richtig Angst und Bange, ich bekam regelrechte Beklemmungen und hatte Angst, nachts vor lauter Alpträumen nicht schlafen zu können. Trotzdem las ich weiter und ich fieberte einem hoffentlich positiven Ausgang entgegen. Ja, Christian Handel versteht es mit seinen Worten, Spannung und Gefühle im Leser zu wecken und aufrecht zu erhalten. Mich hat diese Geschichte von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und konnte und ständig nur über den Fortgang der Geschichte nachdachte, wenn ich das Buch doch mal zur Seite legen musste.

Wunderbar gelang Christian Handel die Verwebung zweier bekannter Märchen mit Teilen schottischer Sagen und Legenden, die mich besonders faszinierten. (Lest unbedingt den Anhang!!!!!)

Die beiden Protagonisten Murieann und Rose sind vielschichtiger als ich es anfangs erwartet hatte. Besonders Murieann und ihre tiefen Gedankengänge halfen mir, sie mehr und mehr in kürzester Zeit zu mögen und sie und ihre Beweggründe gut zu verstehen. Sie wirkte auf mich realistisch und authentisch, gern würde ich sie mal real treffen. Ihre Gedankenwelt und die Rückblenden aus ihrem früheren Leben unterstützten die Geschichte in ihrer Spannung und hielten diese oben. Schade finde ich nur, dass Rose in dieser Novelle etwas zu kurz kam. Aber ich hoffe sehr, dass es noch weitere Geschichten der beiden Dämonenjägerinnen gibt und wir mehr über Rose erfahren werden! Erfrischend fand ich, dass die beiden Protagonistinnen sich bereits über viele Jahre kannten und liebten und nicht erst in dieser Geschichte zusammenfanden. So war auch der Zusammenhalt besser und verständlicher, die Gefühle intensiver und schöner wie auch die Sorge darum, Liebe und Freundschaft zu verlieren.

Mein Lieblingszitat aus „Rosen und Knochen“ ist deshalb auch: „Liebe überwindet alles. Sie hat die Macht, Flüche zu brechen. Verwandelt Frösche in Prinzen und erweckt Prinzessinnen aus ihrem Schlaf. Und Liebe kann verzeihen.“

Mir gefiel die düstere Kurzgeschichte mit dem Flötenspieler, die als kleines Extra in dieses Buch eingefügt wurde. Es ist düster, aber auch mysteriös und gut geschrieben. Der Flötenspieler ist gescheit, geschickt und hinterlistig. Christian Handel hat sein Wesen sehr gut erfasst und umgesetzt, so dass es mich gruseln würde, dem höllischen Flötenspieler persönlich zu begegnen. Ich denke selbst nach ein paar Tagen Abstand von der Novelle noch immer an den Flötenspieler zurück und frage mich, wieso wir Menschen immer glauben, jedem „Ding“ einen Namen verpassen zu müssen und über allem stehen zu wollen… Der Flötenspieler stimmt mich in dieser Hinsicht sehr nachdenklich.

Ich danke dem Autor auch sehr für all die vielen Informationen über die Märchen der Gebrüder Grimm, H. C. Andersen und all die tollen Links zu Märchen, Blogs und Hinweise über Fabelwesen. Daher mein Tipp an euch: Lest euch unbedingt das Nachwort durch, denn hier erfahrt ihr wirklich wissenswerte Hintergründe über Märchen und ihre „Beschönigung“ im Laufe der Zeit.

Das Cover von Marie Graßhoff ist passend zur Novelle schön düster und geheimnisvoll gehalten. Man erkennt Schneeweißchen und Rosenrot vor einem dunklen Wald mit einem rauchenden Hexenhäuschen. Fast schwarze Rosendornen und blutroten Rosenblätter bilden den Rahmen um das Bild mit Schneeweißchen und Rosenrot auf einer saftig grünen Wiese und versetzen das uns dargebotene Bild in eine Mischung aus fantastischen Märchen, Liebe und Grusel. Es wirkt an den Rändern zudem ein wenig frostig und neblig, was den Gruseleffekt noch anheizt. Das düstere Cover passt beeindruckend gut zu der grusligen Märchenadaption, das mir schon allein vom Betrachten ein leichter Schauer über den Rücken läuft.

Mit dem Auftakt „Rosen und Kochen“ ist Christian Handel ein wunderbar düsterer Auftakt zu den Hexenwald-Chroniken gelungen, in die ich sehr gern wieder eintauchen möchte. Ich liebe diese Novelle, sie ist eine absolute Kauf- und Leseempfehlung! Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen und hoffe auf viele weitere spannende Geschichten aus dem Hexenwald!

Hinweis:

Die Geschichte ist düster und teils auch grausam, deshalb würde ich davon abraten, sie (Klein-)Kindern vorzulesen.

 

 

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[Rezension] Claire Zorn – „Klippen springen“

klippenspringenWunderbare Geschichte über Mobbing, Depression und echte Freundschaft

Kurzinhalt:

„Klippen springen“ handelt von einem knapp 16-jährigen Mädchen namens Hannah, die in ihrer australischen Highschool von ihren Mitschülern tag ein tag aus gemobbt wurde. Doch dies endete abrupt mit einem schlimmen Autounfall und dem Tod ihrer älteren Schwester Katie. Seither wird Hannah in Ruhe gelassen und gemieden. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, leben sich ihre Eltern immer mehr auseinander. Die Mutter ist in ihrer tiefen Depression durch Katie`s Tod gefangen, zu nichts fähig und liegt die meiste Zeit im Bett. Hannah`s Vater ist durch den Autounfall ein Krüppel und geht an Krücken, verbraucht viele Schmerzmittel. Auto fährt er nicht mehr, denn er wird mit dem Taxi zur Arbeit gefahren, wo er sich fast den ganzen Tag aufhält. Die Eltern streiten sich öfters, Hannah hat Angst, dass sie sich scheiden lassen. Den Haushalt macht im Grunde niemand, die Einkäufe und den Haushalt übernimmt teilweise die Großmutter von Hannah. Dennoch geschieht es oft, dass der Kühlschrank fast leer ist und Hannah nichts zu essen hat. Den Höhepunkt macht zudem auch noch die Gerichtsverhandlung über den Autounfall aus, bei dem Hannah eine wichtige Rolle spielen soll. Denn ihre Erinnerungen an das Unfallgeschehen sollen entscheiden, ob Hannah`s Vater der Mörder von Katie ist, für den Hannah`s Mutter ihn bereits hält.

Mit all diesen Problemen hat Hannah täglich zu kämpfen und wandert von einem Psychotherapeuten zum nächsten, mit wenig Erfolg, und ist immer allein. In der Schule, zu Hause, immer. Dadurch, dass ihre Mutter keine große Hilfe ist, lernt Hannah selbstständiger zu werden, sich ihrer Angst zu stellen und zu kämpfen. Ich war erleichtert zu lesen, als Hannah echte Hilfe von einer neuen Therapeutin namens Anne bekam, die sie ermunterte und ihr auch hilfreiche Tipps für ihre Panikattacken gab. Ich glaube, derartige Tipps helfen nicht nur der Protagonistin, sondern sicher auch so manchem Leser. Ich fühlte und litt mit Hannah mit jeder Seite des Buches und wollte wissen, wie es ihr gelingt, diese Vielzahl von Problemen in ihren jungen Jahren zu bewältigen, da ich ihre Angst und Verzweiflung dank der gut gewählten Wortwahl deutlich spüren konnte. Ich gebe zu, dass ich teilweise sogar Tränen in den Augen gehabt hatte und Hannah gern in den Arm genommen hätte. Umso erfreuter war ich, als Josh sich allmählich in Hannahs Einsamkeit schlich, sich mit ihr unterhielt, ihr Essen mitbrachte, sie aus ihrer dunklen Erstarrung riss und sie zurück ins Leben holte. Ich habe die Szenen mit Josh regelrecht herbeigesehnt und gehofft, dass er Hannah wieder ein kleines Lächeln entlocken kann.

Auch Hannah`s Großmutter und ihre Nachbarin Mrs Van waren für mich sehr authentische Charaktere, die mit ihren Geschichten Hannah und auch mich als Leser bewegten und ermutigten, weiter zu machen, zu kämpfen und zurück ins Leben zu finden. Ich mochte ebenso die Rückblenden in das gemeinsame Leben mit Hannah`s großer Schwester Katie, um sie näher kennenzulernen. Doch manchmal hätte ich Katie echt zum Teufel gewünscht, weil ich ihr Verhalten so manches Mal nicht nachvollziehen konnte.

Dieses Buch beschreibt sehr detailgetreu, wie man sich als Mobbingopfer fühlt und welche Gedanken, Gefühle und Ängste vorherrschen. Besonders deutlich werden Einsamkeit und Panik geschildert, die jedes Mobbingopfer nur allzu gut kennt. Ich konnte mich in die jeweiligen Situationen sehr gut hineinversetzen, was auf den guten Schreibstil und der Wortwahl begründet ist.

Ich bin sehr froh, mich für dieses Buch entschieden zu haben, da es mir als Leser sehr viel gibt:

Sichtweisen auf die unterschiedlichen Situationen der einzelnen Protagonisten (Hannah, ihr Vater, ihre Mutter, ihre Großmutter etc.), denn sie haben alle unter dem Verlust zu leiden – jeder auf seine Weise.
Ebenso erhielt ich Tipps für Panikattacken und andere Situationen.
Ich lernte einiges über Musik und Freundschaften und, dass man sich seinen Ängsten stellen muss, um voran zu kommen.
Mir als Leser wurde die Kraft gegeben, nicht aufzugeben, sondern jeden Tag auf`s Neue morgens aufzustehen und zu kämpfen, damit es eines Tages besser wird. Mutig zu sein und aufrecht zu gehen, zu lächeln selbst wenn einem nicht danach ist. Danke Hannah, danke Josh und danke Claire Zorn!

Mein Tipp:

Jeder sollte dieses Buch lesen! Und jeder sollte einen Josh zum Freund haben!

Jeder, der vorhat, einen anderen Mitschüler, Arbeitskollegen, Nachbarn etc. zu mobben. Denn in diesem Buch erfahrt ihr, wie es dieser Person ergeht, welche Gedanken und Gefühle durch dieses Mobbing einhergehen.

Jedes Mobbingopfer sollte „Klippen springen“ lesen, denn hier schöpft ihr Kraft sowie Mut und erhaltet hilfreiche Tipps, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen!

Von mir bekommt dieses Werk 5/5 Punkten, weil es so authentisch, zeitnah und realistisch geschrieben war und ich den Schreibstil der Autorin mochte. „Klippen springen“ wird für mich sicherlich nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich von Claire Zorn lesen werde.

 

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Frohe Ostern!

von

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(Fotoquelle)

Die Osterfeiertage sind gekommen, welche ich zum Anlass nahm, extra für euch eine kleine Kurzgeschichte namens  “Dark Guardian” zu verfassen.

Ihr könnt die Kurzgeschichte “Dark Guardian” hier wieder kostenlos als PDF-Datei downloaden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr, dass euch meine Kurzgeschichte gefällt.

Und nein, sie hat nichts mit “Schneewittchen erwacht” zu tun. Sie ist einfach mein Ostergeschenk an euch!

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Ich wünsche euch allen ein frohes Ostefest und viel Vergnügen bei der Ostereiersuche 😉

 

 

 

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Schneewittchen erwacht…

Ich habe eine neue Sci-Fi-Story zu schreiben begonnen, die in der Zukunft spielt und den Titel “Schneewittchen erwacht…” trägt. Es ist kein Märchen, sondern erzählt die Geschichte eines Mädchens, welches erst nach 50 Jahren Tiefschlaf wieder erwacht.

Ich bin heute so vertieft in das Schreiben der ersten Kapitel meiner Geschichte gewesen, dass ich gar nicht bemerkt hatte, wie schnell die Zeit um mich herum verging und der Tag nun beinahe schon wieder vorbei ist…

Wenn ihr diese Geschichte lesen möchtet, klickt euch einfach hier auf WATTPAD “Schneewittchen erwacht” und lest die ersten drei Kapitel. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen.

Ich bin sehr gespannt auf euer Urteil, eure Kritik und eure Wünsche und Anregungen.

Wenn ihr meine Geschichten-Sammlung und weitere Kapitel meiner “Schneewittchen erwacht”-Story unterwegs lesen möchtet, könnt ihr sie auch über die APP von “Wattpad” auf eurem Smartphone lesen und abrufen!

 

 

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Kurzgeschichte „Die gläserne Wand“

Eine weitere kleine Kurzgeschichte entsprang heute morgen meiner Feder mit dem Titel „Die gläserne Wand„. Ich möchte euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Soviel sei aber gesagt: Es geht um die Sehnsucht nach ihrem Seelengefährten…

–> HIER <– geht es zur Kurzgeschichte „Die gläserne Wand

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! 🙂

 

 

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Kurzgeschichte “Verliebt in einen Vampir”

Ich entdeckte noch eine interessante Geschichte in meinem “Buch der Träume“, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Sie ist eine Vampir-Kurzgeschichte mit dem Titel “Verliebt in einen Vampir“, die ich am 02. Dezember 2012 niederschrieb. Bitte stöhnt nicht auf, denn bei mir gibt es eine interessante gefährliche Wendung, die euch vielleicht interessieren könnte. Ich schreibe aus dem Blickwinkel einer jungen Frau, die so sehr in den Bann ihres Vampirs gezogen wurde, dass sie ihre eigenen körperlichen Veränderungen gar nicht mehr wahrnimmt… Seid also gespannt ;)

Hier geht es zur Kurzgeschichte “Verliebt in einen Vampir” – wie üblich wieder von mir auf wattpad.com gepostet.

Ich hoffe, euch gefällt diese Kurzgeschichte! :)

 

 

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Kurzgeschichte “Die blinde Frau”

Am 10. Januar 2013 schrieb ich einen meiner Träume und Geschichten in mein “Buch der Träume” auf, welches ich im Dezember 2012 gestartet hatte.

Als ich dieses Buch nach langer Zeit heute wieder in meinen Händen hielt, fiel mir die Geschichte “Die blinde Frau” wieder ein, die ich gleich heraussuchte und durchlas. Ich liebe diese Geschichte und wollte sie unbedingt mit euch teilen. Deshalb tippte ich “Die blinde Frau” für euch ab, da ich sie in mein “Buch der Träume” nur mit der Hand niedergeschrieben hatte.

Ihr könnt euch nun diese Kurzgeschichte “Die blinde Frau” auf Wattpad.com anschauen und durchlesen.

Ich hoffe, sie gefällt euch – nicht nur wegen ihrer Kürze von gerade einmal 2 Seiten ;)

 

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Kurz-Geschichten ~ Die Laura Minokel

Heute morgen druckfrisch aus meiner Feder entstanden “Die Laura Minokel”, eine wirklich kurze Geschichte über… Ach lest selbst ;)

Die Laura Minokel

James war ein abgewrackter Kiffer, der seit er die ersten Schiffsbretter unter seinen Füßen spürte, von seinem eigenen Boot träumte. Es sollte kein gewöhnliches Boot werden, sondern eines, welches einem Fass glich.
Nachdem er seinen Dienst bei der Marine absolviert und hinter sich gelassen hatte, fand er keine Arbeit und versank in einem tiefen Loch aus Suff und Kifferei. Nur wenige seiner damaligen Kollegen blieben seine Kumpels und besuchten ihn hin und wieder. Manchmal tranken sie einen, meist hingen sie nur zwischen den Brettern und Werkzeugen in einer alten verlassenen Hütte in der Nähe des Hafens, die James bewohnte. Jahrelang ließ er sich gehen und glich einem Penner, der auf der Straße lebte. Dennoch träumte er immer von seinem eigenen kleinen Boot, unternahm aber nichts dafür.
Doch als sein Vater starb, merkte er, wie kurz doch die Zeit war und er raffte sich endlich wieder auf. James räumte seine Bretterbude auf und verschwand meist fast für den ganzen Tag, dass ihn seine Freunde nicht fanden. Keiner wusste, was James tat, wenn er verschwand. Jedoch sahen sie, wie erschöpft er nachts zurückkam und beim nächsten Morgengrauen wieder verschwand.
Manchmal sahen sie ihn, wie er sich Bretter klaute und Werkzeug stahl, doch sie ließen es geschehen. Nie zuvor hatten sie James so energisch gesehen, den Grund dafür kannten seine Kumpels nicht und wurden neugierig. War es eine Frau, die sein Interesse weckte oder etwas anderes?
Sie fragten James, wenn sie ihn abends antrafen. James sagte jedoch nichts, sondern strahlte über sein ganzes Gesicht sehr geheimnisvoll. Sie erzählten sich Geschichten von damals am Lagerfeuer vor James`s Holzhütte, denn es war kühler geworden. Der Herbst war gekommen.
James erzählte leidenschaftlich gern von seinem Traumboot, der “Laura Minokel”, doch alle winkten ab und glaubten nicht daran, dass er es jemals zu Wasser brachte. Geschweige denn, dass es fahrtüchtig sein würde. So hütete James sein kleines Geheimnis und träumte nachts vergnügt davon.
Er wusste, wie viel Arbeit in seinem Traumboot steckte und machte sich jeden Tag erneut auf den Weg, sich diesen selbst zu erfüllen.

Eines Morgens wurde James von Henry, einem alten Seemann, der auch am Hafen lebte, heimlich verfolgt. Henry hinkte ein wenig, denn sein alter Beinbruch war nicht ordentlich verheilt. Dennoch kam Henry bei seiner Verfolgung gut voran, denn James hatte sich mit Brettern beladen und steuerte sein Ziel direkt an ohne Henry in seinem Rücken zu bemerken. Henry versteckte sich hinter einem hohen Stapel aus leeren Holzkisten, und schielte um die Ecke, so dass er James beobachten konnte und sah ein halb fertiges Boot, dass er nur aus James Geschichten kannte.
“Die Laura Minokel.” flüsterte er leise und konnte kaum glauben, was er mit seinen eigenen müden Augen sah. James baut sein Boot! Das hat ihn also jeden Morgen aus dem Haus gebracht und wieder zu Leben erweckt! Henry konnte es noch nicht glauben und wollte näher heranschleichen. Dabei stieß er versehentlich eine Holzkiste auf dem Boden an, die über den Asphalt scharrte, was James hörte und aufsah.
“Henry!” rief er überrascht.
“Ahoi! Was machst du denn da?” fragte Henry und zeigte auf ein riesiges halbfertiges Fass.
“Siehst du doch. Ich baue ein Boot. Mein Boot.” verkündete James stolz.
Henry schüttelte den Kopf.
“Das wird nie fertig und schon gar nicht fahrtüchtig sein. Es hat nicht die typische Schiffsform.”
“Genau das ist auch der Grund für diese Form. Es sollte ungewöhnlich sein und es ist es!”
Die beiden Männer verfielen in eine heiße Diskussion über dieses Boot bis James die Lust daran verlor, sich wieder dem Bau seines Bootes widmete und Henry einfach stehen ließ.

Henry berichtete Tage später seinen Kumpels von diesem Ereignis, doch keiner glaubte so recht an die “Laura Minokel” und ihre Tauglichkeit.

Eines Morgens war es soweit.
James packte seine Sachen in seinen Seemannssack, den er sich für diesen großen Augenblick besorgt hatte. Er stopfte alles ihm wichtige hinein und schulterte sich den Sack huckepack. James war aufbruchbereit und freute sich wie ein kleines Kind über diesen Augenblick. Denn er hatte lange auf diesen Moment gewartet.
Seine Beine trugen ihn an diesem Morgen schneller als in der Vergangenheit zum Hafen und der Anlegestelle seines Bootes. Niemand erwartete ihn. Alles war verlassen und leer wie am Abend zuvor. Nur seine Laura Minokel lag da und wartete auf ihn.
James betrat voller Freude sein Boot, band die Leinen los, holte den Anker ein und ging ans Ruder. Es konnte losgehen.
Allmählich setzte sich die Laura Minokel in Bewegung und gewann etwas an Geschwindigkeit. James strahlte über beide Wangen hinter dem Steuer und strotzte vor Glück.
Viele ungläubige Augen am Hafen starrten ihn an, kopfschüttelnd, fragend, überrascht. James grinste weiter und brachte sein Boot hinüber zu Henry`s Steg, um ihn zu überraschen.
Henry sah ein großes Ungetüm auf sich zusteuern, nahm seine Brille ab, putzte sie an seinem dreckig dunkelblauen Pullover, setzte sie sich wieder auf die Nase und starrte weiter auf das Gefährt im Wasser.

Die “Laura Minokel” glich eher einem riesigen liegenden Fass als einem Boot. Aber James hatte es geschafft, sein Boot zu bauen und schipperte Freude strahlend an seinem Freund vorbei aus dem Hafen.
Henry stand an der Reling und traute seinen Augen kaum, als er das Fass vorbeifahren sah.
“Er hat es geschafft.” sagte er leise zu sich und registrierte erst jetzt was er sah.
“James hat es geschafft!” schrie er lachend, riss sich seine dunkelblaue Wollmütze vom Kopf und schwang sie in luftige Höhen, so dass James es sehen konnte. Henry winkte ihm lachend zu, während James stolz auf seiner “Laura Minokel” grinsend salutierte.

Das Boot steuerte hinaus aufs offene Meer und bescherte James so einige Abenteuer.

Wenn ihr die Geschichte(n)-Sammlung (ja es folgen weitere Kurz-Geschichten, denn ich liebe die Kürze), unterwegs lesen möchtet, könnt ihr sie auch über die APP von “Wattpad” über euer Smartphone lesen und –> HIER <– abrufen!

 

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Buchcover/Postkarte “Forever – Over”

Das nachfolgende Foto erstellte ich spontan bei einer gedanklichen Wortspielerei. Es kann als Postkarte, Buchcover oder einfach so verwendet werden.

 

Dieses Buchcover und weitere findet ihr auch in meinem Flickr-Album “Bookcover”. Ich selbst habe noch keine Geschichte zu diesem Buchcover geschrieben. Aber vielleicht habt ihr ja eine Geschichte, die wunderbar zu einem diesem Cover passt. Ihr dürft es euch “klauen”, wenn ihr mich zuvor diesbezüglich kontaktiert und informiert. Bitte erwähnt mich, Alexondra Cooper, als Gestalterin für die Buchcover. Dankeschön!

 

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