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Archiv für den Monat September 2018

[Rezension] Jess A. Loup „Im Bann der Magie – Druidenmädchen (Band 2)“

imbannGelungenes Finale der Dilogie

Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wartete ich sehnsüchtig auf Band 2 und war überglücklich, als ich ihn endlich in den Händen hielt.

Ich konnte problemlos in die Geschichte eintauchen, da sie nahtlos an den ersten Band anknüpft, den ich kurz vorher erst beendet hatte, und versank nach nur wenigen Seiten wieder in die Geschichte um Eliza und Grimshaw. Die Spannung ist auch direkt spürbar, denn Eliza muss sich am Hof nach ihrer Ankunft sofort beweisen und kommt immer mehr Geheimnissen auf die Spur. Es gibt neue und alt bekannte Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Manchen kann man vertrauen, anderen besser nicht. Doch das muss man erst einmal herausfinden.

Elizas Charakter ist in diesem Band noch mehr gewachsen … an Stärke und Persönlichkeit. Ich mochte sie bereits im ersten Band, aber hier wuchs ich gleich mit ihr. Sie strahlt etwas ganz besonderes für mich aus, das schätze ich sehr.

Grimshaw war sehr geheimnisvoll und irgendwie wenig vertrauenswürdig, da ich nicht wusste, was er genau vorhatte. Ich wollte ihm trauen, aber irgendwie gelang es mir nicht. Ich dachte immer wieder, dass er Eliza verraten würde.

Was mir in diesem Band ein wenig zu kurz kam, war die Liebesgeschichte, die im Klappentext erwähnt wurde. Ich hatte immer gehofft, mehr davon zu lesen, doch es wurde recht flach gehalten, was ich sehr schade finde. Dafür fand ich die erschaffene Welt sehr gelungen. Sie war faszinierend, mysteriös, gefährlich und facettenreich, dass ich letztendlich traurig war, als ich ans Ende der Geschichte gelangte.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, verständlich und leicht zu lesen. So fiel es mir leicht, ein weiteres Kapitel und noch eins zu lesen, obwohl ich eigentlich ins Bett schlafen gehen wollte. Ich mag die Story und das Setting sehr und fühlte mich in der Geschichte einer anderen Welt aufgehoben. Einige Fragen aus Band 1 wurden endlich beantwortet, so dass ich manche Handlungen nun besser verstand. Interessant fand ich, dass aus Feinden Freunde wurden und sie für die gute Sache gemeinsam kämpften. Das hatte ich so nicht erwartet.

Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Band und macht sich im Bücherregal wunderbar.

Fazit:

„Im Bann der Magie – Druidenmädchen“ ist ein gelungenes Finale der Dilogie mit allem was das Herz begehrt: Mystery, Fantasie, einem Hauch von Liebe, Vertrauen, Verrat, History, Charakterstärke, Magie … und London natürlich *g* Ich mag die Stadt einfach total gern. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

 

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Verfasst von - 25. September 2018 in Allgemein, Rezensionen

 

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[Rezension] Connie Glynn „Prinzessin undercover – Geheimnisse“

prucGelungener Auftakt

Eine Prinzessin, die keine sein will, und ein Mädchen, dass eine Prinzessin sein möchte, treffen in einem Internat aufeinander und geraten in Gefahr. Diese Idee hat mir sehr gefallen, vor allem durch die märchenhaften Einflüsse im Buch.

Ich mochte Lottie gleich von Beginn an. Sie hat ein gutes Herz und ist eine Kämpferin, wenn auch ein wenig zu sehr auf Märchen, Prinzessinnen und Märchenprinzen fixiert und ein wenig zu naiv und blauäugig. Aber dennoch ist sie ein liebenswerter Herzmensch, so dass ich mich nicht wundere, dass Ellie sie mochte.

Ellie ist das ganze Gegenteil von Lottie. Aufmüpfig, risikobereit, unabhängig. Ich musste anfangs erst einmal mit ihr warm werden, aber nach einer Weile verstand ich, wieso Lottie ihre Zimmergenossin sehr mag. Die beiden gehören als Team einfach zusammen, denn nur so meistern sie alles.

Die tiefe Freundschaft und das innige Vertrauen der beiden zueinander hat mich beeindruckt und auch ein wenig überrascht, da sie sich doch eigentlich erst an ihrem ersten Tag im Internat kennenlernten.

Jamie war für mich ein riesiges Geheimnis und ich wusste nie, ob man ihm trauen konnte oder nicht, weil man nicht wirklich viel über ihn erfuhr. Ähnlich ging es mir mit Anastasia, Saskia, Lola, Micky, Raphael etc. Sie tauchten plötzlich auf und waren manchmal auch wieder urplötzlich verschwunden und ich dachte, dass sie irgendwelche Geheimgänge kennen würden oder magisch begabt wären, da man über sie auch nicht wirklich viel erfuhr, was ich sehr schade fand. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe gewünscht.

Die Kapitel sind angenehm kurz, so dass man schnell in Verlegenheit kommt, schnell noch ein weiteres Kapitel zu lesen. Nur um festzustellen, dass man fast das ganze Buch durchgelesen hat. Vielleicht lag das u. a. auch an dem gut ausgearbeiteten Handlungsbogen, dessen Spannung zum Ende hin immer mehr zunahm.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und ich fand mich schnell in die Geschichte ein. Das Spannungslevel nimmt nach und nach immer mehr zu und die Zahl der Verdächtigen steigt stetig an, so dass man gar nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann. Ich mochte es sehr, dass immer wieder kleinere Anspielungen auf verschiedene Märchen gab und, dass das Internat sehr an Hogwarts aus Harry Potter erinnerte (Schule, teils altmodische Fächer und Vereine, etc.). Trotz allem gibt es keine echte Magie wie in Hogwarts, aber dennoch ist dieses Internat etwas ganz besonderes. Eher ist es eine Art Detektiv-Geschichte, da Ellie, Lottie und Jamie herausfinden müssen, wer die Prinzessin aus dem Weg räumen will, da es viele Verdächtige gibt.

Ich mag das Motto von Lottie sehr, dass sie von ihrer Mutter mit auf ihren Lebensweg bekommen hat: “ Sei freundlich, sei mutig und gib niemals auf!“ (Im Buch S. 27)

Das Cover hat mich magisch angezogen, denn ich mag die violett-blauen Farben sehr gern, die alles magisch und geheimnisvoll erscheinen lassen. Es ähnelt auch dem englischen Cover sehr, was ich gut heiße.

Fazit:

Mir hat „Prinzessin undercover – Geheimnisse (Bd. 1“ aufgrund seines angenehmen Schreibstils und den Einflüssen von Märchen und Harry Potter sowie den Thematiken Mut, Vertrauen und Freundschaft sehr gut gefallen. Spannung und Humor waren ebenso vorhanden wie Geheimnisse und Rätsel. Deshalb kann ich guten Herzens 4 von 5 Punkten vergeben.

Ich bin schon sehr auf den 2. Band gespannt, der in deutsch leider erst 2019 erscheinen wird …

 

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Verfasst von - 16. September 2018 in Allgemein, Jugendbuch, Märchen, Rezensionen

 

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[Rezension] Markus Egert, Frank Thadeusz – Ein Keim kommt selten allein

VS_9783864930683-Egert-Thadeusz-Ein-Keim-kommt-selten-allein_U1.Faszinierend und lehrreich!

Das Cover finde ich witzig und hat mich sofort angesprochen. Es macht neugierig, genau wie der Klappentext.

Dank der Leseprobe auf Vorablesen.de bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden und war neugierig, wie der Autor dem Leser Keime, Bakterien & Co. näher bringen will ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Ich muss sagen: Es ist gut gelungen. Denn neben einigen lehrreichen Informationen tauchen immer wieder kleine humorvolle Anekdoten auf, die den doch informativen Lesestoff auflockern und zum Schmunzeln animieren.

Als Leser wird man in die Welt der Mikroben eingeführt und erfährt so einiges Faszinierendes aus dieser winzigen und doch riesigen bedeutenden Welt. Ja, man erfährt sogar ein wenig aus der Geschichte der Menschen. Ich sage nur Robert Koch. Das fasziniert mich alles sehr und ich würde gern mehr erfahren und tiefer in dieses Buch eintauchen. Immerhin ist es wichtig zu wissen, welche die guten und welche die bösen Mikroben sind und wie man die Bösen ggf. bekämpfen kann. Das wird hier mit viel Witz und Humor lehrreich erklärt, so dass sicherlich jung und alt ihren Spaß an dieser neuen Art von Biologie haben werden. Ich jedenfalls bin begeistert und fasziniert! 🙂

Ich erfuhr so einiges Unbekanntes über Keime, was meine Einstellung zu diesen winzigen Mikroorganismen ein wenig ändert, inkl. meinem Verhalten und Denken. Auch werden u. a. die Top 10 der bösesten Keime aufgestellt und näher erläutert, erklärt, wo sich die meisten Keime befinden, wie sie entstehen, sich vermehren und resistent werden, Hygienetipps etc. Besonders gefallen haben mir die witzigen Kapitelüberschriften, die ein Lächeln in mein Gesicht zauberten. Toll fand ich ebenfalls die bildlichen Zeichnungen von Mikroben, wie man sie aus dem Biologie-Unterricht kennt. Das hat mich ein wenig in der Zeit zurückversetzt. In einigen Kapiteln sind auch Textboxen mit den wichtigsten Informationen zu finden, was ich sehr hilfreich empfinde.

Der Schreibstil des Autoren Markus Egert ist leicht, flüssig, informativ und humorvoll, so dass ich schon nach den ersten Seiten öfter am Schmunzeln war. Ich mag diese Art zu schreiben sehr gern.

Fazit:

Trotz der doch eher trockenen Thematik, die mit viel Humor, Spannung und anschaulichen Beispielen rübergebracht wurde, sehe dank dieses Sachbuches die Welt der Keime nun mit etwas anderen Augen und werde mir die hilfreichen Tipps und Informationen zu Herzen nehmen. Ich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, weil man hier wirklich so einiges erfährt, dass man weder im Schulunterricht noch sonst wo erfährt. Deshalb absolute Kaufempfehlung!

Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!

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Verfasst von - 10. September 2018 in Allgemein, Buchtipp, Rezensionen

 

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