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Erin Watt „Paper Princess“

24 Apr

paperprincessIch finde das Cover sehr gelungen, da es eine gute Mischung ist und edel und doch einfach wirkt. Die Krone sieht aus, als sei sie mit so einem Glitzerkleber aufgemalt worden. Schlicht, einfach und nicht zu pompös. Ich mag den leichten 3D-Effekt, da die Krone etwas höher liegt als der Rest des Frontcovers. Das macht das Buch etwas königlicher 🙂
Die Schriftart des Titels und Untertitels finde ich schön. Auch der Titel selbst „Paper Princess“ macht neugierig und man fragt sich, was hat es mit einer Papierprinzessin auf sich.
In der Buchhandlung hätte mich dieses Cover auf jeden Fall angezogen und neugierig gemacht, so dass ich danach gegriffen hätte.

Der Schreibstil mit seiner bildhaften Sprache ist angenehm und flüssig, so dass ich regelrecht durch die Kapitel flog. Es war wie ein Rausch der Geschichte um Ella zu folgen und mit ihr mitzufiebern, mit zu leiden, Freude und Glück zu empfinden und kurz vor dem Heulkrampf zu stehen. All das wäre ohne den tollen Schreibstil der beiden Autoren nicht möglich gewesen. Ich finde es auch toll, dass man die Sprache von Ella und den Royals anfangs gut unterscheiden konnte, später merkte man die Verwandlung von Ella sprachlich gesehen, sie wurde reifer. Man taucht aufgrund der Ich-Perspektive direkt in Ellas Gedanken und Gefühle ein, so dass man jeden Moment, den sie erlebt, live miterlebt – emotional und gedanklich. Es wirkt dadurch realistisch. Manchmal gab es so brenzliche Situationen, dass ich nur dachte: „Los, LAUF!“ oder „Unternimm doch endlich etwas!“

Dieses Buch hat mich mit seinen 35 Kapiteln auf 379 Seiten regelrecht gefesselt, die Spannung war immer greifbar, so dass es mir wahnsinnig schwer fiel, es aus den Händen zu legen, um nachts zu schlafen. Ständig kreisten meine Gedanken um Ella, um Reed, um Ella und Reed, um all die Royal-Söhne und Callum Royal. Schuld daran sind wohl der wahnsinnige Reichtum, das übertrieben gute Aussehen der Royals sowie all die Intrigen, Machtspiele und Geheimnisse, von denen noch so manches aufgedeckt werden muss. Das Buch hat bei mir viele Fragen hinterlassen, die ich gern beantwortet haben möchte. Interessant fand ich den Bereich Geld und Macht. Es war interessant den Unterschied von ärmlichen Verhältnissen und dem täglichen Kampf ums überleben zu reich und machtvoll zu sehen und wie sich die jeweiligen Personen verhalten – sprachlich und charakterlich.

Die Charaktere von Ella, Reed und Easton waren gut dargestellt, ich hätte mir jedoch auch mehr von den Zwillingen und Gideon gewünscht. Denn sie kamen leider im ersten Band etwas zu kurz. Ich hätte schon ganz gern mehr über sie und ihre Geheimnisse erfahren. Bei allen Royals hatte ich den Eindruck, dass sie noch nicht genau wissen wer sie sind und was sie noch erreichen wollen, ebenso können sie nicht mit echten Gefühlen umgehen, was zu richtigen Dramen mit anderen Protagonisten führt.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband, der ja recht bald erscheint J

 

Mein Fazit:

Die Royals sind reich, sexy, gefährlich, geheimnisvoll und zerstörerisch. Es könnte sein, dass auch sie dich zerstören, wenn du ihnen verfällst. Aber glaube mir, sie sind es wert!

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