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Rezension: Kerstin Gier – Die Patin

25 Mrz

In Kerstin Giers „Die Patin“ geht es um Constanze, eine Frau in Scheidung, die einen Herren kennenlernt – ihren Scheidungsanwalt – und die mit ihren Freundinnen durch dick und dünn als „Müttermafia“ geht. Die „Müttermafia“ ist eine absolut supergeheime Organisation, die immer da ist, wenn Not am Mann oder der Frau ist. So helfen sie z. B. einem kleinen Mädchen und dessen hilflosen Vater Jo gegen die böse Mutter, die ihr Kind vernachlässigt. So wird u. a. auch die Kleine vor blutrünstigen riesigen mit Zähnen fletschenden Hunden namens Hannibal und Lektor (die Namen erinnern sehr an „Das Schweigen der Lämmer“) gerettet. Eine sehr witzige Szene, bei der ich mehr als einmal schmunzeln musste! J

Es gibt auch – wie in „Ein unmoralisches Angebot“ von Kerstin Gier – wieder eine mehrfach betrogene Ehefrau, die durch einen Zufall einen One-Night-Stand hat und spontan davon schwanger wird. Ich hatte das Gefühl einer Wiederholung der Story, da gleiches in dem bereits zuvor erwähnten Buch schon existierte. Dennoch wurde es gut und humorvoll beschrieben.

Die Tagebuchauszüge der Tochter waren etwas verwirrend und auch irgendwie nervig, weil man die ganze Zeit eigentlich von der Hauptperson Constanze ausgeht und plötzlich ist man mitten in den Gedanken der Tochter. Da muss man ganz schön „umschalten“. Das passt irgendwie nicht rein.

Die Geschichte um Constanze und ihre Freunde und Freundinnen ist spritzig, unterhaltsam witzig und spannend geschrieben, dass ich doch öfters schmunzeln musste und mich fragte, wie die Autorin es nur wieder schafft, ihre Figuren so unterhaltsam zum Leben zu erwecken.

Allerdings empfinde ich es dennoch als eine teilweise vage und mittelmäßig gute Wiederholung der Story, der betrogenen Ehefrau, die spontan durch einmal Fremdgehen gleich schwanger wird. Warum musste dieses Thema wieder auftauchen? Das gab es doch bereits in einem ihrer Werke? Irgendwie ahnte ich bereits beim Lesen wie es mit der betrogenen Ehefrau und ihrem One-Night-Stand ausgeht… Es war vorherzusehen, besonders, wenn man „Ein unmoralisches Sonderangebot“ zuvor gelesen hatte. Ich finde, die Autorin sollte sich vielleicht einmal etwas anderes ausdenken, sonst wird es evtl. etwas langweilig auf Dauer.

Ich finde, dieses Buch ist spitzig und unterhaltsam geschrieben, obwohl es an einigen Stellen vorhersehbar bzw. eine Story-Wiederholung ist. Deshalb gibt es von mir für dieses Werk 3/5 Herzen.

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: OA (27. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783404154623
  • ISBN-13: 978-3404154623
  • Preis: 7,99 Euro
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