RSS

Archiv der Kategorie: Allgemein

[Rezension] Jess A. Loup „Im Bann der Magie – Druidenmädchen (Band 2)“

imbannGelungenes Finale der Dilogie

Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wartete ich sehnsüchtig auf Band 2 und war überglücklich, als ich ihn endlich in den Händen hielt.

Ich konnte problemlos in die Geschichte eintauchen, da sie nahtlos an den ersten Band anknüpft, den ich kurz vorher erst beendet hatte, und versank nach nur wenigen Seiten wieder in die Geschichte um Eliza und Grimshaw. Die Spannung ist auch direkt spürbar, denn Eliza muss sich am Hof nach ihrer Ankunft sofort beweisen und kommt immer mehr Geheimnissen auf die Spur. Es gibt neue und alt bekannte Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Manchen kann man vertrauen, anderen besser nicht. Doch das muss man erst einmal herausfinden.

Elizas Charakter ist in diesem Band noch mehr gewachsen … an Stärke und Persönlichkeit. Ich mochte sie bereits im ersten Band, aber hier wuchs ich gleich mit ihr. Sie strahlt etwas ganz besonderes für mich aus, das schätze ich sehr.

Grimshaw war sehr geheimnisvoll und irgendwie wenig vertrauenswürdig, da ich nicht wusste, was er genau vorhatte. Ich wollte ihm trauen, aber irgendwie gelang es mir nicht. Ich dachte immer wieder, dass er Eliza verraten würde.

Was mir in diesem Band ein wenig zu kurz kam, war die Liebesgeschichte, die im Klappentext erwähnt wurde. Ich hatte immer gehofft, mehr davon zu lesen, doch es wurde recht flach gehalten, was ich sehr schade finde. Dafür fand ich die erschaffene Welt sehr gelungen. Sie war faszinierend, mysteriös, gefährlich und facettenreich, dass ich letztendlich traurig war, als ich ans Ende der Geschichte gelangte.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, verständlich und leicht zu lesen. So fiel es mir leicht, ein weiteres Kapitel und noch eins zu lesen, obwohl ich eigentlich ins Bett schlafen gehen wollte. Ich mag die Story und das Setting sehr und fühlte mich in der Geschichte einer anderen Welt aufgehoben. Einige Fragen aus Band 1 wurden endlich beantwortet, so dass ich manche Handlungen nun besser verstand. Interessant fand ich, dass aus Feinden Freunde wurden und sie für die gute Sache gemeinsam kämpften. Das hatte ich so nicht erwartet.

Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Band und macht sich im Bücherregal wunderbar.

Fazit:

„Im Bann der Magie – Druidenmädchen“ ist ein gelungenes Finale der Dilogie mit allem was das Herz begehrt: Mystery, Fantasie, einem Hauch von Liebe, Vertrauen, Verrat, History, Charakterstärke, Magie … und London natürlich *g* Ich mag die Stadt einfach total gern. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

 

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 25. September 2018 in Allgemein, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

[Rezension] Connie Glynn „Prinzessin undercover – Geheimnisse“

prucGelungener Auftakt

Eine Prinzessin, die keine sein will, und ein Mädchen, dass eine Prinzessin sein möchte, treffen in einem Internat aufeinander und geraten in Gefahr. Diese Idee hat mir sehr gefallen, vor allem durch die märchenhaften Einflüsse im Buch.

Ich mochte Lottie gleich von Beginn an. Sie hat ein gutes Herz und ist eine Kämpferin, wenn auch ein wenig zu sehr auf Märchen, Prinzessinnen und Märchenprinzen fixiert und ein wenig zu naiv und blauäugig. Aber dennoch ist sie ein liebenswerter Herzmensch, so dass ich mich nicht wundere, dass Ellie sie mochte.

Ellie ist das ganze Gegenteil von Lottie. Aufmüpfig, risikobereit, unabhängig. Ich musste anfangs erst einmal mit ihr warm werden, aber nach einer Weile verstand ich, wieso Lottie ihre Zimmergenossin sehr mag. Die beiden gehören als Team einfach zusammen, denn nur so meistern sie alles.

Die tiefe Freundschaft und das innige Vertrauen der beiden zueinander hat mich beeindruckt und auch ein wenig überrascht, da sie sich doch eigentlich erst an ihrem ersten Tag im Internat kennenlernten.

Jamie war für mich ein riesiges Geheimnis und ich wusste nie, ob man ihm trauen konnte oder nicht, weil man nicht wirklich viel über ihn erfuhr. Ähnlich ging es mir mit Anastasia, Saskia, Lola, Micky, Raphael etc. Sie tauchten plötzlich auf und waren manchmal auch wieder urplötzlich verschwunden und ich dachte, dass sie irgendwelche Geheimgänge kennen würden oder magisch begabt wären, da man über sie auch nicht wirklich viel erfuhr, was ich sehr schade fand. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Die Kapitel sind angenehm kurz, so dass man schnell in Verlegenheit kommt, schnell noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Nur um festzustellen, dass man fast das ganze Buch durchgelesen hat. Vielleicht lag das u. a. auch an dem gut ausgearbeiteten Handlungsbogen, dessen Spannung zum Ende hin immer mehr zunahm.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und ich fand mich schnell in die Geschichte ein. Das Spannungslevel nimmt nach und nach immer mehr zu und die Zahl der Verdächtigen steigt stetig an, so dass man gar nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann. Ich mochte es sehr, dass immer wieder kleinere Anspielungen auf verschiedene Märchen gab und, dass das Internat sehr an Hogwarts aus Harry Potter erinnerte (Schule, teils altmodische Fächer und Vereine, etc.). Trotz allem gibt es keine echte Magie wie in Hogwarts, aber dennoch ist dieses Internat etwas ganz besonderes. Eher ist es eine Art Detektiv-Geschichte, da Ellie, Lottie und Jamie herausfinden müssen, wer die Prinzessin aus dem Weg räumen will, da es viele Verdächtige gibt.

Ich mag das Motto von Lottie sehr, dass sie von ihrer Mutter mit auf ihren Lebensweg bekommen hat: “ Sei freundlich, sei mutig und gib niemals auf!“ (Im Buch S. 27)

Das Cover hat mich magisch angezogen, denn ich mag die violett-blauen Farben sehr gern, die alles magisch und geheimnisvoll erscheinen lassen. Es ähnelt auch dem englischen Cover sehr, was ich gut heiße.

Fazit:

Mir hat „Prinzessin undercover – Geheimnisse (Bd. 1“ aufgrund seines angenehmen Schreibstils und den Einflüssen von Märchen und Harry Potter sowie den Thematiken Mut, Vertrauen und Freundschaft sehr gut gefallen. Spannung und Humor waren ebenso vorhanden wie Geheimnisse und Rätsel. Deshalb kann ich guten Herzens 4 von 5 Punkten vergeben.

Ich bin schon sehr auf den 2. Band gespannt, der in deutsch leider erst 2019 erscheinen wird …

 

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 16. September 2018 in Allgemein, Jugendbuch, Märchen, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

[Rezension] Markus Egert, Frank Thadeusz – Ein Keim kommt selten allein

VS_9783864930683-Egert-Thadeusz-Ein-Keim-kommt-selten-allein_U1.Faszinierend und lehrreich!

Das Cover finde ich witzig und hat mich sofort angesprochen. Es macht neugierig, genau wie der Klappentext.

Dank der Leseprobe auf Vorablesen.de bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden und war neugierig, wie der Autor dem Leser Keime, Bakterien & Co. näher bringen will ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Ich muss sagen: Es ist gut gelungen. Denn neben einigen lehrreichen Informationen tauchen immer wieder kleine humorvolle Anekdoten auf, die den doch informativen Lesestoff auflockern und zum Schmunzeln animieren.

Als Leser wird man in die Welt der Mikroben eingeführt und erfährt so einiges Faszinierendes aus dieser winzigen und doch riesigen bedeutenden Welt. Ja, man erfährt sogar ein wenig aus der Geschichte der Menschen. Ich sage nur Robert Koch. Das fasziniert mich alles sehr und ich würde gern mehr erfahren und tiefer in dieses Buch eintauchen. Immerhin ist es wichtig zu wissen, welche die guten und welche die bösen Mikroben sind und wie man die Bösen ggf. bekämpfen kann. Das wird hier mit viel Witz und Humor lehrreich erklärt, so dass sicherlich jung und alt ihren Spaß an dieser neuen Art von Biologie haben werden. Ich jedenfalls bin begeistert und fasziniert! 🙂

Ich erfuhr so einiges Unbekanntes über Keime, was meine Einstellung zu diesen winzigen Mikroorganismen ein wenig ändert, inkl. meinem Verhalten und Denken. Auch werden u. a. die Top 10 der bösesten Keime aufgestellt und näher erläutert, erklärt, wo sich die meisten Keime befinden, wie sie entstehen, sich vermehren und resistent werden, Hygienetipps etc. Besonders gefallen haben mir die witzigen Kapitelüberschriften, die ein Lächeln in mein Gesicht zauberten. Toll fand ich ebenfalls die bildlichen Zeichnungen von Mikroben, wie man sie aus dem Biologie-Unterricht kennt. Das hat mich ein wenig in der Zeit zurückversetzt. In einigen Kapiteln sind auch Textboxen mit den wichtigsten Informationen zu finden, was ich sehr hilfreich empfinde.

Der Schreibstil des Autoren Markus Egert ist leicht, flüssig, informativ und humorvoll, so dass ich schon nach den ersten Seiten öfter am Schmunzeln war. Ich mag diese Art zu schreiben sehr gern.

Fazit:

Trotz der doch eher trockenen Thematik, die mit viel Humor, Spannung und anschaulichen Beispielen rübergebracht wurde, sehe dank dieses Sachbuches die Welt der Keime nun mit etwas anderen Augen und werde mir die hilfreichen Tipps und Informationen zu Herzen nehmen. Ich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, weil man hier wirklich so einiges erfährt, dass man weder im Schulunterricht noch sonst wo erfährt. Deshalb absolute Kaufempfehlung!

Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 10. September 2018 in Allgemein, Buchtipp, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

[Rezension] David M. Barnett „Miss Gladys und ihr Astronaut“

missgladysHerzerwärmend und humorvoll

Die Story ist gespickt mit einer Vielzahl von Ereignissen, beginnend mit dem Drama der Familie Major und dem Jungen, der anfängt die Menschen zu hassen. Gepaart wird dies mit der Geschichte der Familie Ormerod (der Demenz von Gladys, dem Verlust der Mutter, dem Knast-Vater, Mobbing, Alter, Trauer, verpasste Chancen, Belastung eines Teenagers, Freundschaft, Zusammenhalt, etc.) Also alles in allem teilweise sehr schwer lastende Themen, die aber alle dank des humorvollen und leichten Schreibstils weniger dramatisch wirken und trotzdem zum Nachdenken anregen.

Ellie mochte ich gleich zu Anfang, da sie eine intelligente junge und starke Frau ist, die ihre Familie eisern zusammenhält und versucht, alles irgendwie möglich zu machen und sich dabei selbst fast aufgibt. Delil mochte ich auch sehr gern, er ist ein cooler Typ und ein super Freund. So einen sollte jeder haben! Von ihm hätte ich gern noch ein bisschen mehr lesen wollen, aber er spielte leider nur eine Nebenrolle, wenn auch eine sehr gute! James und Gladys … ja… Gladys, ein wenig verrückt und chaotisch und doch echt liebenswert und ihr Enkel James ebenso liebenswert und manchmal eine kleine Heulsuse, wenn etwas nicht so lief, wie er es geplant hatte. Und trotzdem mag ich die Familie Ormerod sehr gern, weil alle perfekt auf ihre Art und Weise zusammenpassen.

Und Thomas Major alias Major Tom: Er machte in diesem Buch die wohl größte Veränderung durch. Anfangs war er noch total mürrisch und unausstehlich, auch wenn seine Witze echt cool waren und mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachten. Am Ende wurde er weicher, menschlicher, liebenswerter und freundlicher … Irgendwie mochte ich diesen mürrischen Kerl gern, der seine Ängste überwand und letztendlich doch Freunde gefunden hat, wenn auch Meilenweit entfernt auf der Erde. Irgendwie habe ich dank Thomas Major nun Lust, mir Musik von David Bowie anzuhören 😉

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig und ich fand mich problemlos in die Geschichte hinein. Geschrieben ist in Präsens aus mehreren Sichtweisen (Gladys, Thomas Major, Ellie, James) und die Kapitel sind angenehm kurz bis mittellang, so dass man schnell mal „noch ein Kapitel“ liest und dann noch eins, weil die Spannung ansteigt. Einige Szenen sind witzig und gut durchdacht, andere hingegen hervorsehbar, was aber meinen Lesefluss nicht störte. Man erfährt auch einiges über Chemie, was mir sehr gefallen hat. Spannend fand ich auch, dass ein Drama das nächste jagte, auch wenn es ein wenig übertrieben war und so viel Unglück real nicht auf einmal auf einen einprasseln. Über die Hauptfiguren erfährt man  – teilweise auch in Rückblenden – ihre Stärken und Schwächen, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen und Träume, was sie für mich noch echter wirken lässt.

Der englische Titel „Calling Major Tom“ fand ich viel passender zum Buch als den deutschen Titel. Schließlich telefoniert Thomas Major nicht nur mit Gladys, sondern auch viel mit James und Ellie.

Das Cover ist faszinierend. Es zeigt einen Astronauten in einer Teetasse, der eine Fahne festhält und irgendwo hineinstecken will. Umringt ist alles vom unendlichen Weltall. Irgendwie wirkt es ein wenig kitschig und doch witzig auf mich. Die Farben und der Astronaut in der Teetasse haben mich neugierig auf das Buch gemacht.

Fazit:

„Miss Gladys und ihr Astronaut“ ist eine wundervolle, herzerwärmende und leichte Unterhaltungslektüre für zwischendurch mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, die man zum Entspannen nutzen kann trotz all ihrer kleinen und größeren Dramen. Denn die Geschichte lädt zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkte.

 

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

[Rezension] Groh Redaktionsteam (Fanny Lesage Anne-Sophie Lesage Marie Bretin) – Ich will die Heldin meines Lebens sein

ichwilldieheldinmeineslebensseinGute Ansätze, aber größtenteils enttäuschend

Die Aufmachung des Eintragbuches ist farbenfroh, inspirierend und stimmungshebend fröhlich. Die verschiedenen Schriftarten und Illustrationen sind erfrischend und geben Hoffnung und Kraft.

Dieses Buch bietet 52 Ziele in 52 Wochen inklusive Ratschläge und Erfahrungsberichte und Aufgaben an den jeweiligen Leser. Gegliedert ist das Buch in die Kategorien: Selbstvertrauen, Loslassen, Zufriedenheit, Selbstüberwindung und Bewusstsein.

Ich fand einige Aufgaben nicht nachvollziehbar bzw. nicht bis zum Schluss durchdacht, manche Fragen (auch schon den ersten Test) konnte ich überhaupt nicht beantworten, weil absolut nichts auf mich zutraf,  was ich sehr schade finde und mir den anfangs erhofften Schwung beim Lesen nahm. Dabei hatte ich gehofft, dass die vielen Köpfe, die dieses Buch erarbeitet haben, mehr hinterfragen und tiefer gehen. Einige Aufgaben waren sogar so simpel und gehören zu meinem normalen Lebensalltag (z. B. eine Postkarte/einen Brief schreiben oder Blumen verschenken), dass ich auflachen musste vor Enttäuschung. Ich hätte mir hier echt mehr gewünscht. Denn Briefe schreibe ich sowieso mit meinen Brieffreunden. Also warum dann noch einen fiktiven Brief schreiben? Der Grundgedanke ist mir zwar klar: Schenke jemandem Freude/Aufmerksamkeit, um dich selbst zu freuen – aber das sind doch Standard-Aufgaben des normalen Lebens! An anderen Stellen hätte ich mir einige Beispiele gewünscht, um zu erfahren, worauf die Autoren hinaus wollen. So saß ich vor einer leeren Seite und wusste nicht, was von mir als Leser/Eintrager erwartet wurde. Und nicht jeder kennt alle hier aufgelisteten „alten“ Filme und Musiktitel – hier fühlte ich mich gezwungen, die Filme nachzuschauen bzw. die Musikstücke nachzuhören, um zu verstehen, was mir die Autoren damit sagen wollen, da ich scheinbar aus einer jüngeren Generation als die Autoren stamme. Ein wenig sinnlos fand ich die Liste zum Aufräumen. Wieso soll ich mir eine Liste erstellen, was ich alles aufräumen will? Besser wäre es doch, wenn ich gleich mit dem Aufräumen beginne anstatt über einer Liste zum Aufräumen zu grübeln und diese zu erstellen.

Die digitale Auszeit fand ich eine gute Idee für Leute, die permanent an ihren Smartphones & Tablets in den Socialmedia-Netzwerken unterwegs sind. Für mich stellt das allerdings keine große Herausforderung dar, da ich von selbst öfter mal in den Flugmodus schalte, um für eine kleine Auszeit zu sorgen und mehr Zeit für andere schönere und wichtigere Dinge hat!

Zum Thema Meditation hätte ich gern mehr erfahren, stattdessen erfahre ich als Leser in dieser Rubrik, dass ich das Duschen genießen soll… Was hat das bitte mit Meditation zu tun? Weiter hinten im Buch heißt es, dass man nur 2 (!) Minuten meditieren soll – ehrlich gesagt, bringen 2 Minuten rein gar nichts! 10 Minuten Meditation täglich sind das Minimum, um sich vom Alltag auszuklinken und zu erholen.

Was ich allerdings aufgreifen werde – zwecks Motivation – ist das Tagebuch der Triumphe und der Dankbarkeit, man kann beides sicherlich auch mit dem eigentlichen Tagebuch verbinden. Und den Brief an mein zukünftiges Ich in 3 Jahren. Allerdings würde ich den vorgedruckten Brief nicht nutzen, sondern meine eigenen Worte wählen, das macht es individueller.

Fazit:

Die Aufmachung ist farbenfroh und stimmungshebend, vom Inhalt hatte ich mir allerdings deutlich mehr versprochen. Die Aufgaben darin schwächeln allerdings und sind nicht wirklich tiefgründig durchdacht, wie ich erhofft hatte. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass sich das Buch nur an ältere Leser/innen bzw. Mütter widmet aufgrund der Beispiele, Filme, Songs und Abkürzungen, die ich nicht verstand.

Ich kann das Buch selbst nicht wirklich nutzen, da ich die meisten Aufgaben eh schon seit Jahren in meinen Alltag einbaue und aufmerksam bin – mir gegenüber und anderen. Vielleicht wäre es eine tolle Geschenkidee für diejenigen, die ihr Leben weniger achtsam verbringen und weniger schätzen?!

Was hat mir dieses Buch gebracht?

Mir ist während des Lesens bewusst geworden, dass ich einen guten Mittelweg zwischen Social Media und Alltagsstress und Erholungspausen gefunden hatte noch ehe ich dieses Buch in die Finger bekam. Also werde ich nur ein zwei Dinge aus diesem Buch aufgreifen und ansonsten genauso weitermachen wie bisher.

Ich vergebe 3 Punkte für dieses Eintragbuch, da es einerseits inspirierend und mutmachend ist, andererseits an vielen Stellen schwächelt, die Beiträge meist nur oberflächlich angekratzt wurden und ich einfach mehr erwartet hatte.

 

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 30. August 2018 in Allgemein, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , ,

[Rezension] Rainer Wekwerth – Familie Sargnagel

fam.sargnagelGroßartig und spannend bis zum Schluss

Ich fand mich aufgrund der leichten und flüssigen Erzählweise in 3. Person schnell in die Geschichte um die ungleichen Zwillingsgeschwister Verena (Vampir) und Ben (Werwolf) und deren Eltern Lydia (Vampir) und Werner (Werwolf) hinein. Anfangs erfahren wir mehr über die Familie Wolf (=Sargnagel) und den Grund über ihr normales Sozialverhalten, um nicht unter den Menschen aufzufallen … ja bis die van Helsings gegenüber einziehen und das Drama seinen Lauf nimmt und somit die Spannung ansteigt. Hin und wieder gibt es kurze Einblicke in das Liebesleben von Verena und in die Familiengeschichte in Bezug auf die van Helsings, was ich sehr gut fand, um die Angst der Familie Wolf besser zu verstehen. Denn die van Helsings ziehen mit all ihren grauenhaften Folterwaffen um!

 

Die Beziehung zwischen Verena und Ben fand ich super dargestellt, wie in einer echten Familie. Gezanke, Streitereien und Zusammenhalt. Genau das macht Geschwisterliebe aus. Die beiden wagen sich auch sehr weit vor, sind mutiger als ihre Eltern und führen die Geschichte in diesem Buch. Ich mag die beiden sehr gern, besonders Verena, die …. Nein, das müsst ihr schon selbst herausfinden, ich will schließlich nicht spoilern.

Die Enthaarungsszene samt Gedanken und die Vampirzahnarztszene fand ich super. Ich werde ab jetzt immer an diese Geschichte denken, wenn ich zu einem Zahnarzt gehe und mich fragen, ob mein Zahnarzt auch ein Vampir ist 😉

Am coolsten fand ich den dicken Kater Schrödinger, der zwar absolut mit der ganzen Geschichte nichts zu tun hat, aber immer für einen Lacher zwischendurch sorgte.

Gern hätte ich noch ein wenig mehr über Ludwig und seine Eltern erfahren und was es mit den Trainingsstunden auf sich hat, aber da war die Geschichte leider schon aus… Schade.

 

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, die Handlungen sind logisch aufgebaut und erklärt, so dass sie auch Kinder und Jugendliche problemlos nachvollziehen können.

Die Kapitel sind angenehm kurz und man kommt schnell in Verlegenheit nur noch eins und noch ein Kapitel zu lesen. Toll fand ich die Wendungen in der Geschichte, die ich teilweise so gar nicht erwartet hatte. Sie sind teilweise waghalsig, mutig und auch sehr spontan und verrückt und gleichzeitig gut gemeistert. Das hat mir gefallen.

 

Das Buchcover hatte mich magisch angezogen, ebenso der Titel des Romans, so dass ich mehr darüber erfahren wollte. Schließlich geht es um Vampire, Werwölfe und van Helsings Nachkommen! Das ist schon allein gruslig und spannend genug. Alles passt perfekt zusammen und macht neugierig auf den Buchinhalt.

Die Illustrationen innerhalb der Geschichte zeigen den Kater Schrödinger – im Wachzustand – eine Seltenheit! Mal sieht man den gesamten Kater, mal nur den Schwanz oder eine Pfote von ihm am unteren Bildrand in schwarz-weiß.

 

Fazit:

Familie Sargnagel ist ein tolles Kinder- und Jugendbuch über Vampire, Werwölfe und Monsterjäger, das flüssig geschrieben ist und eine Menge spannende und witzige Unterhaltung bietet. Deshalb vergebe ich gute 4,5 Punkte von 5 Punkten.

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 28. August 2018 in Allgemein, Jugendbuch, Rezensionen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

„Tiergeister AG – Achtung, gruslig“ (Band 1)

tiergeisterEinfach bezaubernd gruslig!

Das Cover hat mich magisch angezogen, weil es einerseits einen leicht verängstigten Hund vor einem dunklen Wald auf Schattenwesen darstellt und andererseits ein wenig gruslig wirkt. Genau das hat mich angesprochen … und auch der Titel sowie der spannende Klappentext.

Die Geschichte von Barbara Iland-Olschewski ist wunderschön leicht und kindgerecht geschrieben, so dass man sich gleich in der Geschichte wohlfühlt und gern miterleben möchte, was Arik und seine Geistertier-Freunde in Spuk Ekelburg erleben. Die Kapitel sind schön kurz und jeweils mit einem grusligen Titel sowie kleinen Illustrationen versehen, was mir gefallen hat. Manche Seiten wurden mit einem ganz großen Bild versehen, z. B. mit dem Schuldirektor, was man sich unbedingt ansehen sollte.

Arik tat mir anfangs sehr leid als er erkannte, dass er verstorben war und nicht mehr zurück zu seiner Familie darf. Aber dafür hat er viele neue tolle Freunde kennengelernt. Das finde ich wunderbar. Die Freunde sind mutig, helfen einander und echt, jeder von ihnen hat sein eigenes Leiden, aber genau das macht sie stärker und schweißt sie zusammen. Die Spuk-Schule finde ich toll, die Fächer klingen witzig und erinnern teilweise an Harry Potter.
Ich mag die Geschichte um den Geisterhund Arik, der mit seinen Freunden ein tolles Abenteuer erlebt und kam ein ums andere Mal ins Staunen, was sie alles in Schloss Ekelburg erlernen und welche Abenteuer sie erleben. Die Geister-Lehrer finde ich übrigens auch sehr witzig. Mehr verrate ich aber nicht, das müsst ihr schon selber lesen.

 

Das Cover und die Illustrationen im Buch sind toll gezeichnet und bringen die Stimmung der Geschichte sehr gut rüber. Die Farben von Cover und den Illustrationen harmonieren schön miteinander.

 

Fazit:

Die „Tiergeister AG – Achtung, gruslig“ ist ein wunderbares Buch für kleine und große Leser, das das Herz berührt und einem die Angst vor Tiergeistern auf eine wunderschöne Art nimmt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn der Rauhaardackel Arik, Chili, Honig, Tara und Plato machen Mut und schenken schöne Lesestunden. Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Band.

Von mir gibt es glatte 5 Punkte für dieses bezaubernde Werk!

 

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂

#tiergeisterag #achtunggruslig #rauhaardackel #spukschule #geisterschule #ekelburg #tiergeister #barbarailandolschewski #rezension #bibliomantik #kinderbuch #jugendbuch #hund #katze #traum

 

 

 

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,