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[Rezension] Cassandra Clare „Lord of Shadows – Die dunklen Mächte“

Lord of ShadowsZu viele chaotische Beziehungsdramen

Malcolm Fade ist tot. Die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian wird vertuscht, in dem Emma eine Beziehung mit Mark vortäuscht. Jedoch ist die Situation mit Julian recht angespannt. Auch bahnt sich etwas zwischen Mark und Christina an. Und die Feen schmieden hinterhältige Pläne.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bekamen in diesem Band deutlich mehr Tiefe, so dass ich ihre Handlungen besser verstehen und nachvollziehen konnte. Mark mag ich wie im ersten Band noch immer am Liebsten J Ebenso freute ich mich ganz besonders über Magnus und Alec, Clary und Jace, die hier ihren Auftritt in kurzen Szenen hatten. Ich habe mich gefreut, dass Kit endlich akzeptiert hat, dass er ein Nephilim ist und sich mit Ty und Livvy gut versteht. Dennoch bringt gerade diese Freundschaft die drei Kids ein ums andere Mal in Gefahr. Gespannt habe ich das geheimnisvolle Treiben der lichten und dunklen Feen verfolgt, bin aber noch nicht ganz hinter ihre dunklen Pläne gestiegen, weshalb ich mich auf den 3. Band freue.

Der Plot war weniger actionreich, dafür aber umso emotionaler als der erste Band. Mich hat das ewige hin und her zwischen den jeweiligen Paaren nach einer Weile nur noch genervt. Besonders die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian. Das war das reinste Gefühlschaos. Leider wurden in diesem 2. Band die meisten Probleme aus dem ersten Band nicht gelöst, weshalb ich auf den 3. Band hoffe. Dafür drehte sich die Geschichte vielmehr um die Charaktere, deren Entwicklung und Reife, ihre Beziehungen untereinander. Manches war dann aber doch etwas zu viel, zu dramatisch und zu kitschig. Vergangenheiten wurden ebenfalls auch aufgearbeitet, was ich als gut empfand und man als Leser mehr über die Hintergründe mancher Handlungen erfuhr. Neue Freundschaften wurden geknüpft, was mich sehr freute, andere zerbrachen.

Einige Abschnitte konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da die Erklärung dafür fehlte. Ich hoffe, wir erfahren darüber mehr im Folgeband.

Am Ende dieses Buches gab es einen fiesen Cliffhanger, der einem das Warten auf den 3. Band nicht gerade erleichtert. Zu viele Fragen sind offen, zu viele Dinge sind geschehen, die ich gern gelöst wissen möchte bzw. die mein Herz bluten ließen. Ich kann die VÖ des Folgebandes deshalb kaum erwarten!

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein und erlebt sagenhafte Abenteuer mit den Protagonisten, beinahe so als wäre man selbst direkt vor Ort. In den Kapiteln wechseln manchmal die Sichtweisen, so dass man schnell umdenken muss, was ein wenig den Lesefluss stört.

Kritikpunkte:

– Es gab einfach zu viele Beziehungsdramen, Dreiecksbeziehungen, Parabatei-Drama, sexuelle Orientierungen etc. Das wirkte alles zu konstruiert auf mich.

– Meiner Meinung nach zu viele Handlungsstränge gleichzeitig, so dass man ggf. schnell den Überblick verliert.

Das Cover passt optisch gut zu seinem Vorgänger. Es ist dunkel gehalten und zeigt die düstere Seite der Schattenjäger, bei denen man den Eindruck gewinnt, dass sie immer mehr in die Tiefe stürzen.

Fazit:

In diesem zweiten Band gab es so viel Spannung, Ereignisse und (teils verbotene) Beziehungsdramen, dass es teilweise etwas überladen wirkt. Aber es gab auch viele schöne Momente, Augenblicke, die ich gern beim Lesen genossen habe und gern ein weiteres Mal in diese Szenen abtauchen möchte. Ich sage nur: Mondpfad, wilde Jagd und Feenreigen. Das war toll und wunderbar bildhaft beschrieben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Dennoch hätte ich mehr von diesem Folgeband erwartet und deutlich weniger Gefühlschaos und nervige Dreiecksbeziehungen.

Alles in allem ist es eine gute Fortsetzung, der ich gute 4 von 5 Punkten vergebe.

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Verfasst von - 13. Dezember 2017 in Allgemein, Fantasy, Jugendbuch

 

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Shadowhunter Monopoly

Wie ihr sicherlich wisst, bin ich ja ein riesengroßer Shadowhunter-Fan dank Cassandra Clare und ihrer tollen Buchreihe – begonnen mit „Chroniken der Unterwelt“ und dem dazugehörigen Film und der aktuell bei Netflix laufenden Serie „Shadowhunters“. Tja … irgendwie bin ich gerade am Basteln meines Harry Potter Monopoly und kam auf die Idee mal zu kucken, ob es denn auch für Shadowhunters ein Monopoly-Spiel gibt. Nein. Gibt es nicht. Also gesucht, wer schon eins gebastelt hat und siehe da, ich wurde fündig.

Schaut euch dieses Shadowhunter-Monopoly mal an! Geil, oder?!

Da ich gerade die Geldscheine – ich habe mich zum Glück für die neutrale Variante der Geldscheine entschieden – ausschneide, kam mir der Gedanke, dass ich doch 2 Monopoly-Spiele in eins packen kann. Heißt: Ich klebe auf die eine Seite Harry Potter Monopoly und auf die Rückseite des Spielbretts klebe ich einfach mein selbstgemaltes Shadowhunter-Monopoly drauf (was ich noch malen muss). Aber die Idee ist geboren und ich finde es genial! Denn je nach Lust und Laune, kann ich mal HP spielen oder mal Shadowhunters! Dafür wende ich einfach das Spielbrett.

Die Geldscheine sind auch fast vollständig ausgeschnitten. Ich muss nur noch die Spielkarten für Harry Potter ausschneiden und die erste Seite des Spielbretts fertig machen. Dann kann ich mit Shadowhunters anfangen ❤ 🙂  Ich will mein Shadowhunters-Brett aber mit viel mehr Runen versehen, da ich die besonders toll finde! ❤ Vielleicht füge ich noch ein paar Bilder der Charaktere oder Gebäude aus der TV-Serie/dem Film mit ein?! Mal überraschen lassen. Wenn ich fertig bin, zeige ich es euch hier auf jeden Fall. Als Würfel stelle ich mir für die Shadowhunters natürlich grün/neongrüne oder leuchtend blaue durchsichtige Würfel vor – so wie Magie von Magnus Bane … Ich hoffe, ich bekomme solche Würfel auch…

Wie findet ihr die Idee?

 

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Chroniken der Unterwelt – Handyklingelton

Erinnert ihr euch noch an den nervigen Handyklingelton von Clary in der Gasse als sie Jace fragt, was das Runensymbol bedeutet, welches sie zeichnet und er sagt: „Geh ran. Es könnte dein Freund sein. Es nervt!“

Wollt ihr diesen Klingelton endlich finden und haben? Dann schaut mal hier:

Das ist der Iphone-Xylophone -Klingelton.

 

 
 

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[Rezension] Cassandra Clare & Holly Black “Magisterium: Der Weg ins Labyrinth”

Magisterium-CoverZähflüssiger Auftakt einer 5-teiligen magischen Buchreihe!

Geplagt mit einem lahmenden schmerzenden Bein hinkt der 12-jährige Callum Hunt durch sein ödes magiefreies Leben und ist nicht wirklich beliebt in seiner Schule. Das ändert sich jedoch komplett, als er trotz megaschlechter Ergebnisse bei der magischen Prüfung und gegen den Willen seines Vaters von Master Rufus in die unterirdische Zauberschule des Magisteriums aufgenommen wird und dort Freunde kennenlernt und sich Wissen über die Magie und Zauberkunst auf verschiedenste Weise aneignet. Callum ist selbst nicht mit Harry Potter vergleichbar, da er das völlige Gegenteil von Harry ist. Callum ist körperlich behindert, ist nicht der Auserwählte und schon gar kein Held und will auch gar kein Held sein. Er will einfach durch die Prüfungen rasseln und nach Hause zu seinem Vater zurückkehren. Doch aus irgendeinem Grund ist er besser als gedacht. So bleibt er in der magischen Schule und gerät im Magisterium in einen epischen Kampf zwischen den guten Magiern und dessen Gegnern den Anhängern des „Feindes des Todes“. Er findet Freunde (Tamara und Aaron), lernt aber ebenso seine Feinde kennen und weiß schlussendlich selbst nicht genau, wohin er gehört – Gut oder Böse?

Auch ist die Zauberschule kein magisches Schloss, sondern vielmehr ein unterirdisches Labyrinth, über welches Callum mehr gruslige Geschichten von seinem Vater gehört hat als ihm eigentlich lieb ist. Und weil gerade alle glauben, dass Call es nicht schafft, den Abschluss der 1. Prüfung der Eisenschüler zu bestehen, kämpft Call um so mehr und versetzt alle ins Staunen.

Ich war sehr gespannt auf dieses Werk, da ich die Werke von Cassandra Clare bereits lieben lernte und das Buchcover sehr faszinierend finde. Auch der Klappentext sprach mich an, weshalb ich hohe Erwartungen an die Geschichte stellte. Ich wurde ein wenig enttäuscht, da es zu viele anfängliche Parallelen zu den Harry Potter-Romanen gibt. Dennoch gab es viel Potenzial in diesem Werk, was jedoch durch einige langweilige Szenen verschenkt wurde. Ich vermisste die sprichwörtliche Spannung an diesem Werk, die mich begeistert und voller Neugier weiterlesen lässt ohne das Buch aus der Hand zu legen.

Die einzige Figur, die mich in diesem Jugendroman wirklich begeisterte, war der kleine Chaos-Wolf Mordor, den Call heimlich ins Magisterium schmuggelte. Dieser kleine Wolf hatte es mir vom ersten Moment an angetan, im Gegensatz zu den Hauptcharakteren um Callum, Tamara und Aaron, etc. Ich bin mit den Figuren einfach nicht warm geworden. Vielleicht lag es daran, dass den Charakteren zu wenig Raum für ihre Entwicklung gegeben wurde?!

Was ich nicht so recht nachvollziehen konnte ist die Frage, wieso Callums Vater mit Call zu der magischen Aufnahmeprüfung gleich zu Beginn des Buches fährt, wenn er gar nicht will, dass Call in diese Schule aufgenommen wird und zuvor alles daran gesetzt hatte, Call einzutrichtern, dass er in der Prüfung versagen sollte. Wieso ist er dann überhaupt dorthin gefahren? Und wieso sind die beiden Briefe an Call so merkwürdig verfasst? Einmal unterzeichnet sein Vater mit seinem vollständigen Namen, dann schreibt er beim nächsten Mal „Dad“ darunter. Wieso das?

Das Buch wirft immer neue Fragen auf, so dass ich hoffe, dass sie in den nachfolgenden Werken dieser 5-teiligen Buchreihe beantwortet werden.

Fasziniert bin ich vom Buchcover mit seinen geschwungenen Ornamenten auf schwarzem Hintergrund und seinem kupferfarbenes Ambigramm (Schriftzug), der selbst dann noch genau gleich aussieht, wenn man das Buch auf den Kopf stellt. Einfach genial! Ebenso schön finde ich den kupferfarbenen Schnitt an den Seiten, der dieses Buch zu einem edlen Hinkucker im Buchregal macht!

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und einfach gehalten, die Orte werden anschaulich und bildhaft dargestellt, was jedoch bei den Charakteren fehlte.

Fazit:

Dieses Werk enthält viel Potenzial, wovon so einiges leider verschenkt wurde und die Story mehr oder weniger langweilig dahinplätschert und viele Fragen offen lässt. Auch sind einige Parallelen zu den Harry Potter-Romanen erkennbar. Doch Cassandra Clare und Holly Black haben hier noch rechtzeitig die Kurve bekommen und Callum Hunt seinen ganz eigenen Weg gehen lassen, so dass es nicht zu einem billigen Abklatsch von Harry Potter wird.

Wegen des coolen Buchcovers und der doch ausbaufähigen Geschichte vergebe ich 3 / 5 Punkten und hoffe, dass die nachfolgenden Bände viel mehr Spannung beinhalten und ihr Potenzial richtig ausschöpfen!

3

 

 

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