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Ursula Poznanski-Bücher

Wie ich euch am 25. August mitteilte, habe ich dank meiner Frage bei der Lovelybooks-Livelesung von Ursula Poznanski 3 Bücher gewonnen und auswählen dürfen. Da der neueste Roman „Aquila“ leider nicht dabei war, wählte ich die folgenden 3 Bücher aus, die ich schon seit langem auf meiner Buch-Wunschliste hatte. Heute sind sie bei mir eingetroffen und ich freue mich riesig 🙂

erebos

layers

saeculum

Für welche 3 Bücher hättet ihr euch von Ursula Poznanski entschieden?

Ich kann es kaum erwarten, sie zu lesen. Zuvor stehen aber erst einmal 3 andere Bücher auf meiner Read-Liste, die ich euch demnächst in meinen Rezensionen vorstellen möchte.

 

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[Rezension] Christian Handel „Rosen und Knochen“

51GoDuIrzAL._SX350_BO1,204,203,200_Düster, schockierend und schön zugleich

Ich mag Märchen und Märchenadaptionen in all den verschiedenen Variationen sehr. Als ich hörte, dass Christian Handel eine düstere Version von Schneeweißchen und Rosenrot veröffentlicht, wurde ich neugierig. Schon der Klappentext klingt verheißungsvoll, spannend und gruslig! Darin heißt es, dass Muireann und Rose unter ihren Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot als Dämonenjägerinnen durch die Lande ziehen. Sie bekämpfen und jagen Wassermänner, Trolle, Hexen, Kobolde etc.

Schon allein diese Grundidee hat mir gefallen, um mich auf dieses Buch aufmerksam zu machen. Und dann dieses düstere, faszinierende Cover! Da konnte ich nicht widerstehen, ich MUSSTE dieses Buch unbedingt haben.

Mit seiner ganz eigenen Märchenversion entführt uns Christian Handel in den überaus gefährlich-geführchteten düsteren Märchenwald, der von kleinen Geisterkindern bevölkert wird und Unwesen ihr Unheil treiben. Mitten im finsteren Wald steht ein Hexenhaus, das grusliger nicht sein kann. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

Um der Geschichte einen Hauch Dramatik, Hintergrundinformationen und Emotionen beizumischen, ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Muireanns Sicht geschrieben.

Ich mag den bildhaften, wortgewandten, düsteren Schreibstil des Autoren sehr. Er schreibt leicht und flüssig und sehr bildreich. Manchmal ist es sogar so gut, dass mir dank seiner Worte und der bildhaften Beschreibung einiger Szenen regelrecht schlecht wurde wie den Protagonisten selbst. Ein andermal war mir richtig Angst und Bange, ich bekam regelrechte Beklemmungen und hatte Angst, nachts vor lauter Alpträumen nicht schlafen zu können. Trotzdem las ich weiter und ich fieberte einem hoffentlich positiven Ausgang entgegen. Ja, Christian Handel versteht es mit seinen Worten, Spannung und Gefühle im Leser zu wecken und aufrecht zu erhalten. Mich hat diese Geschichte von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und konnte und ständig nur über den Fortgang der Geschichte nachdachte, wenn ich das Buch doch mal zur Seite legen musste.

Wunderbar gelang Christian Handel die Verwebung zweier bekannter Märchen mit Teilen schottischer Sagen und Legenden, die mich besonders faszinierten. (Lest unbedingt den Anhang!!!!!)

Die beiden Protagonisten Murieann und Rose sind vielschichtiger als ich es anfangs erwartet hatte. Besonders Murieann und ihre tiefen Gedankengänge halfen mir, sie mehr und mehr in kürzester Zeit zu mögen und sie und ihre Beweggründe gut zu verstehen. Sie wirkte auf mich realistisch und authentisch, gern würde ich sie mal real treffen. Ihre Gedankenwelt und die Rückblenden aus ihrem früheren Leben unterstützten die Geschichte in ihrer Spannung und hielten diese oben. Schade finde ich nur, dass Rose in dieser Novelle etwas zu kurz kam. Aber ich hoffe sehr, dass es noch weitere Geschichten der beiden Dämonenjägerinnen gibt und wir mehr über Rose erfahren werden! Erfrischend fand ich, dass die beiden Protagonistinnen sich bereits über viele Jahre kannten und liebten und nicht erst in dieser Geschichte zusammenfanden. So war auch der Zusammenhalt besser und verständlicher, die Gefühle intensiver und schöner wie auch die Sorge darum, Liebe und Freundschaft zu verlieren.

Mein Lieblingszitat aus „Rosen und Knochen“ ist deshalb auch: „Liebe überwindet alles. Sie hat die Macht, Flüche zu brechen. Verwandelt Frösche in Prinzen und erweckt Prinzessinnen aus ihrem Schlaf. Und Liebe kann verzeihen.“

Mir gefiel die düstere Kurzgeschichte mit dem Flötenspieler, die als kleines Extra in dieses Buch eingefügt wurde. Es ist düster, aber auch mysteriös und gut geschrieben. Der Flötenspieler ist gescheit, geschickt und hinterlistig. Christian Handel hat sein Wesen sehr gut erfasst und umgesetzt, so dass es mich gruseln würde, dem höllischen Flötenspieler persönlich zu begegnen. Ich denke selbst nach ein paar Tagen Abstand von der Novelle noch immer an den Flötenspieler zurück und frage mich, wieso wir Menschen immer glauben, jedem „Ding“ einen Namen verpassen zu müssen und über allem stehen zu wollen… Der Flötenspieler stimmt mich in dieser Hinsicht sehr nachdenklich.

Ich danke dem Autor auch sehr für all die vielen Informationen über die Märchen der Gebrüder Grimm, H. C. Andersen und all die tollen Links zu Märchen, Blogs und Hinweise über Fabelwesen. Daher mein Tipp an euch: Lest euch unbedingt das Nachwort durch, denn hier erfahrt ihr wirklich wissenswerte Hintergründe über Märchen und ihre „Beschönigung“ im Laufe der Zeit.

Das Cover von Marie Graßhoff ist passend zur Novelle schön düster und geheimnisvoll gehalten. Man erkennt Schneeweißchen und Rosenrot vor einem dunklen Wald mit einem rauchenden Hexenhäuschen. Fast schwarze Rosendornen und blutroten Rosenblätter bilden den Rahmen um das Bild mit Schneeweißchen und Rosenrot auf einer saftig grünen Wiese und versetzen das uns dargebotene Bild in eine Mischung aus fantastischen Märchen, Liebe und Grusel. Es wirkt an den Rändern zudem ein wenig frostig und neblig, was den Gruseleffekt noch anheizt. Das düstere Cover passt beeindruckend gut zu der grusligen Märchenadaption, das mir schon allein vom Betrachten ein leichter Schauer über den Rücken läuft.

Mit dem Auftakt „Rosen und Kochen“ ist Christian Handel ein wunderbar düsterer Auftakt zu den Hexenwald-Chroniken gelungen, in die ich sehr gern wieder eintauchen möchte. Ich liebe diese Novelle, sie ist eine absolute Kauf- und Leseempfehlung! Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen und hoffe auf viele weitere spannende Geschichten aus dem Hexenwald!

Hinweis:

Die Geschichte ist düster und teils auch grausam, deshalb würde ich davon abraten, sie (Klein-)Kindern vorzulesen.

 

 

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[Rezension] Nina MacKay „Plötzlich Banshee

indexPotenzial verschenkt und extrem nervig

Ich wurde mit der Hauptprotagonistin Alana absolut nicht warm, sie ging mir ehrlich gesagt tierisch auf die Nerven. Denn sie war großschnäuzig, extrem tollpatschig, sehr oft kindisch und trotzig und so gar nicht meins. Zudem ging es mir tierisch auf die Nerven, dass sie den Detective Dylan Shane ständig Sockenschuss nannte. Klar hieß es im Roman, dass Banshees bis zu ihrem 21. Lebensjahr das Unglück regelrecht anziehen, aber ich fand es einfach zu übertrieben.

Detective Shane gefiel mir anfangs noch relativ gut bis er urplötzlich charakterliche Wendungen von jetzt auf gleich hinlegte und zum absoluten Weichei/Typen mit rosaroter Brille mutierte. Das hat mich eher verschreckt und verstört als mich an Dylan Shane gebunden. Keine Ahnung, was sich die Autorin hier gedacht hat, aber so eine 180°-Wendung in Nullkommanichts macht kein Mann mit, selbst wenn er verliebt ist. Das war einfach zu unrealistisch und extrem übertrieben.

Außerdem hat die Autorin mit ihrer Geschichte echt viel Potenzial verschenkt. Sie hat so viele tolle magische Wesen in ihrem Roman erwähnt und aufgezählt, aber man bekam von ihnen bzw. ihren Fähigkeiten nur sehr wenig mit. Das finde ich megaschade. Hier hat sie wirklich Potenzial verschenkt, was die Geschichte endlich mal richtig spannend und fantastisch gemacht hätte. Stattdessen quälte ich mich mit einer nervigen Banshee und Detective Sockenschuss bis zum Ende des Buches.

Die Idee mit den roten Zeituhren über den Köpfen der Menschen und magischen Wesen erinnert mich stark an den Film „In time“ mit Justin Timberlake, in dem alle zukünftigen Menschen grüne Zeituhren auf ihrem linken Unterarm tragen.

Wortwahl und Schreibstil der Autorin in „Plötzlich Banshee“ haben mich absolut nicht ergreifen können. Teilweise war es sogar nervig, so dass ich das Buch weglegen musste oder zum wiederholten Male genervt die Augen verdrehte.

Den Titel fand ich ehrlich gesagt nicht passend. Denn Alana ist nicht spontan über Nacht zur Banshee geworden, sondern sie ist seit Geburt eine. Hier hätte ich mir mehr logisches Denkvermögen der Autorin gewünscht.

Das Cover gefällt mir gut, da es mal etwas anderes ist als die Standard-Schönheiten vor einer Stadt oder in den Armen eines halb nackten Mannes. Das Cover hat mich neugierig gemacht, wie auch der verheißungsvolle Klappentext. Doch beides hat nicht geholfen, mich von dem gesamten Buch zu überzeugen.

Was das Ende des Romans betrifft, bin ich ernsthaft verwirrt. Denn über Morgan`s Kopf leuchtete trotz ihrer Erkrankung noch 19 Monate. Und doch soll sie unter der Kirche verschüttet und tot sein? Ernsthaft? Trotz der 19 Monate? Oder lebt diese Verräterin noch und es gibt eine Fortsetzung des Romans?

Fazit:

Alana, die Hauptprotagonistin ist recht nervig, kindisch und eingebildet. Ich wurde weder mit ihr noch mit der Geschichte warm, obwohl der Roman nur so von magischen Wesen strotzt. Ich bin trotz des schönen Covers und des verheißungsvollen Klappentextes enttäuscht und verwirrt über die Protagonisten und das Ende.

Ich kann diesem Werk nur 3 von 5 Punkten verleihen. Einer für das Cover, einer für den tollen Klappentext und einer für die Vielzahl magischer Wesen.

 

 

 
 

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Livestream-Lesung von Ursula Poznanski

Wer gestern die tolle Lovelybooks-Livestream-Lesung von Ursula Poznanski  (19:00 Uhr bis 20:15 Uhr) verpasst hat, kann sich hier die Aufzeichnung ansehen: https://www.lovelybooks.de/aktion/aquila/

Diese Autorin hat mich wieder einmal in ihren Bann gezogen und dabei ist sie so unglaublich lebendig und faszinierend – genau wie ihre Bücher 😍 Ich hätte beinahe vergessen meine Frage zu stellen. Das collste ist aber, dass ich auch noch eines von 5 Buchpaketen gewonnen habe und mir 3 von ihren Büchern auswählen durfte 😍😘💖 Vielen lieben Dank #ursulapoznanski und #lovelybooks. Dankeschön. Es war toll. Ich bin schon sehr auf die nächsten Lesungen gespannt 💖

Welche 3 Bücher ich mir ausgewählt habe, erfahrt ihr auf diesem Blog, sobald das Buchpaket bei mir eingetroffen ist. Ich kann es kaum erwarten, so aufgeregt bin ich 🙂

 
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Verfasst von - 25. August 2017 in Allgemein, Thriller

 

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[Rezension] „Fictional Reality“ von Christin C. Mittler

5101JWEXZrL._SX331_BO1,204,203,200_Verwirrend, chaotisch, ohne Spannung, zu viel Gejammer, keine wirkliche Handlung

Die Grundidee und der Klappentext hatten es mir angetan, so dass ich mir unbedingt dieses Buch mit seiner Geschichte kaufen und verschlingen wollte. Denn mich hatte es schon immer interessiert, wie es einer Person geht, die erfährt, dass ihr ganzes Leben samt der dazugehörigen Dramen nur der Feder eines Autors entsprang. Das hatte mich sehr neugierig gemacht.

Doch das Buch selbst hat mich SEHR enttäuscht! Die Geschichte plätschert von Anfang an nur dahin ohne groß einen Spannungsbogen zu haben. Einzig das Gejammer der Protagonistin zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Einzig der emotionale Anfang und das Ende, das doch noch okay für mich war, sind die besten Szenen des Buches. Dazwischen passierte fast gar nichts, was mich irgendwie berührte oder bewegte. Ich konnte das Buch also problemlos aus der Hand legen und musste mich dann aufraffen, es überhaupt zu Ende zu lesen.

Bei manchen Szenen während des Lesens fragte ich mich: Woher kam der Gedanke plötzlich? Es gab nirgends eine Erklärung für mich als Leser geschweige denn ein Hinweis darauf.

Es fehlten mir auch Erklärungen z. B. von dem Comic oder manchen Büchern oder Stichworten, die zwar kursiv dargestellt wurden, die ich aber absolut nicht kannte. Ich muss doch nicht alle Thriller und Comics gelesen haben, um zu verstehen, was die Autorin mir mit dem Titel sagen will. Z. B. Deadpool. Was bitte ist in diesem Comic geschehen, dass die Protagonistin plötzlich auf DEN Gedanken bringt? Ich habe keine Ahnung, denn hier wurde wieder viel weggelassen.

So ging es auch im ganzen Buch. Szenen und Gespräche, die mich als Leser interessierten, weil sie meiner Meinung nach ggf. wichtig für die Geschichte bzw. Tiefe der Protagonisten hätten sein können, existierten gar nicht. So verstand ich wieder einige Dinge in der Geschichte nicht, so dass ich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen wurde und nur mit dem Kopf schütteln konnte.

Spontane unerklärliche Gedanken.

Szenensprünge.

Logikfehler.

Keine Absätze, wo welche hingehören, so dass man als Leser erstmal rätselt, wovon die Geschichte bzw. der Dialog gerade handelt.

Was hatte es mit den grauen Flecken auf sich und wieso hatte Alexandra diese mit Liam gesucht, wenn sie innerhalb der Geschichte wieder unbedeutend verschwanden? Was hatten sie mit dem Finden dieser Flecken bezwecken wollen? Verstecken vor der Autorin? Geheimnisse austauschen oder was? Hier fehlt die Erklärung dazu.

Ich fragte mich die ganze Zeit während des Lesens: Wieso unternimmt Alexandra nichts, um die Autorin zu finden? Stattdessen jammert, turtelt und besäuft sie sich lieber. Ich hätte die Autorin und die Protagonistin am Liebsten gepackt und gerüttelt und geschüttelt, damit endlich mal was passiert. Aber selbst auf Seite 211 von 246 Seiten geschieht rein gar nichts, um der Autorin auf die Spur zu kommen. Stattdessen wird wieder mal nur gejammert. Es ist zum gegen die Wand rennen und total nervig. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir dieses Werk mit dem so tollen Titel und dem spannenden Klappentext NIEMALS gekauft. Denn diese Geschichte ist alles andere als spannend, sie ist nur nervig wegen dem ewigen Rumgejammer. Ich weiß, wie es ist jemand wichtiges für immer zu verlieren, aber hier wird eindeutig mit dem Rumjammern übertrieben, so dass das Lesen keinen Spaß mehr macht.

Ich fand es sagenhaft wie gekonnt die Autorin diese ganze Geschichte, die 246 Taschenbuchseiten füllt, ohne jegliche Spannung zu verfassen. Hier geschehen Dinge einfach so ohne, dass ein Gefühl von Spannung und einem Adrenalinschub aufkommt. Es passiert einfach als würde man sich von A nach B beamen. Vor allem das Kapitel 22 hat mich geschockt, denn ich hatte hier echt gehofft, dass es spannend und actionreich wird und ich endlich mal was ERLEBE. Stattdessen wurde ich wieder enttäuscht. Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Buch durch die Hände von Lektoren und Testlesern gehen konnte ohne entsprechende Anmerkungen wie „Erklärung fehlt“, „lahm“, „mehr Spannung einbauen“ etc. Ebenfalls vermisse ich sehr viele Absätze in dem Buch, da der meiste Text einfach so aneinandergeklatscht wirkt, wohl um Platz zu sparen, um die Druckkosten gering zu halten.

Das Cover gefällt mir gut, denn dadurch bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden und habe mir den Klappentext auf der Rückseite durchgelesen. Mir gefallen die Farben und das Notizbuch in der Mitte des Covers. Allerdings hat das Notizbuch leider recht wenig mit der Geschichte zu tun. Der verspielte weiße Schriftzug des Titels gefällt mir, wie auch der Titel. Sie versprechen etwas, das der Inhalt des Buches leider nicht halten konnte.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich nicht unbedingt, da er sehr sprunghaft und wenig erklärend war, so dass ich mit vielen ungeklärten Fragen als Leser einfach zurückgelassen werde. Manche Sätze waren unvollständig, es fehlten Verben oder Substantive für das bessere Verständnis. So gab es immer wieder Momente, in denen ich ein oder zwei Sätze zurückgehen musste, um zu verstehen, über was die Autorin gerade schreibt.

Die Charaktere waren allesamt recht oberflächlich, ohne jegliche Tiefe. Ich konnte mich weder mit Alexandra noch mit Liam anfreunden, obwohl Liam ein guter Kerl ist. Die anderen Protagonisten gehen regelrecht unter und hinterlassen fast gar keine Spuren. Sie wurden mal erwähnt, tauchten mal hier oder da kurz auf und waren weg. Sie hatten keine richtige Funktion, waren eher nur Lückenfüller.

Die Geschichte hätte SO VIEL Potenzial gehabt, da hätte man echt was daraus machen können. Aber es wurde einfach alles verschenkt und oberflächlich und verwirrend abgehandelt.

Ehrlich gesagt, hat es mir keinen großen Spaß gemacht, die Geschichte ab der Hälfte zu verfolgen. Ich war schon oft davor, sie unbeendet zur Seite zu legen, weil sie mich erstens nicht erreichte und mir zweitens das Gejammer der Hauptdarstellerin tierisch nervte und drittens: weil absolut KEINE Spannung und Tiefe zu den Protagonisten aufkam. Dennoch hielt ich irgendwie kopfschüttelnd durch und hoffte, dass es doch noch irgendwie irgendwann besser wurde. Und ich wurde von Seite zu Seite wieder enttäuscht. Schade um die 12,90 Euro für das Taschenbuch, die hätte ich in ein besseres Buch investieren können!

Dieses Buch bekommt von mir nur 2 Sterne – wegen der tollen Grundidee und dem schönen Cover. Mehr hat dieses Werk meiner Meinung nach nicht verdient.

 
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Verfasst von - 18. August 2017 in Allgemein, Fantasy, Jugendbuch

 

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[Rezension] „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black

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Ich mochte die Grundidee eines Elfenprinzen in einem gläsernen Sarg mitten im Wald sehr, der von Hazel und ihrem Bruder Ben sowie vielen anderen täglich aufgesucht wurde. Die Vorstellung gefiel mir sehr, da sie mich an das Märchen von Schneewittchen erinnerte.

Doch leider glich „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black so gar nicht diesem schönen Märchen. Denn es war anders. Einerseits war „Der Prinz der Elfen“ schön, weil man viele Informationen über den Erlkönig, das Volk der Elfen und verschiedene Schutzmechanismen und Rituale bekam. Aber der zähflüssige Schreibstil und das ewige hin und her der Geschichte und seiner Charaktere gefiel mir nicht. Ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht zu wissen, wo an welcher Stelle sich die Geschichte gerade befindet und was die Autorin erzählen will. Die Geschichte plätscherte an vielen Stellen einfach so dahin und langweilte mich fast zu Tode, so dass ich hoffte, dass der Roman endlich ein Ende fände, ganz gleich welches. Es kam überhaupt keine richtige Spannung auf, die mich fesseln konnte. Dafür war die Langeweile vorherrschend wie zäher Kaugummi. Ich hatte das Buch so oft es ging zur Seite gelegt und lieber andere Bücher gelesen, als dieses fortsetzen zu wollen. Dennoch wollte ich irgendwie diese Geschichte hier zu Ende lesen und wurde enttäuscht. Es war nicht das, was ich mir unter dem märchenhaften Titel und dem spannenden Klappentext vorgestellt hatte.

Die Charaktere waren teils verwirrend dargestellt, nicht tiefgründig und ihr Potenzial nicht wirklich ausgeschöpft. Ich hätte gern mehr über Carter und Jack erfahren wollen, doch Carter rutschte immer mehr ins Aus und Jack blieb irgendwie ein Geheimnis. Hazel und Ben … ich glaubte immer, dass es da eine Verbindung zwischen den beiden Geschwistern gab, aber so oft wie sie sich gegenseitig belogen und übergingen … da glaubte ich nach einigen Seiten nicht mehr daran. Die Charaktere wirkten alle irgendwie oberflächlich und blass, so dass ich keinen der Protagonisten besonders mochte und hervorheben möchte. Ich fand einfach keinen Zugang zu ihnen.

Manche Szenen hätte ich mir gern anders gewünscht, anschaulicher und besser durchdacht, wie z. B. das Versteck des Schwertes. Denn das war nun wirklich so was von schlecht gewählt, das es jeder gefunden hätte, der sich verneigte. Ich hätte mir hier ein wesentlich besseres Versteck erhofft, das mehr Sinn ergibt.

Das Cover ist märchenhaft schön. Ich hätte auch zu gern einen Blick auf den gehörnten Prinzen im Sarg geworfen, von dem diese Geschichte handelt. Ich bin fasziniert von dem großartigen Bild, dass aus einem geheimnisvollen Wald und einem rothaarigen Mädchen (vermutlich Hazel) besteht, die mit dem Körper eines Jungen im grünen Gewand vermischt wurden.

Der Schreibstil der Autorin Holly Black war ehrlich gesagt nicht so ganz meins. Einige Passagen lasen sich fantastisch und märchenhaft. Diese Szenen liebte ich sehr. Allerdings gab es leider viele Abschnitte, in denen es extrem lange Schachtelsätze gab. Ich musste sie mehrmals lesen, um zu verstehen, was die Autorin mir damit sagen wollte. Hier hätte man deutlich mehr überarbeiten sollen.

Es blieben am Ende des Buches trotz allem auch einige Fragen offen, die ich gern beantwortet gehabt hätte. Das Ganze war für mich einfach nur enttäuschend. Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen?!

An sich ist die Grundidee des Buches fantastisch, aber bei der Umsetzung haperte es gewaltig, was größtenteils am verwirrenden und zähflüssigen Schreibstil der Autorin lag. Die Geschichte war zwar gut recherchiert, half aber nicht, die Spannung aufzubauen und mich gefangen zu nehmen.

„Der Prinz der Elfen“ hat mich leider nicht überzeugt. Schade, dabei war die Grundidee so faszinieren, dass ich schon allein wegen dem Klappentext und dem Cover das Buch gekauft habe. Ich gebe diesem Buch 3 Punkte – eines für das tolle Cover, einen für die tolle Grundidee und den dritten Punkt für die gute Recherche zum Erlkönig und dem Elfenvolk.

 

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[Rezension] „Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen“ von Stefanie Hasse

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Mir gefällt die Grundidee, dass Leser ihre Lieblingscharaktere aus Büchern herauslesen können. Da würden mir auch so einige Charaktere einfallen, die ich gern in der Realität sehen wollen würde. J Das es aus diesem Grund auch Wächter der Bibliotheca Elementara geben muss, um diese „seelenlosen“ Charaktere wieder einzufangen und zurück in ihre Bücher zu schicken, passte perfekt. Die Wächter hatten Regeln zu befolgen (u. a. durften sie selbst keine Bücher besitzen). Außerdem konnten die Wächter ein Element (Luft, Wasser, Erde oder Feuer) beherrschen. Das erinnerte mich ein wenig an die Trickserie „Avatar – Herr der Elemente“.

Ein Leben ganz ohne Bücher? Das wäre für mich die Hölle. Lin geht es da ähnlich, denn sie versteckt heimlich ein Buch namens »Otherside« und hat sich in den Protagonisten Zac verliebt, was ich ihr als Leser nicht verübeln konnte, kicher.

Lin gefiel mir gut. Sie kam mir realistisch und gut durchdacht vor. Ich mochte ihre Art und ihr Denken, ihre Gefühle und ganz eindeutig ihre Liebe zu Büchern, die ich mit ihr teile. Klar, ihre extreme Kaffeesucht war etwas heftig und ich dachte nur, dass sie irgendwann an Herzschock sterben würde, weil sie von diesem Gebräu einfach zu viel trinkt, aber das passierte nicht. Mit Ric wurde ich trotz allem irgendwie nicht warm. Er war ein A… und verhielt sich auch meist so. Ich konnte nicht nachvollziehen, wieso Lin auf ihn abfuhr. Peter (der Baum) und Zac aus »Otherside« gefielen mir hingegen da viel besser. Mir hat teilweise auch die Tiefe der Charaktere gefehlt, z. B. bei Ty, Zac, Coral, Peter etc. Mich hatte anfangs auch sehr gestört, dass Lin´s Mitbewohnerin immer nur Ty genannt wurde und man nie wirklich erfuhr wie sie mit vollständigem Namen hieß, was sie beruflich machte etc. Man bekam manche Figuren einfach so vorgesetzt und sollte damit klar kommen.

Der Schreibstil gefiel mir gut, da er leicht und flüssig war und ich der Geschichte problemlos folgen konnte. Die Spannung stieg auch stetig an und machte mich neugierig, so dass ich das Buch auch kaum aus der Hand legen konnte und die Nacht durchlesen musste.

Was mich allerdings an dieser Geschichte „Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen“ der Autorin störte, war, dass sie Charaktere aus Büchern einflocht, die ich teilweise gar nicht kannte. Klar, Bella, Edward und Jacob kennt man zwangsweise durch Bücher und Filme. Man kam einfach nicht an ihnen vorbei. Aber wer bitte ist Roth, Daemon und Cress? Ich musste erst einmal im Internet recherchieren, um herauszufinden, wer Cress ist und was es mit ihr auf sich hatte. Denn ihre Geschichte von Marissa Meyer kannte ich nicht. Hier wäre wenigstens im Buch eine Liste wünschenswert gewesen mit dem Verweis der verwendeten Charaktere auf die Bücher, in denen sie vorkommen.

Mich störte auch, dass Lin als Luftelement eine Fee war. Sorry, aber eine Fee ist eher jemand, der sich um die Pflanzen kümmert – mit Feenstaub etc., aber nicht mit dem Wind flüstert. Und Coral als Wasserelement war meiner Meinung nach ab ihrer Verwandlung irgendwie wegen ihres Fischschwanzes unbeholfen und brauchte eher „Standhilfe“ als dass sie die Welt vor Monstern und Seelenlosen beschützen konnte. Hier hätte ich mir etwas mehr Kreativität und weniger Fischschwanz gewünscht.

Der Klappentext ist auch ein wenig irreführend, da Zac ja doch in der realen Welt auftaucht und für ein wenig Aufruhr sorgt.

Das Cover ist als Ebook schön anzusehen, allerdings ist es als Taschenbuch viel zu dunkel – ja beinahe schwarz, so dass man die einzelnen schwebenden blauen Buchstaben leider kaum mehr auf dem gedruckten Cover erkennen kann. Dadurch geht hier etwas Magie verloren. Schade. Der Schriftzug des Haupttitels „Book Elements“ hätte ich mir irgendwie silbern vorgestellt, das wäre noch magischer gewesen.

Ich mag die Geschichte, die Charaktere, die unerwarteten Wendungen und das spannende Ende, bei dem ich regelrecht mitgefiebert habe. Es ist ein guter Abschluss ohne nervigen Cliffhanger dieses ersten Bandes, der auch einzeln gelesen werden kann. Trotzdem bin ich sehr auf die beiden Nachfolgebände gespannt, die im September 2017 bzw. Anfang 2018 als Taschenbücher erscheinen werden.

Ich verleihe diesem ersten Band der Wächter der Bibliotheca Elementara 4 von 5 Punkten.

 

 
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Verfasst von - 8. August 2017 in Allgemein, Fantasy, Jugendbuch

 

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